Alle Artikel mit dem Schlagwort: Computervisualistik Koblenz

Alumni-Porträts: Bastian Zimmermann studierte Informatik an der Uni Koblenz-Landau. Jetzt leitet er die Abteilung, in der er als Werksstudent begann. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Bastian Zimmermann, Abteilungsleiter für Industrielle Bildverarbeitung bei PSI Technics

Hoch hinaus wollte er schon immer: Bastian Zimmermann absolvierte vor seinem Studium an der Universität Koblenz-Landau eine Lehre als Dachdecker. Seinen zukünftigen Arbeitgeber fand der 39-jährige Diplom-Informatiker bereits während seiner Studienzeit. Als Werksstudent hat er dort angefangen, heute ist er Leiter seiner eigenen Abteilung. …

Dr. Kai Lawonn ist Juniorprofessor am Institut für Computervisualistik. In seinem Büro empfängt er Studierende oder liest wissenschaftliche Artikel in seiner Hängematte. Foto: Teresa Schardt

Unsere Profs: Prof. Lawonn

Juniorprofessor Dr. Kai Lawonn vereint Zielstrebigkeit und Lässigkeit in einer Person. Innerhalb weniger Jahre schließt der 33-Jährige sein Studium, die Promotion sowie Habilitation ab, ohne in Stress zu verfallen. Der Spaß an seiner Arbeit motiviert ihn zur Höchstleistung. Wissenschaftliche Paper liest er am liebsten in seiner Hängematte im Büro am Institut für Computervisualistik. …

Prof. Dr.- Ing. Dietrich Paulus ist Geschäftsführer von V&R Vision & Robotics. Foto: Teresa Schardt

Mit den Augen eines Roboters

Die Software der V&R Vision & Robotics GmbH bringt Robotern das Sehen bei: Wie der Mensch richten die Maschinen ihre “Augen” auf etwas aus und nehmen es wahr. Als Roboteraugen fungieren dabei Kameras und Sensoren. Mit der passenden Software können sie von kleinen Gegenständen bis hin zu großen Gebäuden alles erfassen und vermessen. Damit ein Roboter einen Frühstückstisch abräumen kann, muss er aktiv sehen können. Das heißt, er fokussiert die Dinge, die er für die Lösung seines Problems braucht, zum Beispiel ein Marmeladenglas. Möglich macht das eine Software, wie sie die Firma V&R Vision Robotics entwickelt. Das Unternehmen ist eine Ausgründung der Universität Koblenz-Landau. Die Gründer sind Professor Dr. Dietrich Paulus vom Institut für Computervisualistik und Dr. Johannes Pellenz. Sie finden individuelle Softwarelösungen in den Bereichen Robotik und Bildverstehen. Paulus leitet in Koblenz am Institut für Computervisualistik die Arbeitsgruppe Aktives Sehen. Zusammen mit seinem ehemaligen Mitarbeiter und Promovend Pellenz beschäftigte er sich mit Robotern. Er erklärt: “Aktives Sehen bedeutet, nur das wahrzunehmen, was man braucht, um sein Ziel zu erreichen. Das aktive Sehen ist dabei …

Jan Hombeck entwickelt in seiner Abschlussarbeit ein Programm, dass angehenden Chirurgen dabei helfen soll, ihre Fingerfertigkeiten zu schulen. Foto: René Lang

Virtual Reality: Zwischen Wirklichkeit und Simulation

Was ist real und was nicht? Virtual Reality bietet völlig neue Eindrücke in der Erfahrung von Wirklichkeit. Jan Hombeck entwickelt in seiner Abschlussarbeit ein Programm zur Simulation von chirurgischen Eingriffen mithilfe von VR-Brillen.  Die Serie: Alle Scheine sind gemacht und das Studium geht in die heiße Phase, die Abschlussarbeit steht vor der Tür. Doch wie organisiert man diese letzte Phase des Studiums? Wie findet man einen Betreuer und das richtige Thema? Und wie schafft man es, in dieser Zeit nicht durchzudrehen? Wer sind Sie und was studieren Sie? Mein Name ist Jan Hombeck und ich studiere den Bachelor of Science Computervisualistik am Campus Koblenz. Was ist das Thema Ihrer Abschlussarbeit? Virtual Reality – oder kurz VR – ist noch nicht das, was sich viele darunter vorstellen: Eine perfekte Alternativwelt. Es gibt sie bereits seit einigen Jahrzehnten und die technischen Voraussetzungen entwickeln sich ständig weiter. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Rechner wird man dennoch eine schlechtere Qualität in Sachen Grafikverarbeitung, Bildauflösung und Ladegeschwindigkeit erfahren. Trotz dieser Defizite begeistert mich VR, denn sie bietet ein komplett neues Gefühl …

Aufgrund großer Datenmengen entsteht durch Rechenzentren weltweit ein hoher CO2-Ausstoß. Mit seinem nachhaltigen Energiemanagement- und Monitoringsystem trägt das Start up Om7Sense seinen Beitrag zur Bewegung der Green IT bei. Foto: Fotolia/weerapat1003

Om7Sense entwickelt Softwarelösungen für grüne IT

Trotz steigender Effizienz verursachen Rechenzentren den Hauptanteil umweltschädlicher Kohlendioxid-Emissionen. Kevin Read, Alumnus der Universität Koblenz-Landau, und sein Partner Bernhard Riedl haben ein nachhaltiges Energiemanagement- und Monitoringsystem entwickelt, durch das kleinere und mittlere Rechenzentren Einsparpotenziale erkennen können. Smartphones und Tablets sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der massenhafte Gebrauch dieser Geräte und die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten erfordern Rechenzentren mit immer größeren Kapazitäten, da diese das Mehr an Informationen speichern und verarbeiten müssen. Eine Folge der enormen Datenmengen: Stromverbrauch und CO2-Ausstoß steigen in den Hochleistungsrechenzentren drastisch an. “Mittlerweile haben Rechenzentren den weltweiten Luftverkehr beim Ausstoß von Kohlendioxid überholt”, berichtet Bernhard Riedl, Marketingchef und Sprecher des Koblenzer Start-ups Om7Sense. Die Serie Vom eigenen Konzept zum eigenen Unternehmen – In unseren Gründergeschichten stellen wir Studierende und Absolventen vor, die den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben. Neben einer wachsenden Umweltbelastung durch hohe Emissionsraten arbeiteten Rechenzentren außerdem oft ineffektiv: “Die Auslastung von Rechenzentren ist mit etwa sechs Prozent sehr gering und extrem ineffizient. Das ist ein zentrales Problem für Rechenzentrumsbetreiber aus dem Mittelstand”, erklärt Riedl. “Mit unserer Software bekommen die Betreiber …

Beim Programmieren kreativ knobeln und damit ein Problem lösen – das ist es, was Katharina Krämer am meisten Spaß macht in der Computervisualistik. Foto: Adrian Müller

Computervisualistik: Kreative Informatik

In Koblenz bietet der Fachbereich Informatik einen Studiengang an, in dem Kreativität gefordert ist: Computervisualistik widmet sich der Computergrafik und Bildverarbeitung. Zu den Studieninhalten gehören neben den Grundlagen aus der Mathematik auch praktisches Zeichnen, Kunstgeschichte und die Psychologie des Visuellen. Ein Viertel der Studierenden sind Frauen. Katharina Krämer ist eine von ihnen. …