Alle Artikel mit dem Schlagwort: BioGeowissenschaften

Professor Bernhard Köppen forscht zu Spätaussiedler:innen. Zu dieser Gruppe gehören sowohl die finnischen Paluumuuttaja als auch die Schlagersängerin Helene Fischer. Foto: Sarah-Maria Scheid

Was Helene Fischer mit Paluumuuttaja verbindet

Was sind Spätaussiedler:innen? Wie kommen sie und spätere Generationen in ihrem “ursprünglichen” Heimatland zurecht? Dr. Bernhard Köppen ist Professor für Humangeographie, die sich mit menschlichem Handeln und Räumen beschäftigt. Seit 2020 erforscht er gemeinsam mit Kolleg:innen der University of Eastern Finland die Kultur und Hintergründe von deutschen und finnischen Rückwander:innen.

Mit dem Sampler Grind4Ukraine sammelt Christoph Thiem Geld für Hilfsmaßnahmen in der Ukraine. Der Student hat über 90s Bands zusammengetrommelt, die Musikstücke für das Charity-Projekt bereitstellten. Foto: Sarah-Maria Scheid

Grindcore für die Ukraine

Mit Musik ein Zeichen der Solidarität setzen – das hat Christoph Thiem mit dem Launch des ersten solidarischen Extreme-Metal-Samplers Grind4Ukraine, Volume 1  geschafft. Der der BioGeoWissenschaften-Student, Musiker und Koch hat innerhalb kürzester Zeit weltweit eine Vielzahl von Bands aus dem Grindcore und verwandten Genres animieren können, einen Song für sein Projekt bereitzustellen. Mit diesen konnte er drei Alben füllen. Die Erlöse aus dem Verkauf gehen als Spende an die Ukraine.

Professor Klaus Fischer ist ist Leiter der Arbeitsgruppe Zoologie auf dem Campus Koblenz. Foto: Sarah-Maria Scheid

Unsere Profs: Klaus Fischer

Professor Dr. Klaus Fischer hat über Umwege in den Professorenberuf gefunden: Als Kind wollte er viel lieber Förster oder Zoodirektor werden – denn der Natur war er schon immer sehr verbunden. Heute ist Fischer Leiter der Arbeitsgruppe Zoologie am Institut für Integrierte Naturwissenschaften und beschäftigt sich besonders mit den Bereichen Ökologie und Klimawandel. Dafür zog er 2017 mit seiner Familie von Greifswald nach Koblenz.

Promovendin Madlen Gerke an der Nister. Hier führt sie ihr Freilandexperiment durch. Foto: Jan Reutelsterz

Angewandte Forschung im Freien

Beruflich gegen den Strom: Madlen Gerke ist Doktorandin in der Projektgruppe Aquatische Ökologie. In der Freilandsaison watet sie oft durch die Nister, die sich durch den Westerwald schlängelt. Kilometer um Kilometer geht es stromaufwärts, Fische fangen. Gerke erforscht, wie negative Folgen der Nährstoffbelastung in Flüssen mithilfe von Fischen ausgeglichen werden können.

Die 19-jährige Annika Böhmer studiert BioGeowissenschaften. Für ein Praktikum war sie in Oldenburg und berichtet für Uniblog von ihren Erfahrungen. Foto: Greta Rettler

Ein Büro im Wald: Praktikum in einem Planungsbüro

Wo möchte ich nach dem Studium arbeiten? Ein guter Weg, eine Antwort auf diese Frage zu finden, sind Praktika. Sie geben nicht nur Einblick in mögliche Berufsfelder und zeigen, wo es nach dem Studium hingehen soll, sondern können auch als Sprungbrett dienen. Annika Böhmer durfte während eines sechswöchigen Praktikums in einem Planungsbüro für regionale Struktur- und Umweltforschung das machen, was sie am meisten interessiert: Tiere beobachten. Die Serie Die Arbeitswelt kennenlernen und Perspektiven ausleuchten – wer hier schon im Studium aktiv wird, dem fällt der Berufseinstieg oft leichter. Unsere Serie „Karriere“ informiert zu Möglichkeiten, sich auf den Lebensweg nach der Uni vorzubereiten. Ich war schon immer gerne in der Natur unterwegs, habe Pflanzen gesucht und Tiere beobachtet. Da lag es für mich nahe, BioGeowissenschaften zu studieren und diese Leidenschaft zu meinem späteren Beruf zu machen. Der Studiengang in Koblenz bietet eine gute Mischung aus Umweltwissenschaft, Natur- und Landschaftsschutz und ist sehr praktisch ausgerichtet. So ist auch ein Praktikum vorgesehen, das ich in den letzten Semesterferien absolviert habe. Sechs Wochen habe ich in Oldenburg bei der ARSU – …