Alle Artikel in: Start-up: Gründungsgeschichten

Ein eigens kreiertes Logo in Wabenform ziert die Produkte von Imkerglück. Die Beutel werden in der Imkerei befüllt, verschweißt und von Hand etikettiert. Fotos: Philipp Sittinger

Imkerglück: Den Honig im Blut

Fließendes Gold, Cremige Perle und Edler Bernstein – so heißen die Honigsorten von Imkerglück. Nicht nur Name und Geschmack des Honigs überzeugen, sondern auch die smarte Verpackung: Honig aus dem Beutel. Dahinter steckt ein innovatives Konzept, mit dem Lisa Hoffmann und ihr Freund Fabian Rink den Verkauf der Produkte aus der Familienimkerei nachhaltiger gestalten wollen.

Gleiche Bildungschancen für jeden Schüler dank digitaler Lernhilfen: Die Lehr- und Lernmaterialien von Learning Level Up sind dynamisch und interaktiv. Sie können wie Bausteine zusammengesetzt und so dem individuellen Lernprozess jedes Schülers angepasst werden. Grafik: Learning Level Up

Learning Level Up: Einsatz für digitale Bildung

Das Gleiche lernt jeder anders – vor dieser Herausforderung stehen viele Lehrer bei der Vorbereitung ihrer Unterrichtsmaterialien. Wie kann man Schülern ein Thema am besten vermitteln? Nicht nur auf eine Weise, würde Stefan Pietrusky sagen. Der ehemalige Lehramtsstudent will der Über- und Unterforderung in Schulklassen entgegenwirken. Sein Mittel: Digitale Bildung. Er gründete das E-Learning-Portal Learning Level Up. Es bietet digitale Unterrichtsmaterialien, die individuell angepasst werden können.

Aufgrund großer Datenmengen entsteht durch Rechenzentren weltweit ein hoher CO2-Ausstoß. Mit seinem nachhaltigen Energiemanagement- und Monitoringsystem trägt das Start up Om7Sense seinen Beitrag zur Bewegung der Green IT bei. Foto: Fotolia/weerapat1003

Om7Sense entwickelt Softwarelösungen für grüne IT

Trotz steigender Effizienz verursachen Rechenzentren den Hauptanteil umweltschädlicher Kohlendioxid-Emissionen. Kevin Read, Alumnus der Universität Koblenz-Landau, und sein Partner Bernhard Riedl haben ein nachhaltiges Energiemanagement- und Monitoringsystem entwickelt, durch das kleinere und mittlere Rechenzentren Einsparpotenziale erkennen können. Smartphones und Tablets sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der massenhafte Gebrauch dieser Geräte und die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten erfordern Rechenzentren mit immer größeren Kapazitäten, da diese das Mehr an Informationen speichern und verarbeiten müssen. Eine Folge der enormen Datenmengen: Stromverbrauch und CO2-Ausstoß steigen in den Hochleistungsrechenzentren drastisch an. “Mittlerweile haben Rechenzentren den weltweiten Luftverkehr beim Ausstoß von Kohlendioxid überholt”, berichtet Bernhard Riedl, Marketingchef und Sprecher des Koblenzer Start-ups Om7Sense. In unseren Gründungsgeschichten stellen wir Menschen vor, die im oder nach dem Studium den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben. Neben einer wachsenden Umweltbelastung durch hohe Emissionsraten arbeiteten Rechenzentren außerdem oft ineffektiv: “Die Auslastung von Rechenzentren ist mit etwa sechs Prozent sehr gering und extrem ineffizient. Das ist ein zentrales Problem für Rechenzentrumsbetreiber aus dem Mittelstand”, erklärt Riedl. “Mit unserer Software bekommen die Betreiber eine professionelle Energiemanagementlösung an die Hand …

Philipp Hählke hat sich mit seinem rollenden Teehaus einen Traum erfüllt und verkauft in der Koblenzer Innenstadt nachhaltige Teesorten. Fotos: Marius Adam

Selbstständig mit dem “Teehikel”

Wenn das Thermometer unter null Grad rutscht, ist ein heißer Tee genau das Richtige, um sich wieder aufzuwärmen. Das gilt nicht nur für zu Hause, sondern auch für unterwegs, dachte sich Philipp Hählke. In einem Artikel hatte der Student von einem “Coffeebike” gelesen: ein Fahrrad, das als Verkaufsstand für Kaffee dient. Als leidenschaftlicher Teetrinker setzt er die Idee vom mobilen Heißgetränk nun auch für Tee um.

Erfolgreich dank Start-Up: Sebastian Geißler (29), Doktor Andreas Mäck (36) und sein Bruder Florian Mäck (32) in ihrem Landauer Büro. Fotos: Leyerer

Optimierte Wasserqualität durch Sensorsysteme

Wenn in einer Fischzucht die Pumpe ausfällt, bleibt nur wenig Zeit zu Handeln. Bekommen die Fische zu wenig Sauerstoff, sterben sie. Die Firma Senect von Diplom-Ingenieur Sebastian Geißler (29), Florian Mäck (32) und seinem Bruder Doktor Andreas Mäck (36) hat sich auf Steuersysteme spezialisiert, die verschiedene Wasserparameter messen, überwachen und regeln. Zwei der drei lernten sich in der Arbeitsgruppe Umweltphysik am Campus Landau kennen und wagten mit ihrem Know-how den Weg in die Selbstständigkeit.

Sogenannte "Heatmap"-Karten zeigen die Aufmerksamkeits-Areale von Bildern und Texten und sind Bestandteil von jeder Eyetracking-Studie. Das Ergebnis dieser Studie: Männer (linkes Bild) schauen mehr auf das Auto als Frauen (rechtes Bild). Foto: Eyevido

Eyetracking: Ich sehe, was du siehst

Täglich begegnet uns eine Vielzahl an Werbeanzeigen. Doch welche Bilder, Slogans und Texte erregen unsere Aufmerksamkeit wirklich? Das Koblenzer Start-up Eyevido hat eine Software entwickelt, die das herausfinden kann: Crowd-Eyetracking heißt die Technologie, auf die sich das junge Unternehmen spezialisiert hat. Damit werden Augenbewegungen analysiert, um herauszufinden, wie der Blick beim Betrachten einer Werbeanzeige oder einer Internetseite wandert und an welchen Stellen er verweilt.