Campusleben
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AStA-Referentin Alina Gewalt: “Kultur verbindet”

Alina Gewalt ist AStA-Referentin für Kultur am Campus Koblenz. Auf ihren Radtouren durch die City begegnen ihr immer wieder Themen, die sie für ihre Tätigkeit aufgreift. Foto: Esther Guretzke Alina Gewalt ist AStA-Referentin für Kultur am Campus Koblenz. Auf ihren Radtouren durch die City begegnen ihr immer wieder Themen, die sie für ihre Tätigkeit aufgreift. Foto: Esther Guretzke

Am liebsten mit dem Fahrrad fährt Alina Gewalt durch die Koblenzer Stadt. Dabei hält sie Augen und Ohren immer offen: Als Referentin für Kultur engagiert sich die 24-Jährige im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) in Koblenz. Um ihr Amt hat sie sich aus Leidenschaft für Events und Begegnungen beworben. “Als ich anfing, mich damit auseinanderzusetzen, wie ich mich am Campus Koblenz einbringen kann, wurde das Referat für Kultur frei”, erinnert sie sich. “Mich hat schon immer interessiert, was in meiner Stadt passiert.”

Als AStA-Referentin fördert Alina Gewalt universitätsinterne Kulturveranstaltungen und versucht, die Aktivitäten des AStA an Studierende heranzutragen. Sie plant Veranstaltungen und unterstützt auch fremdorganisierte Events an der Universität. “Ich kann meinen Job nur gut machen, wenn ich Feedback und Anregungen zu Veranstaltungen bekomme, aber auch, wenn meine Kommilitonen mir mitteilen, was sie interessiert und was sie sich wünschen”, erklärt die Kulturwissenschaftlerin.

“Wir sollten weltoffen sein und begierig darauf, Neues kennenzulernen.”

 

Gewalt versteht sich und ihr Amt als eine Plattform der Öffentlichkeitsarbeit. Ihr ist es wichtig, die uniinternen, aber auch die städtischen Angebote bekannt zu machen, um das kulturelle Leben in Koblenz zu fördern. “Im Mephisto gibt es regelmäßig die JazzSession, bei der auch Künstler von der Universität auftreten. Im Freiraum Koblenz werden viele Nischen bedient, am Campus findet ein erfolgreicher Poetry Slam statt, wir veranstalten Partys und Unikino-Abende”, zählt sie auf.

Das gemeinsame Erlebnis verbindet

Kultur ist – unabhängig von wissenschaftlichen Definitionen – für die gebürtige Freiburgerin ein Bereich im Leben, der verbindet. Ob Tanz, Fotografie, Malerei oder Musik, es treffen Menschen an einem Ort zusammen und tauschen sich aus. Nicht immer kann Gewalt alle ihre Wünsche für das kulturelle Unileben verwirklichen: “Es gibt einige bürokratische Herausforderungen, bis eine Veranstaltung umgesetzt werden kann. Es geht oft natürlich um die Finanzierung, aber auch um rechtliche Aspekte.”

Gewalt selbst versucht, sich einen offenen Blick zu bewahren und besucht auch mal Konzerte, die nicht ihrem Musikgeschmack entsprechen. Ein gutes Training für Ihr Engagement, in dem sie auch Veranstaltungen zu Nischenthemen unterstützen muss. “Ich liebe die Vielfalt. Vielfalt ist wichtig. Wir sollten weltoffen sein und begierig darauf, neue Dinge kennenzulernen.” Mit diesem Motto leistet Gewalt ihren Beitrag, um das kulturelle Leben von Campus und Stadt noch enger zu verknüpfen und ein wenig bunter zu gestalten.

Der AStA
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) vertritt die Studierendenschaft gegenüber Dozierenden und der Hochschulleitung, aber auch nach außen gegenüber der Presse und Politik. Ein besonderes Augenmerkt kommt dabei den kulturellen, sozialen und hochschulpolitischen Belangen zu, die von einzelnen Referaten verterten werden.

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