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Weihnachtsmarktzauber in Koblenz und Landau

Mit Kunsthandwerk, Schmuck, Stoff- und Wollwaren locken die Buden auf den Weihnachtsmärkten in und um Koblenz und Landau auch dieses Jahr wieder zahlreiche Besucher an. UniBlog hat die schönsten Märkte der Regionen Koblenz und Landau zusammengestellt.

Koblenzer Altstadt lädt zum Bummeln ein

Leckereien auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt. Foto: Piel Media/Koblenz-Touristik

Leckereien auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt. Foto: Piel Media/Koblenz-Touristik

Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet auch dieses Jahr wieder auf mehreren Plätzen in der historischen Altstadt statt. „Durch die tolle Lage und die Verteilung auf mehrere Plätzen wirkt der Markt sehr gemütlich und heimelig“, schwärmt Melanie Schmidt von der Koblenz-Touristik. Neben dem Münzplatz, dem Plan und dem Jesuitenplatz im Zentrum ist auch der Zentralplatz zum zweiten Mal mit einem Winter-Forum dabei. Highlight ist die große Eislaufbahn, die Jung und Alt zum Wintersport einlädt. Die Bahn bleibt den Koblenzern sogar bis zum 5. Januar erhalten, während der Weihnachtsmarkt nur bis zum 22. Dezember andauert.

Neben den Buden auf dem Markt gibt es auch ein attraktives Rahmenprogramm mit Live-Konzerten, Kutschfahrten und Stadtführungen. Außerdem gibt es für die Kleinen täglich zwischen 15 und 17 Uhr den Besuch vom Nikolaus an der Liebfrauenkirche, der kleine Geschenke mitbringt. Ein weiterer Glanzpunkt ist der Adventskalender, der alljährlich auf dem Rathausdach abgebildet ist. Der Weihnachtsmarkt ist täglich zwischen 10 und 20 Uhr und freitags sowie samstags bis 21 Uhr geöffnet.

 Weihnachtsgeschichte mit lebender Krippe in Andernach

Highlight in Andernach: Die lebende Krippe. Foto: Andernach.net GmbH

Die lebende Krippe in Andernach. Foto: Andernach.net GmbH

Von Nah und Fern zieht es die Leute seit Jahren zum Adventsmarkt nach Andernach, um hautnah bei der Erzählung der Weihnachtsgeschichte mit echten Tieren dabei zu sein. Längst hat es sich herumgesprochen, dass dieses traditionsreiche Spektakel einen Besuch wert ist.

Auf dem historischen Marktplatz beeindruckt die lebensgroße Holzkrippe, in der seit 22 Jahren an jedem Adventswochenende die Aufführungen nach dem Lukas-Evangelium stattfinden. Dabei sind die Schafe, Lämmer, Ziegen, Esel und Kühe nicht nur im Spiel eingebunden, sondern geben auch einen beliebten Streichelzoo für Kinder ab. Zu bewundern sind die Darbietungen freitags, samstags und sonntags jeweils um 15 und um 18 Uhr.

 

Kreatives Kunsthandwerk auf dem Landauer Thomas Nast Nikolausmarkt

Kunsthandwerk und funkelnder Budenzauber auf dem Rathausplatz in Landau. Foto: Büro für Tourismus Landau

Kunsthandwerk und funkelnder Budenzauber auf dem Rathausplatz in Landau. Foto: Büro für Tourismus Landau

Der in Landau geborene Karikaturist Thomas Nast brachte seine Idee vom Weihnachtsmann nach Amerika. Bereits zum 31. Mal wird dem Zeichner der Nikolausmarkt auf dem Rathausplatz gewidmet. Bis zum 22. Dezember entführt er seine Besucher in eine weihnachtliche Wunderwelt: Über 100 leuchtende Holzstände laden zum Stöbern und Genießen ein.

Eine echte Fundgrube für kreative Geschenke: In zwei beheizten Pavillons präsentieren 33 Kunsthandwerker ihr Können. Neben Töpfer, Goldschmied, Maler und Korbflechter gibt es in diesem Jahr auch neue Angebote, unter anderem locken feiner Klöppelschmuck und prächtige Porzellanmalerei. Ein Rahmenprogramm aus Landauer Chören und Musikgruppen sorgt für festliche Stimmung. Glitzernder Blickfang: Das Krippenhaus im Zentrum des Rathausplatzes erzählt die Weihnachtsgeschichte mit handgeschnitzten Holzfiguren. Sonja Brunner-Hagedorn vom Tourismus Büro Landau: „Unser Weihnachtsmarkt hat ein breitgefächertes Angebot, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Neben den Kunsthandwerkern hebt sich unser Weihnachtsmarkt vor allem durch die vielen Spezialitätenstände ab. Es gibt beispielsweise einen Schweizer Raclettestand, der sehr beliebt ist.“

Auf dem doppelstöckigen Nostalgiekarusell mit über 100 Jahre alter Konzertorgel können sich auch große Weihnachtsmarktbesucher noch einmal klein fühlen. Für Kinder öffnet täglich um 14 Uhr die „Himmelsbackstube“, in der Gebäck selbst gemacht werden kann. In der zauberhaften „Schreibstube Himmelspforte“ können Briefe ans Christkind verfasst und abgeschickt werden. Der Nikolausmarkt ist täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

 Lauschige Adventswochenenden in der Weinstadt Deidesheim

Der Traditions-Markt Deidesheimer Advent lockt mit Lichterzauber. Foto: Tourist Service GmbH Deidesheim

Der Traditions-Markt Deidesheimer Advent lockt mit Lichterzauber. Foto: Tourist Service GmbH Deidesheim

Tannenduft und Budenzauber: Ein Weihnachtsbummel im lauschigen Deidesheim ist genau das richtige für Romantiker und Glühwein-Gourmets. Denn jede Tasse des roten Punsches basiert auf guten Rotweinen aus der Verbandsgemeinde – verdeckte Proben sorgen für Qualitätsgarantie. Unzählige Kunsthandwerker zeigen ihr Können. Auch in diesem Jahr dürfen Besucher Goldschmied, Keramiker und Lederschneider bei der Arbeit zusehen.

Internationale Aussteller am historischen Marktplatz sind eigens angereist, um Spezialitäten aus ihrer Region zu präsentieren. Es locken Schweizer Kaffee und Käse aus Buochs, Feines aus dem italienischen Roero und australische Zierstücke aus Holz. Neu: Im „Kuschelstübchen“ gibt es für Kinder ein buntes Programm mit Märchenlesen und Basteln. Traditionell wacht der Marktmeister in alter Tracht über das Geschehen. Der Markt ist an allen Adventswochenenden freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 14 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Kerstin Perkert und Katharina Greb

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