Alle Artikel mit dem Schlagwort: Workshop

Redenschreiber Ralph Schrader brachte den Bersuchern der Spring School „Verhandeln, Vermitteln und Kommunizieren" seinen Beruf näher: Foto: Philipp Mutzbauer

Wie entsteht eigentlich eine politische Rede?

Politische Reden sind alltäglich in einer Demokratie. Kaum bekannt ist aber, wie sie eigentlich entstehen. Im Rahmen der Spring School “Verhandeln, Vermitteln und Kommunizieren”, die im Mainzer Landtag stattfand, erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in den Weg vom leeren Blatt zum fertigen Redemanuskript. Der Workshop “Reden schreiben” brachte Master-Studierenden der Universität in Landau aus den Fächern Politikwissenschaft sowie Sozial- und Kommunikationswissenschaften die Praxis des Redenschreibers näher. Geleitet hat ihn Ralph Schrader, Referatsleiter in der Landtagsverwaltung und Redenschreiber beim Landtagspräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dem Uniblog hat er über seinen Beruf gesprochen.

Alexandra Grünstäudl-Philippi vom KSB hilft Studierenden, die sich ihr Studium anders vorgestellt haben oder nicht wissen wie es weiter gehen soll. Foto: Philipp Sittinger

Wenn das Studium nicht passt

Die Wahl des richtigen Studiums oder Ausbildungsberufs ist angesichts der vielfältigen Möglichkeiten keine leichte Entscheidung. Noch schwieriger ist es, sich einzugestehen, dass man sich vielleicht nicht für den richtigen Weg entschieden hat. Was mache ich, wenn ich mir mein Studium anders vorgestellt habe? An wen kann ich mich wenden, wenn ich mir unsicher bin, wie es weitergehen soll?

Verschiedene Teams diskutieren ihre Ideen in der ED-School.

ED-School: Mit Buntstift und Knete zur kreativen Idee

Helle und offene Räume, bewegliche Tafeln, Buntstifte und Knetmasse: Was sich nach einer Nachmittagsbeschäftigung für Kinder anhört, ist die Essenz innovativen Denkens. Die ED-School in der Emil-Schüller-Straße 12-14 in Koblenz ist ein “Atelier für Innovationen”, eine Art Testlabor, in dem Studierende mit Intuition und Spontanität gemeinschaftlich zu neuen Problemlösungen gelangen und diese im Idealfall in eine Geschäftsidee überführen. Die ED-School ist dem Vorbild des “Hasso Plattner Institute of Design” der Stanford Universität und dessen Methode “Design Thinking” nachempfunden. So stellt das Koblenzer “Entrepreneurial Design Thinking®“, so der Begriff hinter der Akürzung ED-School, keine abstrakten Analysen und Businesspläne in den Vordergrund, sondern kreative Prozesse und Teamarbeit. Das Modell wurde zusätzlich um die unternehmerische Dimension erweitert, so dass sich am Ende des Prozesses im Idealfall eine Gründungsphase anschließt. Zurück zur Kreativität Im Workshop für “Design Thinking” kristallisiert sich meist in einem ständigen Vor und Zurück zwischen Beobachtung, Brainstorming und Testphasen am Ende aus hunderten spontanen Eingebungen die beste Idee heraus. “Das Schöne an dieser Herangehensweise ist die spielerische Dimension. Man darf zurück in die Zeit, in der …