Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wochenende

Heute schreibt Campus-Reporterin Lisbeth Wolf. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Bewegungsglück

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute schwärmt Lisbeth Wolf von ihrer großen Leidenschaft: dem Laufen. Es ist Sonntagmorgen, sieben Uhr. Mein Kopf ist wach. Meine Füße kribbeln. Bevor ich beginne, mich in ins Nirgendwo führende Gedanken zu verlieren, gebe ich mir einen Ruck, setze mich auf und ziehe meine Sportsachen an. Auf Zehenspitzen schleiche ich durch den Flur, um meine Mitbewohner nicht zu wecken, schnüre meine Laufschuhe und laufe los. Die kühle Morgenluft weckt auch den Teil meines Körpers, der sich bisher noch im schlaftrunkenen Standby-Modus befunden hat. Schon nach drei Schritten weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war, die Wärme meines Betts gegen die Glücksgefühle zu tauschen, die das Laufen in mir weckt. Habe ich die Wohnung noch in einem tranceartigen Zustand verlassen, in dem ich kaum realisiere, ob mein Gehirn meine Gliedmaßen steuert oder meine Füße von alleine den Weg finden, bin ich nach wenigen Sekunden im Hier und Jetzt angekommen. Der Sonne entgegen So früh am Morgen denke ich nicht …

Heute schreibt Campus-Reporterin Lena Hoffmann. Zeichnung: Carolin Höring.

Auf den Schultern der Kommilitonen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute erzählt Lena Hoffmann, warum Blockseminare dank motivierter Dozenten und unkonventionellen Ideen doch ganz reizvoll sein können. Endlich Wochenende! Entspannen, Faulenzen und Feiern – einfach den Unistress hinter sich lassen. Aber dieses Mal nicht für mich. Ein Blockseminar stand mir bevor. Eigentlich hatte ich es mir selbst auf den Stundenplan gesetzt, aber als besagtes Wochenende an die Tür klopfte, wünschte ich, ich hätte es nicht gewählt. Von Freitag bis Sonntag auf unbequemen Stühlen in engen Räumen sitzen, sich stundenlang konzentrieren und von langweiligen Referaten berieseln lassen. Auf Dauer ist das ganz schön zermürbend. Tja, es half alles nichts, Augen zu und durch. Die etwas andere Vorstellungsrunde Als ich den Raum betrat, blickten mir unbekannte Gesichter entgegen. Das kann ja heiter werden, mutmaßte ich, und ahnte, dass die kommenden drei Tage eher schleppend vorübergehen würden. Glücklicherweise entwickeln sich die Dinge oft anders, als man denkt. Gleich zu Beginn gab es nicht die übliche Vorstellungsrunde – Name, Alter, Studienfach – sondern eine Speed-Dating-Runde. Hilfe, …