Alle Artikel mit dem Schlagwort: Unterstützung

Heute schreibt Campus-Reporter René Lang. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Ein Freund, ein guter Freund

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute singt René Lang ein Loblied auf eine ganz besondere Freundschaft. Wo wären wir ohne unsere engsten Freunde? Was würden wir ohne diejenigen tun, die uns den Rücken freihalten, selbst wenn wir mal im Unrecht sind? Mit wem würden wir unsere Geheimnisse teilen, wer nimmt uns in den Arm, wenn nicht sie? Die Comedian Harmonists singen: Ein Freund bleibt immer Freund und wenn die ganze Welt zusammenfällt. Ich glaube, es ist an der Zeit, sich bei einem meiner ältesten Freunde zu entschuldigen. Erst Disney, dann Rost Unsere Freundschaft hat über die vergangenen Jahre zwar etwas Rost angesetzt, dennoch möchte ich sie nicht missen. Wir kennen uns schon seit 20 Jahren. Auch wenn es weit zurückliegt, erinnere ich mich noch genau an unsere erste Begegnung: Du standest plötzlich in deinem hellblauen Disney-Outfit vor mir und wolltest, dass ich mit dir spiele. Meine Eltern konnten uns kaum voneinander trennen. Von diesem Tag an waren wir beste Freunde. Ein Dream-Team wie Timon und Pumbaa, …

Helfen Studienzweiflern im Rahmen des regionalen Netzwerkes Studienausstieg: Rolf Müller von der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, Florian Wagner von der HWK Koblenz, Melanie Becker von der IHK Koblenz und Anna Lauermann, Leiterin des Projekts NeuStArt an der Uni Koblenz-Landau (von links nach rechts). Foto: Jan Reutelsterz

Alternative Wege für den Berufserfolg

Ist mein Studiengang der richtige für mich? Oder sollte ich lieber in ein anderes Fach wechseln? Vielleicht ist ein Studium generell nichts für mich… Mit diesen Fragen hat sich fast jeder Studierende schon einmal auseinandergesetzt. Die verschiedenen Beratungsstellen des regionalen Netzwerks Studienausstieg Koblenz können in solchen Situationen helfen. Was ist das regionale Netzwerk Studienausstieg Koblenz? Das regionale Netzwerk Studienausstieg Koblenz richtet sich an alle Studienzweifler, potenzielle Studienabbrecher und bereits vollziehende Studienabbrecher der Universität und der Hochschule in Koblenz. Studierende können sich an die verschiedenen Anlaufstellen wenden und individuell beraten werden. Der erste Kontakt ist die Allgemeine Studienberatung sowie die Beratungsstelle des Projekts NeuStArt . Hier analysieren die Mitarbeitenden gemeinsam mit den Ratsuchenden die aktuelle Situation, in der sie sich befinden und entwickeln geeignete Entscheidungs- und Handlungsoptionen. Darüber hinaus kann eine Person an die Partnerstellen des Netzwerkes weitervermittelt werden: Die Handwerkskammer Koblenz (HWK) bietet Beratungsgespräche an, wenn der Wunsch besteht, eine Ausbildung im Handwerk zu beginnen. Analog dazu existiert eine Beratungsstelle für Studienzweifler von der Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK). Das Projekt ProFIM der Hochschule Koblenz unterstützt Frauen in …

Forscht im Bereich der Didaktik, um den Biologieunterricht zu verbessern: Doktorand Christian Alexander Scherb. Foto: Philipp Sittinger

Strategien für den Biounterricht

Christian Alexander Scherb hat eigentlich Biologie und Geographie auf Lehramt studiert. Im Laufe des Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für die Forschung und entschied sich für eine Promotion statt für den Schulalltag. Mit Schülern hat er trotzdem zu tun: Für seine Doktorarbeit erarbeitet er mit ihnen Unterstützungskonzepte für den Biologieunterricht. Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In dieser Serie berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? In meiner Dissertation geht es darum, zu erkennen, welche Schwierigkeiten sich bei Schüler zeigen, die im Biologieunterricht naturwissenschaftliche Repräsentationen anfertigen. Dabei kann es sich um mikroskopische Zeichnungen oder um Abfolgediagramme handeln. Während  die Schüler zeichnen, werden sie gefilmt. Diese Videoaufnahmen werden von mir und einem weiteren Mitarbeiter ausgewertet. In einer zweiten, darauf aufbauenden Studie möchte ich verschiedene Strategien testen, um auftretende Schwierigkeiten zu vermindern oder bestenfalls gar nicht erst aufkommen zu lassen. …

Adrian Food aus Malaysia, Seher Ghani und Keerthi Sudarsan aus Indien und Samuel Israelyan aus Armenien studieren Environmental Science am Campus Landau und freuen sich auf Ihre Teilnahme am STAIR-Programm. Foto: Nina Seel

STAIR: Integration für Internationals

Andere Länder, andere Sitten: Wer als “International” zum Studium nach Deutschland kommt, dem können Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede anfangs Schwierigkeiten bereiten. Das Projekt STAIR unterstützt internationale Studierende der Universität Koblenz-Landau unter dem Motto „Studieren, Arbeiten und Integration am Rhein“ beim Berufseinstieg in den regionalen Arbeitsmarkt. Vier Studierende stehen vor einer mit Lebensläufen bestückten Pinnwand, schauen sich die ausgestellten Profile ihrer Kommilitonen an und warten gespannt darauf, was sie bei der Veranstaltung „Hochschule und Wirtschaft – gemeinsam für die Region“ über das Projekt „STAIR – Studieren, Arbeiten und Integration am Rhein“ erfahren. Das Verbundprojekt der drei Hochschulen Ludwigshafen, Worms und Koblenz-Landau unterstützt unter anderem Adrian Food aus Malaysia, Samuel Israelyan aus Armenien und Keerthi Sudarsan und Seher Ghani aus Indien bei der Absolvierung ihres Studiums und dem anschließenden Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Alle vier studieren im Master Environmental Science (Umweltwissenschaften) am Campus Landau. Israelyan berichtet, warum er nach Deutschland gekommen ist: „Während meines Bachelors in Armenien habe ich erfahren, dass Deutschland gerade in unserem Fach der Umweltwissenschaften eine Vorreiterrolle einnimmt. Es gibt hier viel mehr …

Dr. Helge Batt, Kathrin Schmidt und Dr. Ina Mittelstädt (hier nicht im Bild) arbeiten in der HDA, die Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrende im Universitätsbetrieb anbietet. Fotos: Lisa Leyerer

Lernen und Lehren: die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle

Wie motiviere ich die Studierenden zur aktiven Teilnahme? Und wie gehe ich mit großen Gruppen um? Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) am Campus Koblenz und am Campus Landau gibt Lehrenden der Universität hilfreiche Methoden und Kenntnisse an die Hand. Das Ziel: die Lehrarbeit erleichtern und den Lernerfolg der Studierenden optimieren. “Wir betrachten die Hochschuldidaktik aus drei verschiedenen Perspektiven,” erklärt Dr. Helge Batt, Leiter der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle. “Aus Sicht der Lehrenden, aus Sicht der Organisation ‘Universität’ sowie aus Sicht der Studierenden.” Das vielfältige Angebot bietet Lehrenden der Universität Koblenz-Landau die Möglichkeit, ihre Qualifikationen im didaktischen Bereich zu erweitern und ihre Hochschullehre zu professionalisieren. Die Weiterbildung der Mitarbeiter soll sowohl die eigene Persönlichkeitsentwicklung stärken, als auch die Weiterentwicklung der Universität im Sinne einer Lehre auf höchstem Niveau. Durch die Vermittlung von Kompetenzen und Wissen soll die Lehre effektiver, erfolgreicher und nachhaltiger gestaltet und gleichzeitig Stress reduziert werden. “Das macht den Arbeitsalltag spannender und ermöglicht den Studierenden ein attraktives Lernumfeld”, verdeutlicht Batt. Learning by Doing Neben der individuellen Unterstützung durch persönliche Beratung und Coaching bietet die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle auch …

NaWi-Programmkoordinatorin Solveig Schartl (links) und Nachwuchswissenschaftlerin Sarah Schäfer-Althaus (rechts) freuen sich über die gute Zusammenarbeit. Foto: Esther Guretzke

Förderung für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Der Anteil an Frauen, die Karriere in der Wissenschaft machen, ist in Deutschland noch immer vergleichsweise niedrig. Um das zu ändern, gibt es an der Universität Koblenz-Landau im Rahmen des Hochschulpakts 2020 verschiedene Programme zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Eines dieser Programme ist das Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen (NaWi), das Doktorandinnen und Postdoktorandinnen in ihrer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung unterstützt. „Es gibt zahlreiche talentierte und forschungsinteressierte Frauen“, weiß die NaWi-Programmkoordinatorin Solveig Schartl. Um die Chancen bei Stellenbesetzungen und Berufungen für Frauen zu erhöhen, fördert NaWi deren akademische Karriere seit 2011. Das Programm ist an das Interdisziplinäre Promotionszentrum (IPZ) angeschlossen, befindet sich seit 2016 in der zweiten Förderphase und hat in diesem Rahmen seine Förderlinien weiterentwickelt. Der Weg durch Promotion und Habilitation scheitert oft an finanziellem oder zeitlichem Druck. Um die Karriere von Nachwuchswissenschaftlerinnen zu fördern, unterstützen die sechs Förderlinien von NaWi je nach Bedarf. Möglich ist zum Beispiel eine Entlastung für (Post-)Doktorandinnen mit Kind durch eine studentische Hilfskraft, ein Stipendium in der Anfangs- oder Schlussphase der Promotion oder ein Zuschuss für das Lektorat einer fremdsprachlichen Publikation. …

Anna Lauermann berät Studienzweifler. Foto: Greta Rettler

Hilfe bei Zweifeln im Studium

Habe ich mich für das richtige Studium entschieden? Sehe ich darin wirklich meine berufliche Zukunft? Oder wäre etwas anderes nicht doch besser? Wen diese Fragen nachts wach halten, der kann sich seit 2016 an NeuStArt wenden. Unter dem Dach des Kompetenzzentrums Studium und Beruf (KSB) bietet das Projekt Hilfestellung, zeigt neue Perspektiven auf und unterstützt so beim Entscheidungsprozess für oder gegen einen Studienausstieg. “Manchmal muss man einfach nur zuhören, das hilft vielen Studierenden bereits ein gutes Stück weiter”, weiß Anna Lauermann. Die Erziehungswissenschaftlerin ist Projektkoordinatorin von NeuStArt und nimmt sich den Sorgen von Studierenden an, die an ihrer Studienfachwahl zweifeln. Zu Beginn sei es das Wichtigste, potenziellen Studienaussteigern die gewünschte Hilfe zukommen zu lassen. In der Eingangsberatung werden die Probleme der Betroffenen ermittelt und konkrete Ziele für die Zukunft formuliert. “Mit einer neutralen Person über die akuten Abbruchgedanken oder die Studienzweifel zu sprechen, fällt vielen leichter.” Eine gute Vertrauensbasis ist für das anschließende Coaching unumgänglich. Durch den Aufbau von Motivation werden die Studierenden in ihrer Entscheidungsfindung gestärkt. Ab 2017 sollen auch Workshops angeboten werden, die der Orientierung dienen, …

Isabell Kroeff (r.) steht ihrem Wölfling Melanie Mannheim mit Rat und Tat zur Seite. Foto: Esther Bauer

Campus-Ranger: Hilfe für Erstis im Uni-Dschungel

Eine neue Stadt, ein neuer Lebensabschnitt, unendlich viele Informationen und jede Menge neue Eindrücke: Der Start in das Leben als Student ist nicht immer leicht. Dabei möchte das Ranger-Projekt des Lehramt e.V. helfen.  Isabell Kroeff ist 22 Jahre alt und Rangerin. Ihr Einsatzgebiet sind jedoch keine Wälder oder Gebirge, sondern der Campus Koblenz, der seit zwei Semestern Schauplatz für ein Projekt namens Ranger ist. Initiiert vom Verein Lehramt e.V. hilft es Erstsemestern beim Einstieg ins Unileben. Durch ihren Freundeskreis wurde Kroeff auf das Projekt, das von den Lehramtstudentinnen Christina Morandell (23) und Annkathrin Schmidt (23) geleitet wird, aufmerksam. Auch Kroeff studiert Lehramt mit den Fächern Ethik und Deutsch im sechsten Semester und kann sich noch gut an ihre Zeit als Erstsemester erinnern: “Die Uni kann gerade in der Anfangszeit ein undurchdringbares Dickicht sein, mit viel zu vielen Informationen, die auf einen einprasseln und möglichst schnell verarbeitet werden sollen.” Einer von von drei Schützlingen, die Kroeff im aktuellen Semester betreut, ist Melanie Mannheim. “Für mich ist das Studium ein neuer Lebensabschnitt. Da informiert man sich, so gut es …