Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sportwissenschaft

Antonia Muriqi ist schon seit ihrem 16. Lebensjahr in der Fitnessbranche tätig. Foto: privat

Zu Hause schwitzen

Sportprogramm in Corona-Zeiten? Antonia Muriqi (29) hat während des Lockdowns Fitnessvideos für den Allgemeinen Hochschulsport (AHS) produziert. Sie hat in Koblenz Sportwissenschaften und Biologie auf Lehramt studiert und vier Semester Gesundheitsmanagement an der DhfPG in Köln. In ihrer Studienzeit hat sie beim AHS Kurse gegeben. Mittlerweile arbeitet sie als selbstständige Online-Gesundheitsmanagerin.

Dr. Marlis Minnich stellt gemeinsam mit Studierenden das Projekt KNSU auf die Beine, eine Lernplattform zur fachlichen Unterstützung für das Lehren und Lernen in den Bereichen Bewegungs- und Gesundheitsbildung. Foto: Greta Rettler

KNSU – eine Plattform für Sportbegeisterte

Dr. Marlis Minnich ist Akademische Direktorin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Koblenz-Landau. Im September 2006 gründet sie zusammen mit dem Institut für Wissensmedien das Kompetenzzentrum Sportunterricht – kurz KNSU. Als Projektkoordinatorin verrät sie dem Uniblog, welches Konzept sich dahinter verbirgt. “Die Idee von KNSU ist es, das, was die Studierenden im Laufe ihres Studiums entwickeln, auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Kompetenzzentrum Sportunterricht ist eine freie Online-Bildungsressource und liegt damit voll im Trend der aktuellen Bildungsoffensive”, erklärt Minnich. Ursprünglich rein auf Angebote für den Sportunterricht ausgelegt, hat sich das Netzwerk im Laufe der Zeit weiterentwickelt und enthält mittlerweile auch Angebote von externen Kooperationspartnern und Gastautoren. Die studentische Mithilfe war für die Sportwissenschaftlerin Minnich von Beginn an ein wichtiger Pfeiler des Projekts:  “Ohne die Ideen meiner Studierenden und die Informatikkenntnisse unseres Webmasters wäre die Umsetzung von KNSU nicht möglich. Dieses Netzwerk lebt quasi durch seine Unterstützer. Und indem sich die Studierenden kreativ engagieren, lernen und profitieren sie am meisten.” Bewegungs- und Gesundheitsbildung im Fokus Im Laufe der Zeit konnte ein facettenreiches Angebot mit Ideen für Unterricht …

Wenn die eigenen Kinder auf dem Fußballplatz stehen, liegen bei vielen Eltern die Nerven blank. Foto: Fotolia / Beatrice Prève

Pushy Parents: Brüllende Eltern am Spielfeldrand wirken negativ auf Kinder

Vom Fußball-Amateur zum Profi: Für viele Kinder ist das der größte Traum. Unterstützung finden sie oftmals in ihren Eltern, die bei jedem Spiel am Seitenrand stehen und sie tatkräftig anfeuern. Aber was ist, wenn es die Eltern übertreiben? Sportwissenschaftlerin Dr. Silke Sinning forscht zum Thema Fairness auf und abseits des Platzes. Bei jedem Wetter stehen sie am Spielfeldrand und unterstützen ihre Kinder: Eltern motivieren, trösten und sind oft genauso wichtig für die sportliche Entwicklung eines Kindes wie das Talent. Überkochende Emotionen sind damit auch abseits des Platzes vorprogrammiert. Pushy Parents nennt man diese Eltern in England. Silke Sinning ist Professorin für Sportwissenschaft und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Bildung und Bewegung am Campus Landau. Die erfahrene Fußballspielerin und -trainerin hat zusammen mit Studierenden untersucht, wie elterliche Pöbeleien am Spielfeldrand von den eigenen Kindern wahrgenommen werden. „Der Startschuss des Projektes war, dass ein Verein versuchte, die Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Reingebrülle bei ihren Kinder negativ ankommt“, erklärt Sinning. „Wir haben dann einen Fragebogen für die Kinder angefertigt, um herauszufinden, wie das Geschrei der Eltern auf …