Alle Artikel mit dem Schlagwort: Marketing

Stefan Fink, Stephanie Henn und Stefan Pandorf (v.l.) legten bereits im Studium den Grundstein für ihr Start-up Particulate Solutions. Foto: Natalie Henzgen

Soziales Engagement als Marketinginstrument

Bei Particulate Solutions ist der Name Programm: Aus vielen kleinen Einzelteilen soll etwas Großes entstehen. Das Start-up unterstützt Unternehmen beim Marketing und verknüpft klassische Marketinginstrumente mit sozialem Engagement. Gutes tun und damit Geld verdienen: In Zeiten von Datenmissbrauch und Dieselskandal scheint diese Verbindung dieser Tage unwahrscheinlich. Für die Gründer von Particulate Solutions GmbH Stefan Pandorf, Stephanie Henn und Stefan Fink steht fest: Kapitalismus mit gutem Gewissen – das geht. Vor sechs Jahren gründeten sie zunächst die Internetplattform socialfunders, eine Spendenplattform, die Unternehmen und Privatpersonen zusammenbringt, damit sie sich für gemeinnützige Projekte engagieren können. Die Idee ist so simpel wie genial: Es werden Spendencodes generiert, die Unternehmen an ihre Kunden weitergeben können. Der Kunde kann diese Codes dann auf socialfunders.de einlösen, um ein soziales Projekt seiner Wahl mithilfe der unternehmerischen Spenden zu unterstützen. „Projekt aussuchen, Code einlösen, Spende verteilen, fertig. Dass das so einfach geht, dafür sind wir zuständig. Durch unsere Strategiekonzepte in Verbindung mit den dazu passenden IT-Lösungen wird soziales Engagement ganz einfach für die Kunden – und damit rentabel für die Unternehmen“, erklärt Pandorf. Von der …

Philipp Jakobs. Foto: Esther Guretzke

Studentische Hotspots in Koblenz erforschen

Koblenz ist eine Universitätsstadt. Unter der Woche tummeln sich die Studierenden in den Seminarräumen, auf dem Mikadoplatz und in der Mensa, am Wochenende in der Stadt. Doch wo genau sind die Hotspots der Studis? Dieser Frage geht die Projektgruppe SoMA – kurz für Social movement pattern analysis – mithilfe moderner Technik nach. “Wir lieben Koblenz” lautet das Motto des Lehrforschungsprojektes SoMA, das am Institut für Soziologie unter der Leitung von Dr. Marc Hannappel versucht  herauszufinden, ob es Studentenviertel in Koblenz gibt und ob man Unterschiede zwischen studentischen Gruppen feststellen kann. In Kooperation mit der Stadt Koblenz entstand auch die sekundäre Fragestellung nach der Lebensqualität von Studierenden und was die Stadt tun kann, um die Studierenden in Koblenz zu unterstützen. Die Durchführung des Projekts übernehmen Studierende des Zwei-Fach-Bachelors und der Pädagogik. Einer von ihnen ist der Soziologiestudent Philipp Jakobs, der vor allem vom selbstständigen Arbeiten im Projekt begeistert ist: “Marc Hannappel hat uns sehr autonom arbeiten lassen und das auch eingefordert”, berichtet der 23-Jährige. Datenerhebung in der Kneipe Die Serie Was gibt es Neues in der …

Conrad Szudra studierte Kulturwissenschaft in Koblenz. Heute ist der 28-jährige Projektmanager und Teilhaber einer Marketing-Agentur. Foto: Privat

Auf den Spuren von… Marketing-Projektmanager Conrad Szudra

Mit gerade einmal 28 Jahren ist Conrad Szudra bereits Teilhaber einer Agentur für Marketing und visuelle Kommunikation. Nach seinem Master in Kulturwissenschaft am Campus in Koblenz zog es den gebürtigen Berliner nach Leipzig, wo er heute als Projektmanager bei annodare arbeitet. Zu den Kunden der Agentur zählen unter anderem Die Zeit und die Koblenzer Universitätsmusik.  Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Für mich war Koblenz immer eine tolle Stadt. Ich habe unglaublich schnell viele Leute kennengelernt und einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Dazu beigetragen haben vor allem die Überschaubarkeit am Campus, kurze Wege und der persönliche Kontakt zu den Lehrenden. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Die Serie Wie soll es nach dem Abschluss weitergehen? Inspiration bieten Alumni der Universität Koblenz-Landau: In unseren Porträts erzählen sie von Karriere, Arbeitsalltag und Erinnerungen an die Studienzeit. Nach meinem Abitur wollte ich etwas studieren, was in dieser Form nicht allzu verbreitet auf dem Studienmarkt ist. Mein Bruder lebte damals in Koblenz und machte mich auf …