Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kulturwissenschaft Campus Koblenz

KuWi-Studentin Linda Koch verbrachte vier Monate an der Universität in Brixen. Foto: Esther Guretzke

Brixen: Ein Auslandsmärchen in Südtirol

Erasmus mal anders: Kulturwissenschaftsstudentin Linda Koch verschlug es nicht in eine pulsierende europäische Partymetropole. Sie bevorzugte für ihr Auslandssemester die verschneiten Berge Südtirols. Dort lebte sie in einem rusikalen Haus und genoss eine inspirierende Zeit zwischen Wintersport, Rockkonzerten und Meditationsseminaren.

“Wenn ich früher an Südtirol dachte, kamen mir Klischees von verschlafenen Bergdörfern in den Sinn”, verrät Linda Koch. Über das Programm Erasmus verschlug es sie nach Norditalien. …

In der Studikolumne macht sich Natalie Henzgen Gedanken über die Kommunikation in Zeiten von Whatsapp und Co. Foto: unsplash/rawpixel

Im DigiTal der Kommunikationsneurosen

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute macht sich Natalie Henzgen Gedanken über die Verzwicktheit von zwischenmenschlicher Kommunikation in Zeiten von WhatsApp und Co. Als Studierende der Kulturwissenschaft kommt man um das Thema Kommunikation nicht herum. Schon im ersten Semester habe ich mir den Kopf über Theorien von Barthes oder Habermas zerbrochen. Dabei habe ich so meine ganz eigenen Erfahrungen auf diesem Feld vorzuweisen. Angesichts meiner gegen Null tendierenden IT-Kompetenzen würde ich es nicht unbedingt wagen, mich als „Digital Native“ zu bezeichnen, wie das die Medien gerne mit Menschen meines Alters tun. Aber es stimmt schon: Ich bin, wie viele andere, mit Smartphones, sozialen Medien und Apps aufgewachsen. Und jeder von uns findet es angenehm, so mühelos mit seinen Freunden in Kontakt bleiben zu können, wie das mit WhatsApp, Snapchat und Facebook der Fall ist. Aber es bringt auch seine Fallstricke mit sich. Was in mittelalterlichen Verhörmethoden die Daumenschrauben waren, können heutzutage Messenger-Apps sein. Im 21. Jahrhundert kann Kommunikation auch zur Qual werden. Kommunikation schwer …

Irina Fenov hat das vielseitige KuWi-Studium sehr genossen und weiß heute genau, wo ihre berufliche Zukunft liegt. Foto: Irina Fenov

Auf den Spuren von… Irina Fenov, Presse- und Marketingmitarbeiterin in einem Ayurveda-Hotel

Das Hotel Ayurveda Parkschlösschen in Traben-Trarbach genießt einen guten Ruf und verdankt das auch der Arbeit von Irina Fenov: Die ehemalige Kulturwissenschaftstudentin arbeitet in der Presse- und Marketingabteilung des Hotels. Über mehrere Praktika fand sie ihren Traumberuf. Drei Jahre ist es her, dass Irina Fenov über ein Praktikum in das Hotel Ayurveda Parkschlösschen kam. Damals war sie 24 und hatte ihren Bachelor in Kulturwissenschaft in der Tasche. Ohne genau zu wissen, wo die Reise beruflich einmal hingehen soll, probierte sich die Absolventin in verschiedenen Praktika aus und entschied sich am Ende für die Arbeit im Hotel. “Eigentlich sollte mein Praktikum hier sechs Monate dauern, doch schon nach drei Monaten wurde ich fest angestellt”, verrät Fenov. Die Arbeit im Presse- und Marketingbereich war, wie sich im Laufe der Zeit herausstellte, genau ihr Ding. Fenov ist als einzige Mitarbeiterin der Marketingabteilung in Vollzeit angestellt. “Ich bin daher überall involviert und kann jederzeit für die anderen einspringen”, erzählt sie. Vorrangig ist sie für das Social Media-Marketing zuständig und kümmert sich um den hoteleigenen Blog. Wenn Sie morgens ins Büro …

Kann sich ihre Arbeitszeiten frei einteilen und mag den Kontakt zu den Gästen: Kellnerin Kathi Höpfner. Foto: René Lang

Nebenjobserie: Servicekraft in einer Cocktailbar

Kommunikativ, freundlich und in brenzligen Situationen cool: Das sind die Anforderungen für einen Job als Servicekraft in der Gastronomie. Dass es nicht immer leicht ist, diese Anforderungen zu erfüllen, weiß Kathi Höpfner. Die Studentin ist trotzdem Kellnerin aus Überzeugung. An ihrem Nebenjob schätzt sie vor allem den Kontakt zu Menschen, die gute Stimmung und die flexiblen Arbeitszeiten. …

Felix Bartsch gewann 2016 den Slam der Universität Koblenz-Landau. Im November vergangenen Jahres nahm er an den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften teil. Foto: Marius Adam

Leidenschaft für Poesie und Performance

Mit Worten und einer großen Portion Humor im Gepäck ist Felix Bartsch als Poetry Slammer in ganz Deutschland unterwegs. Der Koblenzer Kulturwissenschaftsstudent liebt es, auf der Bühne zu stehen und möchte dem Publikum bei seinen Auftritten Spaß an Sprache vermitteln. Wenn Felix Bartsch vom Poetry Slam spricht, liegt in seinem Blick etwas Schelmisches. Seine Sätze sind durchdacht und mit Wortspielen gespickt. Für Bartsch ist Sprache mehr als nur ein Mittel zur Konversation. Seine Karriere als Slammer begann in der Schulzeit: Im Leistungskurs Deutsch entdeckte der heute 24-Jährige sein Talent, mit Worten umzugehen und schrieb erste Kurzgeschichten. Irgendwann traute er sich, seine Texte auf Schulveranstaltungen öffentlich  vorzutragen. Als sein Deutschlehrer ihm daraufhin vorschlug, an einem Poetry Slam teilzunehmen, ahnte Bartsch nicht, welchen Wendepunkt das in seinem Leben darstellen würde: Mittlerweile blickt er auf über 250 Auftritte auf Poetry Slams und Lesebühnen in ganz Deutschland zurück, leitet Workshops und ist Autor einer Facharbeit über Poetry Slam. „Ich bin da irgendwie reingeraten und hängengeblieben“, gibt sich Bartsch bescheiden. Poetry Slam – Die Schlacht der Dichter Entstanden ist Poetry …