Alle Artikel mit dem Schlagwort: Institut für Sonderpädagogik

Foto: Philipp Sittinger

Campusbilder der Woche

Wir präsentieren Ihnen in jeder Woche ein Campusbild aus Koblenz und Landau. Heute: Hungrige Studierende und die Heimat der Sonderpädagogik. Studieren verbraucht viel Energie. Um die wieder aufzufüllen und fit für die nächste Vorlesung zu sein, geht man am besten in die Mensa. Campus-Reporter Jan Reutelsterz erklomm die Treppe und fotografierte den Eingangsbereich der Koblenzer Mensa um die Mittagszeit. Campus-Reporter Philipp Sittinger fotografierte in Landau eine der Außenstellen der Universität, das Institut für Sonderpädagogik, ein wunderschönes Altbaugebäude in der Xylanderstraße.   Stimmen Sie ab! Einmal im Monat fragen wir Sie nach Ihrer Meinung: Welches Bild hat das Zeug zum Campusbild des Monats? Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Präsent. Das nächste Voting findet am 6. Februar statt.

Melina Drews studiert im Master Förderschullehramt. Für den Uniblog berichtet sie von ihrem Praktikum an der Heinrich-Böll-Schule in Frechen. Foto: Philipp Sittinger

Alltagstrubel im Klassenzimmer: Praktikum an einer Förderschule

Verhaltensauffällige Kinder sind im regulären Schulunterricht oft nicht gut aufgehoben. An Förderschulen finden all die Schüler einen Platz, die im Alltag einer normalen Grundschule nicht zurechtkommen. Wie der Unterricht an einer Förderschule aussieht, hat Lehramtsstudentin Melina Drews in einem Praktikum erlebt. Wer sind Sie? Mein Name ist Melina Drews und ich bin 23 Jahre alt. Ich studiere im ersten Mastersemester Förderschullehramt mit den Schwerpunkten Sozialemotionale und Ganzheitliche Entwicklung.  Wo haben Sie ihr Praktikum absolviert? Ich habe ein freiwilliges Praktikum an der Heinrich-Böll-Schule in Frechen gemacht. Es handelt sich dabei um eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sozialemotionale Entwicklung. Die Kinder, die hier zur Schule gehen, brauchen besonders viel Aufmerksamkeit und individuelle Förderung in einem Maß, das die Lehrer an normalen Schulen nicht leisten können. Wie an den meisten Förderschulen sind die Klassen an der Heinrich-Böll-Schule sehr klein, sodass alle Kinder genügend Beachtung und Unterstützung bekommen. Was waren ihre Aufgaben? Während der drei Wochen, die ich hospitierte, habe ich die Schüler einer dritten Klasse in allen Unterrichtsfächern begleitet und die Lehrer in der Einzelbetreuung der Kinder unterstützt. Das war …

Julian Vollbracht leitet Seminare zum Thema „Möglichkeiten der Förderung“. Dort sollen Studierenden sich mit den Bestandteilen systemischer Beratung auseinandersetzen. Foto: Philipp Sittinger

Auf den Spuren von… Julian Vollbracht, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sonderpädagogik

Julian Vollbracht hat nach seinem Abschluss nicht den üblichen Weg über das Referendariat in den Lehrerberuf eingeschlagen. Stattdessen verfolgte er seine Interessen und arbeitet heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter am sonderpädagogischen Institut am Campus Landau. Im Interview erzählt er von seinen Aufgaben, sowie den Vorzügen und Herausforderungen seiner Arbeitsstelle. Sie sind wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sonderpädagogik am Campus Landau: Wie sind Sie an den Job gekommen? Während des Studiums habe ich gemerkt, dass es für mich noch ungeklärte Fragen gibt. Fragen, die über das hinausgehen, was gelehrt wird und mit denen ich mich weiter beschäftigen wollte. Als ich dann Anfang des Jahres meinen Abschluss in der Tasche hatte, war gerade eine neue Stelle am Institut für Sonderpädagogik geschaffen worden, auf die ich mich bewarb. Was sind Ihre Aufgaben? Ich leite zwei Seminare zum Thema Möglichkeiten der Förderung. Dort sollen die Studierenden eine selbst durchgeführte systemische Beratung mit Schülern reflektieren und sich mit den Bestandteilen systemischer Beratung auseinandersetzen. Außerdem betreue ich Haus- und Bachelorarbeiten und bin als Zweitprüfer tätig. Hinzu kommen interne Arbeiten am Institut, wie …

Klara Ventz arbeitet ehrenamtlich im Landauer Café Asyl und engagiert sich in der Flüchtlingshilfe. Foto: Philipp Sittinger

Für ein Miteinander im Café Asyl

Klara Ventz liebt ihr Ehrenamt. Seit vier Jahren engagiert sie sich im Café Asyl, einem Begegnungstreff für Geflüchtete in Landau. Der Mix aus verschiedensten Kulturen, Religionen und Persönlichkeiten hat ihr gezeigt, was Respekt und Toleranz bedeuten. Wer sind Sie? Mein Name ist Klara Ventz, ich bin 23 Jahre alt und studiere im zweiten Mastersemester Lehramt Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialemotionale Entwicklung. Ich komme aus dem Ruhrgebiet, bin aber seit 2013 in Landau und habe meinen Bachelor auch hier gemacht. Welches Ehrenamt üben Sie aus? Ich engagiere mich im Café Asyl. Die Initiative wurde 2014 gegründet, weil immer mehr Menschen mit Fluchthintergrund nach Landau kamen und es keine adäquate Anlaufstelle gab, um sich in ungezwungener Atmosphäre zu treffen. Seitdem haben wir ehrenamtlichen Mitarbeiter das Konzept immer wieder anhand der Bedarfe der Geflüchteten weiterentwickelt. Seit 2017 sind wir ein eingetragener Verein. Was ist das Besondere am Café Asyl? Unser Konzept basiert auf vier Säulen: Wir haben den Begegnungstreff als Kontaktstelle, um sich mit anderen Menschen zu treffen. Hier kann jeder hinkommen, egal welchen Alters und welcher Herkunft. Meist sind wir etwa 50 Leute. Es sind sowohl Geflüchtete aus …