Alle Artikel mit dem Schlagwort: Informationsmanagement

Abed Naseri und sein Team haben eine App entwickelt, die Studierenden aus Koblenz im Alltag helfen soll. Foto: Teresa Schardt

DoBeeDo: Die Helfer-App

Beim zweistündigen Besuch im Möbelhaus entstand die zündende Idee zum Start-Up von Abed Naseri: Der 26-jährige Web Science-Student war so genervt von der Dauer des Einkaufs, dass er die App DoBeeDo entwickelt hat. Die Idee: Hilfe geben und nehmen.  Was ist DoBeeDo?  DoBeeDo ist eine lokal basierte App, die Studierenden aus Koblenz das Leben erleichtern soll, indem sie schnell und effektiv kleine Probleme löst. Jeder User kann über das Forum der App um einen Gefallen bitten oder selbst einen Gefallen anbieten. Vergisst jemand beispielsweise die Tomaten beim Einkauf, postet er eine Nachricht in das Forum. Wenn ein Nutzer zufällig gerade im Supermarkt ist und den Aufruf liest, kann er ihm die Tomaten mitbringen. Zur Belohnung erhält der Helfer Punkte, die er wieder gegen Gefallen einlösen kann. Nach erster Registrierung der App verfügt jeder Nutzer über 50 Punkte, sozusagen ein Startguthaben. Wie kamen Sie auf die Idee der App? Die Serie Vom eigenen Konzept zum eigenen Unternehmen – In unseren Gründergeschichten stellen wir Studierende und Absolventen vor, die den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben. Eines Tages …

Daniel Zacharaias studiert Informationsmanagement in Koblenz. Mit Freunden entwickelte er die Schulapp "Sdui". Foto: Teresa Schardt

Wenn aus dem Schulprojekt ein eigenes Unternehmen wird

„Stay hungry, stay foolish“, sagte Steve Jobs einmal. Der ehemalige Apple-Chef ist das Vorbild des 21-jährigen Gründers Daniel Zacharias. Er ist CEO des Unternehmens Sdui mit Sitz im TechnologieZentrum Koblenz. Mit seinem Team entwickelt und vermarktet Zacharias eine Schul-App, die als WhatsApp-Alternative den Alltag zahlreicher Schüler und Lehrer verändern soll. Wie kommt man auf die Idee, eine Schul-App zu entwickeln? Die allermeisten Bildungseinrichtungen haben keine Affinität zu Technik oder können nicht damit umgehen. Darüber ärgern sich die Schüler oft. Niemand steht gern um 6 Uhr morgens auf, um dann in der Schule zu erfahren, dass der Lehrer krank ist und die ersten beiden Stunden ausfallen. An diesem Punkt setzten wir an. Die App ist eine Art Whatsapp-Alternative für die Kommunikation in der Schule. Schüler, Lehrer und Eltern sollen mit Sdui schneller informiert werden. Als Sie die App entwickelten, waren Sie selbst noch Schüler… Stimmt. Gemeinsam mit meinen besten Freunden Jan und René nahm ich 2016 an dem Wettbewerb Jugend forscht teil. Sdui konnte zu diesem Zeitpunkt aber nur den individuellen Stundenplan der Schüler unseres Gymnasiums anzeigen. …

Beatrice Kaba hat sich für das Studium Informationsmanagement entschieden. Mit ihrem Engagement für das Ada Lovelace-Projekt möchte sie junge Frauen dazu ermutigen, die Wahl ihres Studiengangs abseits von Geschlechterrollen zu treffen. Foto: Teresa Schardt

Informationsmanagement: Die Datenwelten von morgen gestalten

Mit 18 Jahren kam Beatrice Kaba aus Guinea nach Deutschland. Auf eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten folgten das Fachabitur am Abendgymnasium und ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Gerade macht die 32-Jährige ihren Master in Informationsmanagement. Ihrer Meinung nach sollten sich Frauen häufiger trauen, einen Beruf in der IT-Branche anzustreben. …

Das Brückenprojekt Informatik hilft beim Start ins Studium. Florian Kähne (zweiter von links) berichtet von dem Angebot, das den Einstieg an der Uni erleichtern soll. Foto: René Lang

Brückenkurs Informatik: Hilfe für den Studienstart

Das Projekt Brückenkurs Informatik am Campus Koblenz soll den Studienstart erleichtern und die Basis für ein erfolgreiches Informatikstudium schaffen. Einer der Initiatoren des Projekts ist der Student Florian Kähne, der sich selbst noch gut an die Erwartungen und Herausforderungen im ersten Semester erinnert. Mit dem Einstieg ins Studierendenleben stürmt viel Neues auf Erstsemester ein: Stundenplan erstellen, am Campus und in einer neuen Stadt orientieren, umziehen, neue Menschen kennenlernen. Hinzu kommt jede Menge Lernstoff in den Vorlesungen und Seminaren, der gepaukt werden muss. So war es auch für Florian Kähne, als er 2012 an den Campus Koblenz kam, um Informatik und Mathematik auf Lehramt zu studieren. “Im ersten Semester sind die Vorkenntnisse im Informatik-Bereich sehr unterschiedlich, nicht jeder hatte das Fach in der Oberstufe”, erklärt der 24-Jährige, der inzwischen im Master studiert. “Daraus ist die Idee zu dem Projekt Brückenkurs Informatik entstanden, das Schüler und Studienbeginner im Fachbereich 4 besser auf die fachlichen Anforderungen vorbereiten soll.” Auf dieser Grundlage entwickelte Kähne gemeinsam mit zehn Kommilitonen im Rahmen eines studienbegleitenden Projektpraktikums das Konzept zur Erstellung einer Plattform, die …

Stefan Fink, Stephanie Henn und Stefan Pandorf (v.l.) legten bereits im Studium den Grundstein für ihr Start-up Particulate Solutions. Foto: Natalie Henzgen

Soziales Engagement als Marketinginstrument

Bei Particulate Solutions ist der Name Programm: Aus vielen kleinen Einzelteilen soll etwas Großes entstehen. Das Start-up unterstützt Unternehmen beim Marketing und verknüpft klassische Marketinginstrumente mit sozialem Engagement. Gutes tun und damit Geld verdienen: In Zeiten von Datenmissbrauch und Dieselskandal scheint diese Verbindung dieser Tage unwahrscheinlich. Für die Gründer von Particulate Solutions GmbH Stefan Pandorf, Stephanie Henn und Stefan Fink steht fest: Kapitalismus mit gutem Gewissen – das geht. Vor sechs Jahren gründeten sie zunächst die Internetplattform socialfunders, eine Spendenplattform, die Unternehmen und Privatpersonen zusammenbringt, damit sie sich für gemeinnützige Projekte engagieren können. Die Idee ist so simpel wie genial: Es werden Spendencodes generiert, die Unternehmen an ihre Kunden weitergeben können. Der Kunde kann diese Codes dann auf socialfunders.de einlösen, um ein soziales Projekt seiner Wahl mithilfe der unternehmerischen Spenden zu unterstützen. „Projekt aussuchen, Code einlösen, Spende verteilen, fertig. Dass das so einfach geht, dafür sind wir zuständig. Durch unsere Strategiekonzepte in Verbindung mit den dazu passenden IT-Lösungen wird soziales Engagement ganz einfach für die Kunden – und damit rentabel für die Unternehmen“, erklärt Pandorf. Von der …

In Wikis, Blogs und Foren werden Dokumente heute anders als früher kollaborativ erstellt. Verena Hausmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Enterprise Information Management (EIM), befasst sich in ihrer Dissertation mit den Herausforderungen dieser Arbeitsweise in kollaborativer Unternehemssoftware. Foto: Adrian Müller

Management von Dokumenten im 21. Jahrhundert

Der Trend zur Digitalisierung und der Einsatz von kollaborativer Anwendungssoftware stellen die Organisation von Dokumenten in Unternehmen vor verschiedene Herausforderungen. Verena Hausmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Enterprise Information Management (EIM) des Instituts für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik am Campus Koblenz und promoviert zum Thema Dokumentenmanagement. …

Was kann ich später mal mit einem Studium der Wirtschaftsinformatik oder des Informationsmanagements arbeiten? Diese und andere Fragen beantworten zwei neue Imagefilme.

Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement: Zwei Studiengänge stellen sich vor

Die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement stellen sich in vier neuen Imagefilmen vor. Neben den Fächern stehen der Campus in Koblenz sowie die beruflichen Perspektiven im Mittelpunkt der Filme. Ein halbes Jahr lang arbeiteten neun Studenten der Wirtschaftsinformatik (WI), des Informationsmanagements (IM) und der Computervisualistik (CV) an der Verwirklichung des Projekts. “Ziel ist es, Schüler und Studieninteressierte für die Fächer zu begeistern, denn sie eröffnen vielerlei berufliche Perspektiven und auch der Campus in Koblenz ist als Lernort empfehlenswert”, berichtet Sebastian Schuler, der im 8. Semester IM studiert und auch als Protagonist im Film zu sehen ist. Auf internationaler Ebene vertreten sein Verena Hausmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik, hat das Projekt mitbetreut und stellt die Zweisprachigkeit der Imagefilme heraus: “Pro Studiengang wurden je zwei Filme auf Englisch und Deutsch gedreht, um den Fachbereich zu internationalisieren. Für uns ist es wichtig, den Studierenden unserer Partneruniversitäten den Lernort Koblenz mit seinen vielfältigen Möglichkeiten präsentieren zu können.” So sollen die Filme auch in Internetportalen für internationale Studieninterssierte veröffentlicht werden. Plastischer als in der Theorie Die Filme sind …