Alle Artikel mit dem Schlagwort: Habilitation

Dr. Kai Lawonn ist Juniorprofessor am Institut für Computervisualistik. In seinem Büro empfängt er Studierende oder liest wissenschaftliche Artikel in seiner Hängematte. Foto: Teresa Schardt

Unsere Profs: Prof. Lawonn

Juniorprofessor Dr. Kai Lawonn vereint Zielstrebigkeit und Lässigkeit in einer Person. Innerhalb weniger Jahre schließt der 33-Jährige sein Studium, die Promotion sowie Habilitation ab, ohne in Stress zu verfallen. Der Spaß an seiner Arbeit motiviert ihn zur Höchstleistung. Wissenschaftliche Paper liest er am liebsten in seiner Hängematte im Büro am Institut für Computervisualistik. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Was trifft davon auf Sie zu? Professoren grübeln wirklich oft. Dabei lese ich in meinem Fachgebiet eher Paper als Bücher. In meiner Funktion als Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Visualisierung arbeite ich auch viel am Rechner. Ich entwickle Programme, die im medizinischen Bereich angewandt werden und Ärzten dabei helfen, leichter Diagnosen aufzustellen oder Therapien vorzuschlagen. Über diverse Kooperationen stehe ich im interdisziplinären Austausch mit zahlreichen Kollegen. Den Aspekt des Einsiedlertums kann ich also auch verneinen. Was hat es mit Ihrer Bürogestaltung auf sich? Nicht jeder hat eine Hängematte im Büro. Kurz gesagt: Platzprobleme (lacht). Als ich noch in Berlin gewohnt habe, hing die Hängematte in meinem Wohnzimmer. Das ist …

Bereits in der Schule wusste Prof. Dr. Werner Sesselmeier was ihn am meisten interessiert: die Wirtschaftswissenschaften. Foto: Lisa Leyerer

Unsere Profs: Werner Sesselmeier

Prof. Dr. Werner Sesselmeier ist vor allem eins: engagiert. Neben seiner Professorenstelle setzt er sich als Prodekan für seinen Fachbereich ein und ist Herausgeber der Zeitschrift Sozialer Fortschritt. Im Interview erzählt der gebürtige Niederbayer, weshalb er sich in Landau pudelwohl fühlt und warum er als Wissenschaftler nicht in einem Elfenbeinturm sitzen möchte. Die Serie: Sie prägen unsere Erinnerungen an das Studium, inspirieren uns für das Berufsleben und sorgen für so manche Anekdote unter Studierenden: unsere Profs. Im Uniblog stellen sich die Professoren der Universität Koblenz-Landau den Fragen der Campus-Reporter, geben Einblick in ihren Forschungs- und Lehralltag und verraten, wie sie selbst als Student waren. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Trifft davon etwas auf Sie zu? Meine Frau würde Ihnen bestätigen, dass meine Zerstreutheit tatsächlich mit den Jahren zugenommen hat. Lange über Büchern zu brüten gehört natürlich zu meinem Job. Ich möchte mein Wissen den Studierenden und der Öffentlichkeit weitergeben. Lesen gehört deswegen zu meinem Berufsalltag, wobei es sich dabei nicht um brüten, sondern eher um …

NaWi-Programmkoordinatorin Solveig Schartl (links) und Nachwuchswissenschaftlerin Sarah Schäfer-Althaus (rechts) freuen sich über die gute Zusammenarbeit. Foto: Esther Guretzke

Förderung für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Der Anteil an Frauen, die Karriere in der Wissenschaft machen, ist in Deutschland noch immer vergleichsweise niedrig. Um das zu ändern, gibt es an der Universität Koblenz-Landau im Rahmen des Hochschulpakts 2020 verschiedene Programme zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Eines dieser Programme ist das Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen (NaWi), das Doktorandinnen und Postdoktorandinnen in ihrer wissenschaftlichen Weiterqualifizierung unterstützt. „Es gibt zahlreiche talentierte und forschungsinteressierte Frauen“, weiß die NaWi-Programmkoordinatorin Solveig Schartl. Um die Chancen bei Stellenbesetzungen und Berufungen für Frauen zu erhöhen, fördert NaWi deren akademische Karriere seit 2011. Das Programm ist an das Interdisziplinäre Promotionszentrum (IPZ) angeschlossen, befindet sich seit 2016 in der zweiten Förderphase und hat in diesem Rahmen seine Förderlinien weiterentwickelt. Der Weg durch Promotion und Habilitation scheitert oft an finanziellem oder zeitlichem Druck. Um die Karriere von Nachwuchswissenschaftlerinnen zu fördern, unterstützen die sechs Förderlinien von NaWi je nach Bedarf. Möglich ist zum Beispiel eine Entlastung für (Post-)Doktorandinnen mit Kind durch eine studentische Hilfskraft, ein Stipendium in der Anfangs- oder Schlussphase der Promotion oder ein Zuschuss für das Lektorat einer fremdsprachlichen Publikation. …