Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gründergeschichten

Sebastian Eberz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Campus Landau. Der Diplom-Informatiker setzt sich mit unerfahrenen Enterpreneuren auseinander. Foto: Jan Reutelsterz

Entrepreneurship: Die Kunst des Gründens

Ohne Erfahrung zum finanziellen Erfolg? Sebastian Eberz beschäftigt sich in seiner Dissertation mit dem Verhalten und der Persönlichkeit von unerfahrenen Gründern. Welche Charaktereigenschaft löst beim Entrepreneur welche Handlung aus? Der 35-jährige Diplom-Informatiker absolvierte seine Promotion 2017. Seit 2011 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Campus Koblenz und lebt seine Begeisterung für die Lehre. …

Stefan Fink, Stephanie Henn und Stefan Pandorf (v.l.) legten bereits im Studium den Grundstein für ihr Start-up Particulate Solutions. Foto: Natalie Henzgen

Soziales Engagement als Marketinginstrument

Bei Particulate Solutions ist der Name Programm: Aus vielen kleinen Einzelteilen soll etwas Großes entstehen. Das Start-up unterstützt Unternehmen beim Marketing und verknüpft klassische Marketinginstrumente mit sozialem Engagement. Gutes tun und damit Geld verdienen: In Zeiten von Datenmissbrauch und Dieselskandal scheint diese Verbindung dieser Tage unwahrscheinlich. Für die Gründer von Particulate Solutions GmbH Stefan Pandorf, Stephanie Henn und Stefan Fink steht fest: Kapitalismus mit gutem Gewissen – das geht. Vor sechs Jahren gründeten sie zunächst die Internetplattform socialfunders, eine Spendenplattform, die Unternehmen und Privatpersonen zusammenbringt, damit sie sich für gemeinnützige Projekte engagieren können. Die Idee ist so simpel wie genial: Es werden Spendencodes generiert, die Unternehmen an ihre Kunden weitergeben können. Der Kunde kann diese Codes dann auf socialfunders.de einlösen, um ein soziales Projekt seiner Wahl mithilfe der unternehmerischen Spenden zu unterstützen. „Projekt aussuchen, Code einlösen, Spende verteilen, fertig. Dass das so einfach geht, dafür sind wir zuständig. Durch unsere Strategiekonzepte in Verbindung mit den dazu passenden IT-Lösungen wird soziales Engagement ganz einfach für die Kunden – und damit rentabel für die Unternehmen“, erklärt Pandorf. Von der …

Erfolgreich dank Start-Up: Sebastian Geißler (29), Doktor Andreas Mäck (36) und sein Bruder Florian Mäck (32) in ihrem Landauer Büro. Fotos: Leyerer

Optimierte Wasserqualität durch Sensorsysteme

Wenn in einer Fischzucht die Pumpe ausfällt, bleibt nur wenig Zeit zu Handeln. Bekommen die Fische zu wenig Sauerstoff, sterben sie. Die Firma Senect von Diplom-Ingenieur Sebastian Geißler (29), Florian Mäck (32) und seinem Bruder Doktor Andreas Mäck (36) hat sich auf Steuersysteme spezialisiert, die verschiedene Wasserparameter messen, überwachen und regeln. Zwei der drei lernten sich in der Arbeitsgruppe Umweltphysik am Campus Landau kennen und wagten mit ihrem Know-how den Weg in die Selbstständigkeit. Die Idee zur eigenen Firmengründung entstand ganz zufällig. Sebastian Geißler erinnert sich, wie sie auf den Einfall kamen: „Ein damaliger Unifreund hat sich über die bestehende Steuerungstechnik beschwert und gemeint, sie sei nicht innovativ. Wir haben den Markt durchleuchtet und gesehen, dass wir ein Produkt entwickeln können, dass es bisher noch nicht gibt.“ Dies war die initiale Zündung. 2013 schlossen sich die ehemaligen Kollegen der Arbeitsgruppe Umweltphysik am Campus Landau für ihr Start-up zusammen. Seitdem bieten sie Steuerungssysteme an, die Kontroll- und Regelmechanismen ausführen, mit denen die Wasserqualität überwacht und geregelt werden kann. Zunächst arbeiteten die Gründer nur nebenher für Senect, seit vergangenem …