Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fußball

JProf. Dr. Mario Schaarschmidt zählt zu den besten Wirtschaftsforschern Deutschlands. Zurzeit ist er als Ass.-Prof. am Institut für Management tätig. Foto: Jan Reutelsterz

Unsere Profs: Mario Schaarschmidt

Im BWL-Ranking der Wirtschaftswoche erreichte er Platz 62: Junior-Professor Dr. Mario Schaarschmidt ist einer der 100 besten Wirtschaftsforscher im deutschsprachigen Raum. Der 39-Jährige studierte am Campus Koblenz Informatik und ist heute als Assistant Professor of Logistics, Technology and Innovation am Institut für Management an unserer Universität tätig. Neben seiner Forschung spielt er zum Ausgleich Fußball. …

Felix Herkens ist Schiedsrichter beim Blindenfußball. Auch wenn er auf viele Dinge achten muss, so schätzt er vor allem die familiäre Atmosphäre. Foto: Philipp Sittinger

Mit den Ohren Tore schießen

Felix Herkens liebt Fußball. Als Schiedsrichter ist er nicht nur dabei, sondern mittendrin. Die besondere Herausforderung für den Landauer Studenten: Er pfeift beim Blindenfußball. Dabei sind besonders Präzision und Einfühlungsvermögen gefragt. Während die Spieler beim Blindenfußball genau hinhören, muss Felix Herkens besonders aufmerksam hinschauen: Als Schiedsrichter muss er beim Blindenfußball nicht nur die Regeln kennen, sondern auch Menschenkenntnis haben. Berührungen, die beim Fußball als Foul gelten, müssen beim Blindenfußball im Gesamtkontext bewertet werden. “Man muss sich in die Lage hineinversetzen”, sagt Herkens. “Wenn ein Spieler einen anderen am Arm packt, dann will er sich vielleicht nur festhalten, um nicht hinzufallen.” Solche Unterschiede zu erkennen, lerne man mit der Erfahrung, berichtet Herkens. Er ist mittlerweile seit fünf Jahren Schiedsrichter bei der Deutschen Blindenfußball Bundesliga (DBFL). Besondere Regeln für besondere Spieler Die Serie Sich für andere einsetzen und selbst dazulernen – ein Ehrenamt kann das Studium inhaltlich bereichern und den Horizont erweitern. In unserer Rubrik “Ehrenamt: Studis engagiert” zeigen Studierende, welche ehrenamtlichen Beschäftigungen sich anbieten und wie man die Balance hält zwischen Stundenplan und Initiative. Herkens spielt …

Wenn die eigenen Kinder auf dem Fußballplatz stehen, liegen bei vielen Eltern die Nerven blank. Foto: Fotolia / Beatrice Prève

Pushy Parents: Brüllende Eltern am Spielfeldrand wirken negativ auf Kinder

Vom Fußball-Amateur zum Profi: Für viele Kinder ist das der größte Traum. Unterstützung finden sie oftmals in ihren Eltern, die bei jedem Spiel am Seitenrand stehen und sie tatkräftig anfeuern. Aber was ist, wenn es die Eltern übertreiben? Sportwissenschaftlerin Dr. Silke Sinning forscht zum Thema Fairness auf und abseits des Platzes. Bei jedem Wetter stehen sie am Spielfeldrand und unterstützen ihre Kinder: Eltern motivieren, trösten und sind oft genauso wichtig für die sportliche Entwicklung eines Kindes wie das Talent. Überkochende Emotionen sind damit auch abseits des Platzes vorprogrammiert. Pushy Parents nennt man diese Eltern in England. Silke Sinning ist Professorin für Sportwissenschaft und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Bildung und Bewegung am Campus Landau. Die erfahrene Fußballspielerin und -trainerin hat zusammen mit Studierenden untersucht, wie elterliche Pöbeleien am Spielfeldrand von den eigenen Kindern wahrgenommen werden. „Der Startschuss des Projektes war, dass ein Verein versuchte, die Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass ihr Reingebrülle bei ihren Kinder negativ ankommt“, erklärt Sinning. „Wir haben dann einen Fragebogen für die Kinder angefertigt, um herauszufinden, wie das Geschrei der Eltern auf …