Alle Artikel mit dem Schlagwort: forschen

Junges Forschen möchte denen ein Netzwerk bieten, die erste Erfahrungen im Publizieren sammeln wollen. Fotos: Junges Forschen

Mehr als eine Abschlussarbeit

Wochenlang wurde für die Seminararbeit recherchiert und getippt – und dann? Dann landet das Ganze in der Schublade. Schade, oder? Das dachte sich das Team, das 2017 das Projekt Junges Forschen am Campus Koblenz gründete. Annika Brunsemann, Jeanine Krath, Sabine Nagel, Linda Schürmann, Alicia Sommerfeld, Aline Sohny,  Nick Theisen und Anselm von Gladiß  im Gespräch mit dem Uniblog. +1

Michael Klemm ist Professor für Medienwissenschaft am Campus Koblenz. Er ist der Leiter des Projekts KuLaDig-RLP. Foto: Nadja Riegger

KuLaDig: Geschichte(n) an der nächsten Ecke

Welche Geschichte kann eine Wiese erzählen und was steckt hinter den Häusern in meiner Nachbarschaft? Kulturelles Erbe gibt es überall, doch oft ist es nicht als solches erkennbar. Michael Klemm, Professor für Medienwissenschaft am Campus Koblenz, ist Leiter des Projekts „Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“, kurz KuLaDig-RLP. Er widmet sich mit seinem Team der medialen Aufarbeitung von kulturellem Erbe. +2

Professor Björn Risch und sein Team betreuen das Reallabor Queichland im Landauer Horstviertel. Fotos: Philipp Sittinger

Reallabor Queichland: Für die Bürger, mit den Bürgern

Zusammen in der Natur forschen und lernen: 2019 fiel der Startschuss für das Reallabor Queichland im Landauer Horstviertel. Im Zentrum des Projekts stehen naturwissenschaftliche Experimente zu den Themen Wasser, Land und Luft. Professor Björn Risch, Leiter der AG Chemiedidaktik und des Zentrums für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL) am Campus Landau, hat unter Beteiligung mehrerer Institute der Universität und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern das Projekt ins Leben gerufen.

Eva Fondel verwirklicht sich gleich zwei Berufsträume, als freiberufliche Diplom-Psychologin ist sie sowohl in der Theorie als auch in der Praxis tätig. Foto: Philipp Sittinger

Zwei Berufungen im Herzen

Die Psychologin Eva Fondel verwirklicht sich gleich zwei Berufsträume: Schon während ihres Psychologiestudiums in Landau liebte sie das empirische Forschen. Außerdem wollte sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse praktisch anwenden. Heute arbeitet die 31-Jährige als freiberufliche Diplom-Psychologin und ist sowohl in der Theorie als auch in der Praxis tätig. 

Prof. Dr. Jürgen Maier studierte 1990 bis 1995 studierte Politikwissenschaften an der Universität Bamberg und promovierte zum Thema "Politikverdrossenheit in der Bundesrepublik Deutschland". Heute stellt er sich den Fragen im Uniblog-Interview. Foto: Karin Hiller

Unsere Profs: Jürgen Maier

TV-Duelle, Wahlplakate oder Social Media-Kampagnen – für Prof. Dr. Jürgen Maier wird es besonders interessant, wenn sich Politiker im Wahlkampf befinden. Der Politikwissenschaftler und Familienvater forscht zu Inhalten und Wirkungen von politischer Kommunikation mit besonderem Schwerpunkt auf Wahlkampfkommunikation. Im Interview erzählt er von seinem Traumberuf und seiner Leidenschaft für Fußball. …

Überdüngung beeinträchtigt Struktur und Funktion der Lebensgemeinschaften in Steh- und Fließgewässern. Dr. Carola Winkelmann vom Institut für Integrierte Naturwissenschaften und ihr Team erforschen, was dem entgegenwirkt. Foto: Greta Rettler

Eutrophierung: Wenn Gewässer umkippen

Wenn Gewässer umkippen, steckt dahinter ein systematisches Umweltproblem. Der Einsatz von Düngemitteln in der Landwirtschaft birgt Gefahren, denn diese Nährstoffe gelangen in Flüsse und Seen und können glasklare Gewässer in eine trübe Brühe verwandeln. Im Rahmen des Projekts Eutrophierung untersuchen Dr. Carola Winkelmann und ihre Kollegen am Campus Koblenz, welche Maßnahmen der Überdüngung entgegenwirken können. Eutroph bedeutet nährstoffreich. Im Gegensatz zu oligotrophen – also nährstoffarmen – Gewässern finden sich in eutrophen Gewässern Phosphor- und Stickstoffverbindungen, die ein übermäßiges Wachstum von Wasserpflanzen und Algen verursachen. Sie gelangen durch die Behandlung landwirtschaftlicher Flächen mit natürlichen Düngemitteln in Flüsse und Seen. In der Folge bringt ein massives Wachstum von Algen das ökologische Gleichgewicht in den Gewässern durcheinander. Durch die Überdüngung werden Struktur und Funktion der Lebensgemeinschaften in Steh- und Fließgewässern stark beeinträchtigt. Dieser Entwicklung will das Forscherteam um Dr. Carola Winkelmann vom Institut für Integrierte Naturwissenschaften entgegenwirken. Ziel des Projekts Eutrophierung ist es, geeignete Untersuchungs- und Messmethoden zu finden, um das Eutrophierungspotenzial von Fließgewässern abschätzen zu können und geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Algenmassen zu finden. Dramatische Lage für das Ökosystem Die Serie Was gibt es Neues …