Alle Artikel mit dem Schlagwort: Betriebspädagogik

Jana Willenbacher schaffte über ein Praktikum den Einstieg in ihren heutigen Beruf als Personalsachbearbeiterin beim Frauenhofer ITWM. Foto: Jana Willenbacher

Auf den Spuren von… Jana Willenbacher, Personalsachbearbeiterin und -entwicklerin beim Fraunhofer ITWM

Jana Willenbacher hat geschafft, wovon viele träumen: Über ein Praktikum beim Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ist die 27-Jährige in die Berufswelt gestartet. Ihr Studium absolvierte Sie im Zwei-Fach-Bachelor in der Anglistik und Betriebspädagogik am Campus Landau. Heute fördert Sie das Personal Ihres Unternehmens und spricht allen Studierenden Mut zu, die Ihren Weg noch nicht gefunden haben. Sie arbeiten am Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik der Fraunhofer Gesellschaft. Was wird da erforscht? Die Fraunhofer Gesellschaft ist die größte Forschungsorganisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa und besteht derzeit aus 72 Instituten. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir beschäftigen uns mit aktuellen Fragestellungen und versuchen, diese praxisorientiert umzusetzen. Das Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik – kurz ITWM – hat seinen Hauptsitz in Kaiserslautern. Hier konzentrieren wir uns vor allem auf Aspekte aus der Informatik, Mathematik und Physik. Wir zählen zu den größten mathematischen Forschungsinstituten weltweit und sehen unsere Aufgabe darin, Mathematik als Schlüsseltechnologie weiterzuentwickeln, innovative Anstöße zu geben und gemeinsam mit Industriepartnern praktisch umzusetzen. Methodisch basieren …

Anja Isele studierte Psychologie und Pädagogik auf Diplom. Jetzt arbeitet sie als Führungskraft im Schweizer Unternehmen Sika. Foto: Anja Isele

Auf den Spuren von… Anja Isele, Head Learning & Development Switzerland bei der Sika Services AG

Anja Isele kommt aus einem kleinen Ort nahe der Schweizer Grenze. Sie lebt und arbeitet nicht nur in zwei Ländern, sondern hat auch zwei Diplome: in Psychologie und Pädagogik. Die 38-Jährige erlangte am Campus Landau ein breit gefächertes Wissen. Ihr Weg war damals ungewöhnlich, doch der Blick von zwei Seiten lohnt sich in ihrem Job als Führungskraft in einem Schweizer Unternehmen bis heute. Sie sind Head Learning & Development Switzerland bei der Sika Services AG. Was ist das für eine Position? Ich leite den Trainings-, oder auch Personalentwicklungsbereich für die 2000 Mitarbeitenden in der Schweiz. Sika ist in über 100 Ländern aktiv, aber die Schweiz ist das Gründungsland. Wie sind Sie an den Job gekommen? Meinen ersten Job nach dem Abschluss 2007 hatte ich für eine kurze Zeit in der Unternehmensberatung. Dann habe ich mich bei Sika auf die Stelle beworben, die damals erst neu geschaffen wurde. Ende 2011 habe ich dann die Leitung des Schweizer Teams im Learning & Development-Bereich übernommen. Mittlerweile bin ich seit zehn Jahren bei Sika. Was sind Ihre Aufgaben? Meine Aufgaben …

(Symbolbild) Sarah Maria Kollenberg hat Erziehungswissenschaft studiert und ist heute für die Optimierung von Prozessen innerhalb des Unternehmens Symrise zuständig. Foto: Rawpixel/Unsplash

Auf den Spuren von… Sarah Maria Kollenberg, Global Director Efficiency and Productivity bei Symrise

Mit alten Routinen brechen, um Platz für Verbesserungen zu schaffen. Alumna Sarah Maria Kollenberg weiß: Wer etwas verändern will, muss andere begeistern können. Als Global Director of Efficiency and Productivity arbeitet Sie mit Ihrem Team weltweit an innovativen Ideen, um die Arbeitsabläufe ihres Arbeitgebers zu optimieren. Sie arbeiten bei der Symrise AG. Womit beschäftigt sich dieses Unternehmen? Kurz gesagt: Die Symrise AG ist ein globaler Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen sowie funktionalen Inhaltsstoffen. Firmen, die beispielsweise Körperpflegeprodukte wie Shampoos, Duschgel oder Zahncreme, Haushaltsmittel wie Waschmittel und Putzmittel oder aber Nahrungsmittel wie süße oder salzige Snacks herstellen, kaufen diese, um sie in ihren Produkten zu verarbeiten. Ihre Berufsbezeichnung klingt beeindruckend: Sie sind Global Director of Efficiency and Productivity der Division Scent and Care. Aber was bedeutet das? Im Deutschen würde man darunter eine Abteilungsleitungs-Funktion verstehen. Da wir ein internationales Unternehmen sind und sich mein Team auf fast alle Kontinente verteilt, kommt der globale Aspekt noch hinzu. Der Zusatz der Effizienz und Produktivität weist auf meinen Verantwortungsbereich hin: Die Optimierung von Prozessen innerhalb des Unternehmens. …

Katharina Schoof liebt an ihrem Job besonders die Internationalität. Nach ihrem Studienabschluss in Erziehungswissenschaft und Bertiebspädagogik ging sie jeweils drei Monate nach London und Argentinien, um ihr Englisch und Spanisch aufzubessern - davon profitiert sie heute noch. Foto: Privat

Auf den Spuren von…Katharina Schoof, Director Leadership Campus an der Bertelsmann University

Katharina Schoofs beruflicher Werdegang ist das, was man eine erfolgreiche Karriere nennt: Von der Personalreferentin in Neustadt zum Director Führungskräfteentwicklung bei Bertelsmann. Dazwischen liegen rund zwanzig Jahre Erfahrung, stets begleitet von dem Wunsch, Erwachsene bei ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und selbst nie mit dem Lernen aufzuhören. Im Interview erinnert sich die 45-Jährige an ihr Studium der Erziehungswissenschaften und der Betriebspädagogik am Campus Landau und verrät, wie sie ihren roten Faden im Berufsleben gefunden hat. Sie sind Director Leadership Campus bei der Bertelsmann University: Wie sind Sie an den Job gekommen? Mein Weg zu Bertelsmann beinhaltet einige Stationen. Nach meinem Abschluss 1996 bin ich in Neustadt in die Personalberatung eingestiegen, wollte zwei Jahre später aber in die große weite Welt und ging als Personalreferentin nach Berlin zu Pixelpark, einem Unternehmen, das damals zu Bertelsmann gehörte. Aus privaten Gründen verschlug es mich für ein Jahr nach Frankreich, wo ich die Gelegenheit hatte, an einer Business School in der Nähe von Paris im Career Management zu arbeiten. Nach einer weiteren Station bei ProSiebenSat.1 habe ich meine Bertelsmann-Kontakte …

Thomas Baschab in Aktion: Seit fast 30 Jahren zeigt er Menschen, wie sie ihre Potential optimal ausschöpfen können. Bis zu 30.000 Seminarteilnehmer hören ihm jedes Jahr zu. Fotos: Baschab

Auf den Spuren von… Mentalcoach Thomas Baschab

Thomas Baschab ist einer der erfolgreichsten Redner und Mentalcoaches in Deutschland. Er trainiert Spitzensportler wie Andi Birnbacher und Topmanager großer Unternehmen darin, die eigene Leistung durch mentale Stärke zu verbessern. Vor 25 Jahren studierte Baschab an der Universität Koblenz-Landau berufsbegleitend Betriebspädagogik. Der Abschluss des Studiums war für ihn der Startschuss seiner Karriere als selbstständiger Coach. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich war Schulungsreferent in einem schweizerischen Versicherungsunternehmen. Mein damaliger Chef hat den Studiengang Betriebspädagogik in Landau besucht. Der Studiengang lief berufsbegleitend an den Wochenenden unter Leitung von Professor Hülshoff. Mein Chef war begeistert und bot mir an, ebenfalls teilzunehmen. Wussten Sie schon früh, was Sie beruflich machen möchten? Das Thema Training und Schulung hat mich schon immer fasziniert. Ich bin eigentlich gelernter Versicherungskaufmann. Diese Ausbildung habe ich gemacht, um eine gewisse Fachkompetenz zu erlangen und diese später als Trainer nutzen zu können. Alle anderen Kompetenzen hat mir dann das Leben mitgegeben. Wie meinen Sie das? Ich bin im Leben keinen geraden Weg gegangen, sondern habe viele Dinge ausprobiert …

Als Personalreferentin ist Claudia Detzel in ihrem Job für die Personalangelegenheiten von 500 Mitarbeitern zuständig. Das erfordert Organisationstalent und Einfühlungsvermögen. Grafik: Colourbox.de/Omelchenko

Auf den Spuren von… Personalreferentin Claudia Detzel

Claudia Detzels Karriere beginnt klassisch: Sie studiert Lehramt für Grund- und Hauptschule in Karlsruhe, nach dem Studium entschließt sie sich jedoch gegen den Schuldienst und für ein Betriebspädagogik-Studium am Campus Landau. Heute arbeitet Detzel als Referatsleiterin in der Verwaltung des Landkreises Südliche Weinstraße. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt Landau zurückdenken? Die familiäre Atmosphäre. Man kannte und schätzte sich unter den Studierenden, aber auch unter den Dozenten. Dazu trugen auch die überschaubaren Wege bei. Trotz der vielen Außenstellen, an denen Veranstaltungen stattfanden, war immer alles gut zu erreichen und jeder Standort hatte seinen eigenen Charme. Da der Landauer Campus direkt am Wald liegt, ermöglichte er in den Pausen immer einen Kaffee im Grünen oder einen netten Grillabend mit der Fachschaft U-F-O. Auch die wunderschöne Bibliothek ist mir in Erinnerung geblieben. Dank der guten Sortierung und der ruhigen und freundlichen Arbeitsumgebung lud sie stets zum Verweilen ein. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Nach dem Abschluss meines Lehramtsstudiums an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe war …