Studis & ihre Nebenjobs
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Marketing und Kommunikation bei BASF

Übernimmt in ihrem Nebenjob bei BASF bereits viel Verantwortung: die Landauer Studentin Melanie Heibel. Foto: Privat. Übernimmt in ihrem Nebenjob bei BASF bereits viel Verantwortung: die Landauer Studentin Melanie Heibel. Foto: Privat.

Melanie Heibel ist Werkstudentin beim Chemiekonzern BASF in Mannheim. In der Abteilung Marketing und Kommunikation ist sie bei der Umsetzung von Marketingmaßnahmen, der Organisation von Veranstaltungen und der Erstellung von Unternehmensmedien beteiligt.

Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei.

Wer sind Sie?

Mein Name ist Melanie Heibel, ich bin 27 Jahre alt und studiere im vierten Master-Semester Sozial- und Kommunikationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Strategische Kommunikation und Unternehmenskommunikation.

Was für einen Nebenjob machen Sie?

Neben dem Studium arbeite ich als Werkstudentin bei der BASF Construction Solutions GmbH in Mannheim. Dort bin ich in der Abteilung Marketing und Kommunikation für den Bereich Betonzusatzmittel der Marke Master Builders Solutions tätig. Von hier betreuen mein Team und ich die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz – kurz DACH.

Was sind Ihre Aufgaben?

Aufgabe des Marketings ist es, den Vertrieb bei den Innovations- und Wachstumsinitiativen zu unterstützen. Mein Aufgabengebiet umfasst die Festlegung und Umsetzung von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen in DACH. Hierzu zählt die Organisation von Messen sowie Kunden- und Presseveranstaltungen. Auch die Suchmaschinenoptimierung der Webseite oder die Themenfindung für unsere Broschüren und internen Medien gehören zu meinen Aufgaben. Gleichzeitig stimme ich mich bei allen Maßnahmen mit der zuständigen Kommunikatorin des zentralen Europa-Kommunikationsteams ab und koordiniere Agenturen sowie interne und externe Dienstleister. Des Weiteren ist die Kommunikation zwischen den Ländern und Einheiten ein wichtiges Element. Diese gestalte ich durch Abstimmungs- und Telefonmeetings aktiv mit.

Was bereitet Ihnen am meisten Freude bei dieser Arbeit?

Besonders mag ich an meiner Arbeit, dass ich von Beginn an als vollwertiges Teammitglied integriert wurde. Des Weiteren gefällt mir, dass ich verantwortungsvolle Aufgaben bekomme und die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm ist. Auch der Austausch mit europäischen Kollegen sowie gelegentliche Dienstreisen machen diesen Nebenjob für mich interessant.

Wie kamen Sie an Ihren Nebenjob?

Für mein Studium habe ich vergangenen August ein dreimonatiges Praktikum bei BASF in Mannheim absolviert und unterstützte das Team, das zentral für die Europa-Kommunikation zuständig ist. Dabei habe ich meine zukünftigen DACH-Teamkollegen und die Strukturen kennen lernen können. Gegen Ende des Praktikums wurde eine Werksstudenten-Stelle im DACH-Marketing-Team frei, für die mich mein damaliger Chef empfohlen hat.

Was verdienen Sie bei diesem Nebenjob?

Über die Höhe meines Gehalts darf ich keine Auskunft geben.

Kann man diesen Job weiter empfehlen?

Abwechslungsreiche, spannende Aufgaben sowie ein nettes Team in einem multinationalen Unternehmen machen diesen Nebenjob für mich empfehlenswert. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich die theoretischen Grundlagen, die mir im Studium vermittelt wurden, praktisch anwenden und so erste Arbeitserfahrung in diesem Bereich sammeln kann.

Braucht man bestimmte Voraussetzungen dafür?

Selbstorganisation und eine strukturierte Arbeitsweise sind auf jeden Fall von Vorteil, weil Aufgaben oft kurzfristig dazwischen kommen. Ansonsten ist es natürlich wichtig, Spaß bei der Sache zu haben und offen für neue Themen zu sein. Kenntnisse der Unternehmenskommunikation sind hilfreich.

Wie „studienkompatibel“ ist Ihre Arbeit? Bitte vergeben Sie Sterne von 1 bis 5 (5 Sterne = super kompatibel)

5 Sterne, da ich mir die Tage, an denen ich arbeite – natürlich in Absprache mit meinem Chef – frei wählen kann.

Interview: Jan Lücking

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