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Die ersten Wochen an der Uni: Erstsemester berichten über den Start

UniBlog hat nachgefragt: Wie waren eure ersten Wochen, liebe Erstsemester? Foto: Fotolia/ Bearbeitung: Marasco UniBlog hat nachgefragt: Wie waren eure ersten Wochen, liebe Erstsemester? Foto: Fotolia/ Bearbeitung: Marasco

Mensa, Klips, SWS, AStA: Nichts ist am Anfang des Studiums verwirrender als das Uni-ABC. Dazu kommen neue Menschen, neue Orte, neues Wissen – das ist aufregend und anstrengend zugleich. UniBlog hat sich bei den Erstsemestern, die vor gut drei Wochen in einen neuen Lebensabschnitt gestartet sind, in Koblenz und Landau umgehört: Wie war der Start?

#Koblenz


Julia Schmidt (21), 2-Fach-BA Psychologie und Soziologie. Foto: Hannah Wagner

Julia Schmidt (21), Zwei-Fach-BA Psychologie und Soziologie. Foto: Hannah Wagner

Viel größer als man denkt“Ich bin völlig unvoreingenommen hergekommen und war im ersten Moment überrascht, wie viele Studenten an der Uni sind, insbesondere Erstis. Ich hatte eigentlich eine kleine Uni erwartet, aber so eröffnen sich ja ganz neue und andere Möglichkeiten. Positiv war in jedem Fall, wie die Dozenten während den Einführungsveranstaltungen ihre Fächer präsentierten, ich bin ziemlich motiviert für das erste Semester. Für mich war es ein guter Start, Daumen hoch.”

Neue Leute kennen lernen – perfekt“Unser Studium für Pädagogik ist ziemlich komplex, deshalb hatten wir viele Einführungsveranstaltungen und die Professoren haben alles super erklärt. Besonders gut gefällt mir der Campus, er ist sehr übersichtlich. Trotzdem war die Uniralley in der Orientierungsphase gut, es hat richtig Spaß gemacht, in der Gruppe die Aufgaben zu bewältigen, und ich konnte neue Leute kennen lernen. Perfekt für den Unistart.”

Lisa Sauer (22), BA Pädagogik. Foto: Hannah Wagner

Lisa Sauer (22), BA Pädagogik. Foto: Hannah Wagner


Sibylle Vierbuchen (19), Kulturwissenschaft. Foto: Hannah Wagner

Sibylle Vierbuchen (19), Kulturwissenschaft. Foto: Hannah Wagner

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt“Die ersten Tage an der Uni waren total spannend und aufregend, weil man erstmal nicht wusste, was auf einen zukommt: Neue Leute, neue Gebäude, ein Campus, den man nicht kennt, der Studiengang, über den man zwar schon etwas weiß, aber den man sich trotzdem noch nicht ganz vorstellen kann, Vorlesungen und so weiter. Bevor ich zur O-Phase kam, hatte ich ganz schwammige Vorstellungen über das Studentenleben und viele Fragen, die mich total verwirrten. Da hat die Infoveranstaltung der Fachschaft Kulturwissenschaft viel Licht ins Dunkel gebracht. Ich war auch sehr froh, vorher schon Leute zu kennen, die mit mir studieren werden und mit ihnen zusammen die Uniralley und die Kneipentour zu machen. Trotzdem lernt man auch so super schnell neue Menschen kennen. Außerdem werde ich bald von zu Hause ausziehen, obwohl ich aus Koblenz komme, ganz einfach weil jetzt ein neuer Lebensabschnitt beginnt.”

Nico Calzaferri (22), Computervisualistik. Foto: Adrian Müller

Nico Calzaferri (22), Computervisualistik. Foto: Adrian Müller

Es wird noch viel spannender„Bisher gefällt es mir ziemlich gut hier an der Uni. Überall trifft man nette Menschen, das Essen in der Mensa schmeckt gut und ist sehr preisgünstig. Obwohl viele meiner Veranstaltungen mit Mathe zu tun haben, sind sie doch sehr interessant und ich habe von anderen Studenten gehört, dass es später noch spannender wird.“

Viel Raum zum Üben„Die ganze Atmosphäre an der Uni gefällt mir sehr gut, besonders die Räumlichkeiten. Gerade als Musikstudent ist es sehr praktisch, dass man hier viele Räume zum Üben hat, um die Zeit zwischen den Vorlesungen zu nutzen, oder wenn man zu Hause oder in der WG nur selten die Möglichkeit dazu hat, weil es zu viel Lärm macht.”

Bernhard Plechinger (19), Lehramt: Musik und Mathematik. Foto: Adrian Müller

Bernhard Plechinger (19), Lehramt Musik und Mathematik. Foto: Adrian Müller


S M Samsul Arefin (26), Master Web Science. Foto: Hannah Wagner

S M Samsul Arefin (26), Master Web Science. Foto: Hannah Wagner

Much better than Rostock“I’m in Germany for 6 month, used to study in Rostock, but I didn’t really like it there. Since October 7th, I live in Koblenz as a Web Sience Master student. University education’s quality is much higher and cheaper compared to my home country Bangladesh. I pay less for a semester fee and the whole student’s life is a lot more affordable. During the first weeks, I got to know a lot of nice, helpful and friendly people. Especially my “buddy” helped me a lot to establish myself. The support of the International Office with its information offers helps us – the international students – a lot. Even if I do miss my home sometimes, I have already found really good friends. Koblenz is a beautiful city, much better than Rostock and I really do like the scenic sight, the Altstadt and peoples Courtesy. It’s really great to live and study here.”

Der erste Eindruck„Die Uni find ich generell cool und die Vorlesungen sind auch noch so, dass man vom Stoff her gut mitkommt. In Chemie haben wir zum Beispiel drei verschiedene Vorlesungen, die besonders viel Spaß machen. Also der erste Eindruck ist gut.“

Pascal Laqua (20), Angewandte Naturwissenschaften. Foto: Adrian Müller

Pascal Laqua (20), Angewandte Naturwissenschaften. Foto: Adrian Müller


 #Landau


Theresa Neuhauser (22), Master Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Foto: Lisa Braun

Theresa Neuhauser (22), Master Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Foto: Lisa Braun

Leckerer Willkommensgruß“Ich finde es toll, dass sich die Fachschaft so gut um einen kümmert und bei der Orientierung in der neuen Stadt und an der neuen Uni hilft. Zur Begrüßung haben wir selbst gebackenen Kuchen bekommen – das hat direkt einen guten Eindruck hinterlassen! Passend dazu ist der Kaffee in der Caféteria echt lecker und außerdem absolut bezahlbar. In der Mensa war ich bisher noch nicht, aber das werde ich bald nachholen!”
Ältere Semester machen es leicht“Die ersten Wochen am Campus haben mir einen tollen Einstieg in das Studium und das Leben als Studentin gegeben. Zu Beginn war ich ein wenig aufgeregt, da man ja nicht weiß, was auf einen zukommt, aber als ich meine Kommilitonen kennen gelernt habe, war die Angst schnell verflogen. Vorlesungen sind ja schön und gut, da lernte man seine Dozenten und Professoren kennen, und das war auch sehr interessant. Aber vor allem fand ich die nette Begrüßung der älteren Semester durch die – ja, das ist auch einer der Vorteile, Student zu sein – Semesterpartys klasse. So konnte man sich schnell an der Uni einleben.”

Vanessa Ufer, Sozialwissenschaft. Foto: Privat

Vanessa Ufer (22), Sozialwissenschaft. Foto: Privat


Martina Klauck (20), Grundschulpädagogik. Foto: Daniel Schumacher

Martina Klauck (20), Grundschulpädagogik. Foto: Daniel Schumacher

Neue Dimensionen des Lernens“Die ersten Wochen meines Studentenlebens waren sehr ereignisreich. Ich habe sehr viele neue Leute kennen gelernt. Das macht das ganze Ungewisse, was einem bevorsteht, etwas erträglicher. Es wurde natürlich nicht nur gefeiert. Die Einführungsveranstaltungen waren sehr interessant und bereits vollgepackt mit Lernstoff. An die Dimension des Lernens muss man sich aber erst gewöhnen.”

Eine gute Vorbereitung“Die ersten Wochen in Landau waren ungewohnt, weil einfach alles neu war. Aber da es meinen Kommilitonen auch so ging, habe ich mich schnell in den Uni-Alltag eingefunden. Vor allem bei den O-Phasen-Veranstaltungen konnte ich viele nette Leute kennen lernen. Am besten hat mir die Kneipentour gefallen, weil ich von allein bestimmt nicht in jede Bar Landaus gegangen wäre. Eine gute Vorbereitung aufs Studentenleben!”

Klara Ventz (19), Bachelor Sonderpädagogik. Foto: Katharina Greb

Klara Ventz (19), Bachelor Sonderpädagogik. Foto: Katharina Greb

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