Monate: Januar 2015

Claudia Fischer studiert Bildende Kunst und Darstellendes Spiel in Landau. Foto: Carolin Höring

Darstellendes Spiel: Eine kreative Erfahrung für künstlerische Talente

Claudia Fischer ist 23 Jahre alt und studiert seit acht Semestern am Campus Landau Deutsch und Bildende Kunst im lehramtsbezogenen Studiengang. Ihren kreativen Studienanteil ergänzt sie in diesem Wintersemester um das neue Erweiterungsfach Darstellendes Spiel und qualifiziert sich mit einem dritten Fach zusätzlich für die Arbeit an Gymnasien und Realschulen plus. Warum haben Sie sich für das Fach Kunst entschieden? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene Artikel finden sie hier. Seit ich mich erinnern kann, bin ich kunstinteressiert. Der Kunst-Leistungskurs in der Schulzeit hat mich darin bestärkt, Bildende Kunst zu studieren. Das Fach ist so vielseitig, ob in Theorie oder Praxis. Es tut gut, sich durch seine Kunst ausdrücken zu können, sich mitteilen zu können und einen Teil seines Selbst der Welt zu zeigen. Im Studium habe ich gelernt, dass Kunst nicht nur Freude am künstlerischen Arbeiten bedeutet, sondern auch eine Art Strategie …

Melanie Brunn ist Diplom-Geographin in der Abteilung für Geographie des Koblenzer Instituts für integrierte Naturwissenschaften und untersucht die Stabilität von Kohlenstoff in Böden. Foto: Adrian Müller

Melanie Brunn erforscht die Stabilität von Kohlenstoff in Böden

Melanie Brunn ist Diplom-Geographin in der Abteilung für Geographie des Koblenzer Instituts für integrierte Naturwissenschaften und untersucht die Stabilität von Kohlenstoff in Böden. Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in drei Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In dieser Serie berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Böden bilden das größte Reservoir an gebundenem Kohlenstoff und spielen in Anbetracht steigender Kohlenstoffdioxidgehalte in der Atmosphäre eine extrem wichtige Rolle im globalen Wandel. Böden können diese gestiegenen CO2-Gehalte puffern. In meiner Arbeit versuche ich die Mechanismen und Prozesse zu verstehen, die zur Stabilisierung, beziehungsweise Destabilisierung von Kohlenstoff im Boden beitragen. Dazu untersuche ich Kohlenstoffisotope, deren Änderung mit der Bodentiefe spezifische Muster, zum Beispiel in Abhängigkeit von Klima oder der Bodenentwicklung, aufweist. Was fasziniert Sie an diesem Thema? Es ist spannend, einen Beitrag zum Verständnis von globalen Ökosystemprozessen zu leisten und Einblicke in verschiedene Ökosysteme zu bekommen. Das Jahr …

Das Incoming Team unterstützt internationale Studierende bei vielen oraganisatorischen Angelegenheiten wie Behördengängen, lädt aber auch zu gemeinsamen Ausflügen und Veranstaltungen ein. Foto: Natalia Ustyuzhanina

Incoming-Team unterstützt und vernetzt internationale Studierende

Ob Behördengänge, Ausflüge oder gemeinsame Veranstaltungen: Das Incoming-Team am Campus Koblenz unterstützt internationale Studierende dabei, schnell Anschluss an der Uni zu finden und sich am Campus wohl zu fühlen. Das Betreungskonzept hat eine Gruppe von Studierenden, darunter Natalia Ustyuzhanina, ins Leben gerufen. Sie kommen aus allen Teilen der Welt: Internationale Studierende verbringen inzwischen nicht nur ein oder zwei Semester an unserer Universität, sondern bleiben immer öfter für das gesamtes Bachelor- oder Masterstudium. Ein Großteil davon ist derzeit im Fachbereich 4 vertreten, vor allem im Masterstudiengang Web-Science, da Seminare und Vorlesungen hier in englischer Sprache abgehalten werden, weiß  Natalia Ustyuzhanina, Bachelor-Studentin im Fach Informationsmanagement. Die gebürtige Russin ist im Sommersemester 2011 selbst als internationale Studierende an den Campus gekommen. Das Incoming-Team gründete sie im Auftrag des Akademischen Auslandsamtes mit Unterstützung von Teilstipendien im Wintersemester 2012/2013 zusammen mit anderen Studierenden. Das Ziel: Internationals besser miteinander zu vernetzen. “Es gab damals neben dem Akademischen Auslandsamt leider keine Anlaufstelle für die internationalen Studierenden”, erinnert sich Ustyuzhanina. “Da ich schon vor Antritt meines Studiums die Sprache beherrschte, konnte ich schnell …

Sebastian Rose hat im Herbst 2014 eine Dienstleistungsgesellschaft für Partys und Events gegründet. Er arbeitet in seiner Freizeit von zu Hause aus oder in der Uni zwischen den Veranstaltungen. Foto: Hannah Wagner

Selbständig mit einer Eventagentur

In diesem Teil der Serie “Studierende und ihre Nebenjobs” spricht Sebastian Sascha Rose über seinen Schritt in die Selbstständigkeit. Seit dem vergangenen Jahr arbeitet er als Veranstaltungsdienstleister. Den größten Spaß macht ihm das Knüpfen von Kontakten. Für sein Geld muss Rose aber auch viel und stetig arbeiten. Wer sind Sie? Mein Name ist Sebastian Sascha Rose, ich bin 22 Jahre alt und studiere Computervisualistik im 5. Semester. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin im Nebengewerbe Geschäftsführer bei testudo.events, das ist ein Veranstaltungsdienstleister. Die Gesellschaft besteht aus drei Gründern, allesamt Studierende unserer Universität. Seit Herbst vergangenen Jahres ist unsere Firma offiziell beim Gewerbeamt gemeldet. Da ich selbstständig bin, mache ich meine Arbeit in der Freizeit, …

Perfektionistisch zu sein ist ein Risiko, sagt Dr. Christine Altstötter-Gleich. Die Dozentin an der Uni Koblenz-Landau ist eine der wenigen Forscherinnen, die sich im deutschen Raum mit dem Thema Perfektionismus auseinandersetzen. Foto: Fotolia/ Denis Junker

Überall der oder die Beste sein: Interview mit einer Perfektionismusforscherin

Auf Ihrem Gebiet ist Dr. Christine Altstötter-Gleich eine gefragte Interviewpartnerin: Da rufen schon mal die Redaktionen von GEO oder der Brigitte an, um etwas über das Steckenpferd der Landauerin zu erfahren. Die 56-jährige Dozentin an der Universität Koblenz-Landau ist eine der wenigen Forscherinnen, die sich im deutschen Raum intensiv mit dem Thema Perfektionismus auseinandersetzen. Ich bin fünf Minuten zu spät. Als Perfektionist falle ich wohl aus? Ja (lacht). Perfektionistische Menschen sind häufig sehr gewissenhaft. Und das würde dann natürlich implizieren, dass man auch pünktlich ist. Was versteht man eigentlich unter einem perfektionistischen Menschen? Das Kernelement ist, dass diese Menschen an sich hohe Maßstäbe setzen. Das ist aber nur ein Aspekt. Ein anderer Aspekt, weswegen Perfektionismus immer wieder in der Debatte ist, ist der, dass er natürlich auch einen Risikofaktor darstellt. Wie beispielsweise Burnout, Depressionen oder Essstörungen. Perfektionismus kann sich nämlich auch auf den eigenen Körper beziehen. Welche Berufsgruppen sind denn für einen problematischen Perfektionismus prädestiniert? Da kann man keine hervorheben. Wenn ich einen anspruchsloseren Beruf habe, ist das Risiko natürlich geringer. Also dort, wo keine …