Monate: Dezember 2014

Der Mentoring Jahrgang 2014: Mentees und Mentorinnen bei der Auftaktveranstaltung zum Tandemjahr. Foto: mena

Mentoring: Wege für Frauen in die Wissenschaft

Ob Studentin in der Masterabschlussphase, Doktorandin oder Postdoc: Das Förderprogramm “mena” zeigt interessierten Frauen mit einer Mentoring-Partnerschaft und einem auf die Wissenschaft zugeschnittenen Weiterbildungsangebot Wege in eine wissenschaftliche Berufslaufbahn auf. Für die Teilnahme müssen die Bewerberinnen vor allem Interesse an einer wissenschaftlichen Laufbahn mitbringen. Es können sich sowohl Studentinnen in der Abschlussphase ihres Studiums als auch ehemalige Studentinnen, die bereits erste Berufserfahrungen gesammelt haben, bewerben”, erklärt Christiane Theisen, Projektkoordinatorin von mena. Seit 2010 können weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen bei mena individuelle Beratung und Begleitung durch eine Mentoring-Partnerschaft erhalten. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes ist es, Frauen in ihrem wissenschaftlichen Karrierewunsch zu bestärken, sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen zu qualifizieren und mit erfahrenen weiblichen Führungskräften der Universität Koblenz-Landau zu vernetzen. Denn obwohl an rheinland-pfälzischen Hochschulen Frauen das Gros der Studierendenschaft stellen und auch nahezu die Hälfte aller Promotionen hierzulande von Frauen verfasst werden, wird der Frauenanteil in den höheren Etagen des Wissenschaftsbetriebes zusehends kleiner: Nur jede sechste Professur ist laut Statistischem Jahrbuch Rheinland-Pfalz  2010 hierzulande mit einer Frau besetzt. Hier will mena ansetzen: “Im Austausch mit der …

Signierstunde mit Alfons Schuhbeck.

Alfons Schuhbeck: Ein Tausendsassa in Landau

Aus Kochsendungen im deutschen Fernsehen ist Alfons Schuhbeck nicht mehr wegzudenken. Im Rahmen der Reihe “Große Begegnungen”, einer Veranstaltung des Zentrums für Kultur- und Wissensdialog (ZKW), war der 65-Jährige zu Gast in der Landauer Festhalle, wo er über die “Kulturgeschichte der Gewürze” sprach.  Der Münchner Koch Alfons Schuhbeck ist ein Tausendsassa der deutschen Gastronomenszene und umtriebiger Unternehmer. So betreibt er mit seiner Firma Schuhbecks am Platzl beispielsweise Restaurants, eine Eisdiele, einen Partyservice und einen Gewürzladen. Außerdem kümmert er sich bei internationalen Auftritten des FC Bayern München um das leibliche Wohl der Profikicker. UniBlog-Reporter Benedikt Schülter und Lisa Leyerer trafen sich mit Schuhbeck zum Interview und sprachen mit ihm darüber, was in einer Studentenküche auf keinen Fall fehlen darf und was Weihnachten bei ihm auf dem Teller landet. (ben)  

Gemeinsames Lernen beim Deutschkurs für Asylbewerber. Foto: Angela Gräsel

“Mein Name ist Ali. Ich komme aus Afghanistan. Ich lebe in Landau”: Landauer Studis geben Deutschkurse für Asylbewerber

Zweimal in der Woche treffen sich Landauer Studierende in den Räumen der Volkshochschule Landau mit Flüchtlingen aus aller Herren Länder, um Deutsch zu lernen. Indem sie die Asylbewerber fit für den deutschen Alltag machen, lernen sie nicht nur für Ihren späteren Lehrberuf, sondern auch fürs Leben. Pünktlich um 14 Uhr sitzen alle Teilnehmer in dem kleinen Klassenraum auf Zeit. Von einer Schulklasse unterscheidet sie – bis auf die Teilnehmerzahl und das Alter – vor allem die Stille, die im Raum herrscht. Vor sich haben die überwiegend aus dem arabischen Raum stammenden Asylbewerber bereits ihr grünes Deutschbuch mit dem Titel “Schritte Plus 1” aufgeschlagen. Die siebenköpfige Gruppe, die sich bereits “fortgeschritten” nennen darf, wird von Gabriele Cleres unterrichtet. Sie ist Volkshochschullehrerin und Diplom-Übersetzerin. Unterstützt wird sie von den Landauer Studenten Marcus Seyler und Carsten Pommer. Im Sommer übernahmen die beiden jungen Männer den Kurs für Fortgeschrittene sogar für die Dauer von zweieinhalb Monaten komplett selbstständig. Das schwierigste deutsche Wort  “Mein Name ist Ali. Ich komme aus Afghanistan. Ich lebe in Landau”. Die sechs Männer und eine …

Imposantes Gebäude: Die Bibliothek des IIT. Foto: IIT Kanpur

Ein Auslandssemester in Indien

Jasmin Schneider ist 24 Jahre alt und studiert im Master Psychologie am Campus Landau. Das fünfte Semester verbrachte sie am IIT, dem Indian Institute of Technology Kanpur. Im Uniblog berichtet sie von heiligen Städten, klimatischen Herausforderungen und unvergesslichen Erlebnissen. Indien präsentierte sich mir von ganz verschiedenen Seiten: eindrucksvoll, gastfreundlich, vielfältig, heiß, bunt, laut, scharf, schnell, neugierig, interessiert, abwechslungsreich und unglaublich faszinierend. Ein Auslandssemester in diesem Land bringt durchaus einige Herausforderungen mit sich, aber der derzeit zweitbevölkerungsreichste Staat der Welt ist auch voller Überraschungen und hat – gerade für Studierende – einiges zu bieten. Mein Aufenthalt am Humanities & Social Sciences Department des IIT Kanpur (gegründet 1959) war eine wirkliche – sowohl fachliche, als auch persönliche – Bereicherung. Abwechslungsreiche und anregende Lehre durfte ich sowohl in Psychologie- als auch in Philosophie- und Soziologie-Kursen erleben. Forschung wird in jedem Land nicht zuletzt durch dessen Historie und politische Vergangenheit geprägt, die „indische Perspektive“ dieser Fächer auch in Bezug auf internationale Forschung kennen zu lernen, stellte eine tolle Ergänzung zum Studium und der Perspektive dar, die ich aus Deutschland kannte. …

Beim 3D-Bogenschießen entspannt Walter H. Schreiber vom Uni-Alltag.

Entspannung vom Alltag mit ungewöhnlichem Hobby: 3D-Bogenschießen

Wenn man sich seine Dozenten außerhalb der Universität vorstellt, dann ist es wohl in einem Sessel vor einem überfüllten Bücherregal mit einem wissenschaftlichen Buch in der Hand, vielleicht noch mit einem Hund zu den Füßen. Wenige Studenten glauben, dass ihre Dozenten möglicherweise eine spannendere Freizeitgestaltung haben als sie selbst. Bei Walter H. Schreiber ist das aber so. Seit dem Sommer 2013 ist er 3D-Bogenschütze. 3D-Bogenschießen bedeutet nicht, dass man mit einer 3D-Brille und einem virtuellen Bogen bewaffnet auf herannahende Tiere oder Aliens schießt. Eigentlich ist das 3D-Bogenschießen vielmehr die Wiederentdeckung des sportlichen Jagens mit Pfeil und Bogen, ohne einem Tier Schaden zuzufügen. Es erinnert an eine Art Golf: Der Schläger wird zum Bogen, der Ball zum Pfeil und statt eines Abschlags hat man einen Abschuss-Punkt. Das Ziel ist aber kein Loch, sondern zum Beispiel ein Fasan oder eine Riesenspinne, welche von Vereinsmitgliedern angefertigt und im Parcours platziert wurde. Der Artikel ist in voller Länger ist zu lesen in der NeuLand-Ausgabe 3_2014.