Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pfalz

Berend Barkela ist Doktorand am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik in Landau. Wir haben ihn in seiner Wohnung besucht. Fotos: Philipp Sittinger

Würste statt Pinkel: So lebt Berend Barkela in seinem Landauer Altbau

Berend Barkela ist Doktorand am Campus in Landau und schreibt seine Dissertation am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik. Neben seinen Kochkünsten zeichnen ihn vor allem seine Socken aus. Ist Ihre Wohnung typisch für das Zuhause eines Doktoranden? Dazu habe ich keine Daten (lacht). Doktoranden wohnen hier sonst nicht in so großen Wohnungen, weil sie meist weniger Kinder haben als ich. In Berlin zum Beispiel wohnen Doktoranden wiederum mit mehr Kindern in kleineren Wohnungen, weil die Mieten so hoch sind. Was haben Sie verändert, bevor wir angekommen sind? Ich habe den Müll runtergebracht, damit meine Frau stolz auf mich sein kann, sobald sie nach Hause kommt. Ihr Markenzeichnen sind ja die unterschiedlichen Socken, die sie tragen. Findet sich so etwas in Ihrer Wohnung wieder? Ich bin ein Punk, daher die unterschiedlichen Socken. Außerdem ist es morgens einfacher, weil man nicht so lange nach Socken suchen muss. Ich habe eine große Sockenkiste, da greife ich zwei Mal rein – und fertig. Noch bunter als meine Socken sind nur meine Hemden. Welche Ecke mögen Sie in Ihrer Wohnung …

Max Schneider studiert Lehramt am Campus Landau. Neben seinem Studium arbeitet er als freier Werbetexter. Foto: Philipp Sittinger

Held der Klicks: Als Werbetexter durchs Studium

Max Schneider arbeitet neben seinem Lehramtsstudium als freier Werbetexter. Er recherchiert, besucht sehenswerte Orte in der Pfalz und schreibt darüber Rezensionen für ein Landauer Unternehmen.  Wer sind Sie? Mein Name ist Max Schneider, ich bin 22 Jahre alt und studiere im 5. Bachelorsemester auf Förderschullehramt die Fächer Germanistik und Anglistik am Campus Landau. Was für einen Nebenjob haben Sie? Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier.   Ich bin freier Werbetexter für www.100Prozent-Pfalz.de, dass ist ein Unternehmen, das Gemeinden, interessante Orte, Unternehmen und kulturelle Einrichtungen in der Pfalz vorstellt. Was genau sind Ihre Aufgaben? Ich bekomme Anfang oder Ende der Woche meine Aufträge, über welche Orte, Museen oder Denkmäler ein Text verfasst werden muss. Dann setze ich mich an den Rechner und mache eine …

Der passionierte Mountainbiker Michael Fliehmann in seinem Element. Fotos: Privat

Ein Tag mit Michael Fliehmann

Wie schafft man es, Familie, Studium und Freizeit unter einen Hut zu kriegen? Der gebürtige Landauer Michael Fliehmann ist 36 Jahre alt, Vollzeitpapa und Teilzeitstudent und liebt es, mit seinem Mountainbike den Pfälzerwald unsicher zu machen. In unserer neuen Serie Ein Tag mit… gibt er uns Einblick in sein vollgepacktes Leben und zeigt, das gute Organisation alles ist. Die Serie: Unileben live und in Farbe. Studierende und Mitarbeiter der Universität Koblenz-Landau geben einen Einblick in ihren persönlichen Alltag. Individuell und authentisch zeigen sie, was sie beschäftigt, womit sie am liebsten ihre Zeit verbringen und verraten, wo ihre Lieblingsorte sind. Als gelernter Industrie-Elektroniker stellte Michael Fliehmann schon kurz nach der Ausbildung fest, dass er lieber mit Menschen als mit Maschinen arbeitet. Er kündigte seinen Job und holte das Abi nach. Als das geschafft war, begann er ein Lehramtsstudium in den Fächern Englisch, Philosophie und Ethik an der Universität Mainz. Nach einigen Jahren des Pendelns kehrte er für den Master of Education zurück in seine Heimat Landau. Fliehmann ist seit einem Jahr verheiratet, hat eine kleine Tochter und einen Sohn im Säuglingsalter. Als …

Weinberge statt Semperoper: Campus-Reporterin Nina Seel wechselte von Dresden nach Landau. Foto: Seel

Tschüss Dresden, Hallo Landau

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute berichtet Nina Seel von ihrem Umzug aus dem Elbflorenz in die Toskana Deutschlands. Gebürtige Hessin, aufgewachsen als Dorfkind, vier Jahre Bachelor-Studium in Dresden. Und nun? Es dauerte etwas, aber dann hatte ich eine Antwort auf die Frage gefunden, wohin mich das Master-Studium führen würde: Nach Landau. Wo das kleine pfälzische Städtchen liegt, geschweige denn, dass es dort eine Uni gibt, musste ich vielen Leuten in meinem Freundeskreis erst einmal erklären. Mut zur Veränderung Zugegebenermaßen hatte ich Landau erst gar nicht auf dem Schirm. Wer Kommunikation und PR studieren will, der denkt zunächst an die Städte, in denen große Medien- und Verlagshäuser, Rundfunkanstalten oder Film- und Fernsehproduktionen zu Hause sind. Wo namhafte Agenturen ihre Niederlassungen haben und Politik und Weltgeschehen vor der Haustür stattfinden: Berlin, München, Hamburg, Köln. Dass ich am letzten Tag der Abgabefrist dann doch meine Bewerbungsunterlagen für die Universität Koblenz-Landau in den Briefkasten steckte, war mein Glück. Denn in die großen Städte wollen natürlich viele, dementsprechend …