Alle Artikel mit dem Schlagwort: Medizin

Dr. Kai Lawonn ist Juniorprofessor am Institut für Computervisualistik. In seinem Büro empfängt er Studierende oder liest wissenschaftliche Artikel in seiner Hängematte. Foto: Teresa Schardt

Unsere Profs: Prof. Lawonn

Juniorprofessor Dr. Kai Lawonn vereint Zielstrebigkeit und Lässigkeit in einer Person. Innerhalb weniger Jahre schließt der 33-Jährige sein Studium, die Promotion sowie Habilitation ab, ohne in Stress zu verfallen. Der Spaß an seiner Arbeit motiviert ihn zur Höchstleistung. Wissenschaftliche Paper liest er am liebsten in seiner Hängematte im Büro am Institut für Computervisualistik. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Was trifft davon auf Sie zu? Professoren grübeln wirklich oft. Dabei lese ich in meinem Fachgebiet eher Paper als Bücher. In meiner Funktion als Leiter der Arbeitsgruppe Medizinische Visualisierung arbeite ich auch viel am Rechner. Ich entwickle Programme, die im medizinischen Bereich angewandt werden und Ärzten dabei helfen, leichter Diagnosen aufzustellen oder Therapien vorzuschlagen. Über diverse Kooperationen stehe ich im interdisziplinären Austausch mit zahlreichen Kollegen. Den Aspekt des Einsiedlertums kann ich also auch verneinen. Was hat es mit Ihrer Bürogestaltung auf sich? Nicht jeder hat eine Hängematte im Büro. Kurz gesagt: Platzprobleme (lacht). Als ich noch in Berlin gewohnt habe, hing die Hängematte in meinem Wohnzimmer. Das ist …

Verena Becker ließ sich nach ihrem Studium in Indien zur Yogalehrerin ausbilden. Heute betreibt sie einen Blog und möchte eine eigene Praxis eröffnen. Foto: Verena Becker

Die maximale Energie aus sich herausholen

Verena Becker hat ihre Leidenschaft für Ayurveda, ein uraltes, ganzheitliches Medizinsystem aus Indien, zum Beruf gemacht: Die 29-jährige Absolventin der Kulturwissenschaft arbeitet selbstständig in der Food- und Gesundheitsbranche: Sie bloggt, leitet Kochkurse und textet für eine Food-Agentur. Was machen Sie genau? Ich betreibe einen eigenen Blog, in dem ich über die Themen Ayurveda, Yoga und ganzheitliche Ernährung schreibe. Auf meiner Internetseite vermittle ich beispielsweise die Grundlagen über Ayurveda, veröffentliche Rezepte oder Wissenswertes über Kräuter. Darüber hinaus biete ich Beratungsgespräche und Coachings an. Daneben gebe ich Yogaunterricht, leite Kochkurse und gestalte Workshops. Neben meinem Blog arbeite ich für eine Food-Agentur und lasse mich derzeit zur Heilpraktikerin ausbilden. Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Ich arbeite vor allem im Home Office. Ob für die Agentur, für meinen Blog oder meine Klienten – die Arbeitstage sind immer sehr vielseitig und spannend. Besonders Außentermine, wie beispielsweise Fotoshootings von einzelnen Lebensmitteln oder ganzen Gerichten, machen mir viel Spaß. Am Ende geht es mir darum, andere Menschen zu einem nachhaltig gesunden Leben zu inspirieren. Was ist Ayurveda? Ayurveda ist ein ganzheitliches Medizinsystem, das sich …

Lorena Mayer zeigt bei ihrem Nebenjob im Großkonzern viel Engagement und kann sich nun über ein anschließendes Volontariat freuen. Foto: Philipp Sittinger

Werkstudentin bei Roche: Kommunikation und Medizin vereint

Was tun, wenn man ein Faible fürs Schreiben hat und sich gleichzeitig für Medizin interessiert? Lorena Mayer kennt die Lösung: Sie arbeitet als Werkstudentin beim Gesundheitsunternehmen Roche in Mannheim und unterstützt dort die Abteilung Unternehmenskommunikation. So verbindet sie ihr Interesse an Gesundheitsthemen mit ihrem Know-How aus dem Studium der Sozial- und Kommunikationswissenschaften. Wer sind Sie? Mein Name ist Lorena Mayer, ich bin 25 Jahre alt und schließe bald meinen Master in Sozial- und Kommunikationswissenschaften am Campus Landau ab. Aktuell schreibe ich an meiner Abschlussarbeit und möchte sie noch in diesem Jahr abgeben. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Was für einen Nebenjob machen Sie? Ich bin seit etwa einem Jahr Werkstudentin in der Kommunikationsabteilung von Roche Diagnostics in Mannheim. Roche ist ein …

Alumnus Tobias Hastenteufel leitet die Produktentwicklung des 2015 gegründeten Start-Ups „Qurasoft“. Die Idee zu dem Unternehmen entstand während seines Studiums an der Universität Koblenz-Landau im Rahmen einer Projektarbeit. Fotos: Qurasoft GmbH

Auf den Spuren von… Jungunternehmer Tobias Hastenteufel

Tobias Hastenteufel (29) studierte Informatik und Wirtschaftsinformatik am Campus Koblenz und machte gemeinsam mit seinem Team aus einem Uni-Projekt ein innovatives Start-up: Mit ehemaligen Kommilitonen gründete er nach seinem Abschluss die Firma Qurasoft, die IT-Lösungen für den medizinischen Bereich entwickelt. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie an Ihre Alma Mater und an Ihre Studienstadt zurückdenken? Da denke ich zunächst an den engen Kontakt zwischen Studierenden und Professoren. Ohne den guten Draht und die Unterstützung der Lehrenden wäre unser Gründungsprozess wesentlich schwieriger verlaufen. Warum haben Sie sich für ein Studium an der Universität Koblenz-Landau entschieden? Ich komme aus Kobern-Gondorf, wollte nach Möglichkeit in meiner Heimatregion studieren und einen Studiengang im technischen Bereich beginnen. Das Informatikstudium ist hier so breit aufgestellt, dass es viele meiner Interessen abgedeckt hat. Wussten Sie schon zu Studienbeginn, was Sie später machen wollen? Was war Ihr Traumjob? Ich war schon zu Schulzeiten technikbegeistert, nach dem Abitur habe ich dann eine Ausbildung zum Informatik-Kaufmann bei einer Versicherung in Koblenz absolviert. Eine grundsätzliche Affinität zur Technik hat mich also immer begleitet, die …