Alle Artikel mit dem Schlagwort: Junge Helden

Diplompädagoge Dirk Hennig ist Leiter der Zentralstelle Freiwilliges Ökologisches Jahr in Rheinland- Pfalz. Foto: Thorsten Wagner

Auf den Spuren von… Dirk Hennig, Leiter der Zentralstelle Freiwilliges Ökologisches Jahr

Dirk Hennig, Förster und Diplompädagoge, setzt sich beruflich und ehrenamtlich für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ein. Als Leiter der Zentralstelle Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) möchte er jungen Menschen zeigen, wie sie sich aktiv in die Gesellschaft einbringen können. Er ist außerdem ehrenamtlicher Vorsitzender des FÖJ-Dachverbandes und erhielt im November 2018 den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz, insbesondere für sein Engagement in der ökologischen und politischen Bildung.

Heute schreibt Campus-Reporterin Nina Seel. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Würde ich mein Herz spenden?

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Nina Seel hat sich in letzter Zeit intensiv Gedanken über ein kritisches Thema gemacht, dem in unserer Gesellschaft noch immer viel zu wenig Aufmerksamkeit zu Teil wird – der Organspende. Durch ein Seminar in der Uni wurde ich kürzlich damit konfrontiert, dass das Thema Organ- und Gewebespende ein echtes Aufmerksamkeits- und Imageproblem hat. Ich stellte fest, dass auch ich seit Jahren einen unausgefüllten Organspendeausweis in der Schreibtischschublade liegen habe. Daraufhin habe ich ein wenig recherchiert und mich in meinem Bekanntenkreis umgehört. Allgemeiner Konsens: Es wäre gut, wenn man einen hätte. Aber warum hat man denn keinen? Aus einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geht hervor, dass die deutsche Bevölkerung dem Thema zwar aufgeschlossen ist und Organ- und Gewebespende grundsätzlich befürwortet. Jeder weiß, dass Spenderorgane Leben retten können. Sich selbst so genau festlegen möchten sich aber nur die Wenigsten. 58 Prozent geben an, ihre Entscheidung getroffen zu haben, aber nur 27 Prozent haben diese auf dem einem rechtsgültigen Papier dokumentiert. …