Alle Artikel mit dem Schlagwort: Informatik Universität Koblenz-Landau

Simon Meier steht am Ende seines Bachelorstudiums der Wirtschaftsinformatik und kennt die Zusammenhänge zwischen VWL und IT. Foto: Teresa Schardt

Wirtschaftsinformatik: Bindeglied zwischen Wirtschaft und IT

Wer sich für Informationstechnik und Wirtschaft interessiert, ist im Studiengang Wirtschaftsinformatik gut aufgehoben. Der 21-jährige Simon Meier studiert im sechsten Bachelorsemester. Während des Studiums hat er gelernt, wie nützlich die Verknüpfung beider Bereiche für Unternehmen ist – und beliebt in der Jobwelt.  Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach Wirtschaftsinformatik? In der Schulzeit haben mir technische Dinge am meisten Spaß gemacht, Sprachen dagegen überhaupt nicht. Damit war die Richtung klar. Erst habe ich IT an der Hochschule studiert, das war mir zu praktisch ausgerichtet. Ich wollte etwas machen, das mehr wissenschaftliche Theorie beinhaltet. Warum haben Sie sich für den Studienort Koblenz entschieden? Die Heimatnähe ist der Hauptgrund. Was machen Sie genau in Ihrem Studium? Die Serie Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Bereits erschienene Artikel finden sie hier. Mein Studiengang ist eine Mischung aus Informatik und Wirtschaftslehre: Der Bachelor Wirtschaftsinformatik vermittelt Grundlagen in beiden Bereichen und etwa zu …

Aufgrund großer Datenmengen entsteht durch Rechenzentren weltweit ein hoher CO2-Ausstoß. Mit seinem nachhaltigen Energiemanagement- und Monitoringsystem trägt das Start up Om7Sense seinen Beitrag zur Bewegung der Green IT bei. Foto: Fotolia/weerapat1003

Om7Sense entwickelt Softwarelösungen für grüne IT

Trotz steigender Effizienz verursachen Rechenzentren den Hauptanteil umweltschädlicher Kohlendioxid-Emissionen. Kevin Read, Alumnus der Universität Koblenz-Landau, und sein Partner Bernhard Riedl haben ein nachhaltiges Energiemanagement- und Monitoringsystem entwickelt, durch das kleinere und mittlere Rechenzentren Einsparpotenziale erkennen können. Smartphones und Tablets sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Der massenhafte Gebrauch dieser Geräte und die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten erfordern Rechenzentren mit immer größeren Kapazitäten, da diese das Mehr an Informationen speichern und verarbeiten müssen. Eine Folge der enormen Datenmengen: Stromverbrauch und CO2-Ausstoß steigen in den Hochleistungsrechenzentren drastisch an. “Mittlerweile haben Rechenzentren den weltweiten Luftverkehr beim Ausstoß von Kohlendioxid überholt”, berichtet Bernhard Riedl, Marketingchef und Sprecher des Koblenzer Start-ups Om7Sense. Neben einer wachsenden Umweltbelastung durch hohe Emissionsraten arbeiteten Rechenzentren außerdem oft ineffektiv: “Die Auslastung von Rechenzentren ist mit etwa sechs Prozent sehr gering und extrem ineffizient. Das ist ein zentrales Problem für Rechenzentrumsbetreiber aus dem Mittelstand”, erklärt Riedl. “Mit unserer Software bekommen die Betreiber eine professionelle Energiemanagementlösung an die Hand und können nachhaltig ihre Energie- und Kostenverschwendung reduzieren.” Om7Sense bietet Betreibern von kleineren und mittleren Rechenzentren, die 99 Prozent des …