Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bundeswehr

Ursula Reither ist verantwortlich für die Raumplanung an der Universität. Das ist besonders vor neuen Semestern eine große Herausforderung. Foto: Philipp Sittinger

Die Herrin der Räume

Ursula Reither begleitet die Raumplanung der Universität seit 18 Jahren. Egal, was in der Lehre oder der Forschung passiert: Wird dafür ein Raum benötigt, geht die Anfrage über ihren Schreibtisch.  Was ist ihre Aufgabe in der Raumplanung? In der Raumplanung sorge ich dafür, dass die Räume sinnvoll mit Veranstaltungen belegt werden. Ich vermeide Doppelbelegungen und wähle je nach Seminargröße die richtigen Räume für die jeweiligen Veranstaltungen aus. Zu meinen Aufgaben gehört aber auch das Erstellen von Nutzungsvereinbarungen. Die werden von Studierenden oder externen Akteuren benötigt, um an der Universität Räumlichkeiten nutzen zu können. So betreue ich nicht nur die Studierenden und Dozierenden bei ihren Raumanfragen, sondern auch die Stadt oder andere Institutionen bis hin zu Firmen, die Veranstaltungen an der Universität durchführen. Wann ist die stressigste Zeit in Ihrem Job? Das ist die Planungsphase für das folgende Semester. So wird es um den Wechsel von Januar zu Februar öfter mal sehr stressig. Ein ähnliches Aktivitätslevel fahren wir zwischen Mitte Juni und Anfang Juli. Die Raumbelegungen für das kommende Semester müssen meistens schon in der letzten …

Wer rastet, der rostet: Während seine Söhne studieren, strebt Arnold Teicht seine Promotion in Politikwissenschaft an. Foto: Philipp Sittinger

Internationales Krisenmanagement im Ukraine-Konflikt

Arnold Teicht ist 64 Jahre alt, ehemaliger Berufssoldat, studierter Pädagoge und promoviert an der Uni in Koblenz über den seit 2013 schwelenden Ukraine-Konflikt. Dazu untersucht er die Strategien zur Konfliktbewältigung internationaler Sicherheitsorganisationen. Seine Diplomarbeit tippte Teicht noch mit der Schreibmaschine. Heute schätzt er die modernen technischen Möglichkeiten, um an seiner Doktorarbeit zu schreiben. Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In dieser Serie berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Meine Dissertation trägt den Titel: “Internationales Krisenmanagement am Beispiel der Ukraine”. Dabei untersuche ich zunächst die Rahmenbedingungen, die zur Krise in der Ukraine geführt haben. Ich betrachte neben den Konfliktparteien auch die geografischen, historischen und politischen Besonderheiten des Landes. Sobald ich ein Gesamtverständnis erlangt habe, komme ich zum nächsten Schritt: Wie gehen internationale Organisationen mit dem Konflikt um? Welche sicherheitspolitischen Maßnahmen werden getroffen? Konkret beziehe ich mich bei meinen Untersuchungen auf …

Weit entfernt von Schubladendenken: Dr. Martin Lilkendey. Foto: Laura Fee Hildebrand

Outside the box

Dr. Martin Lilkendey ist eine Person, bei der Schubladendenken keine Chance hat. Ihn als Fotografen, Künstler, Sportlehrer oder Filmemacher zu beschreiben, wird dem bunten Potpourri seiner Interessen und Wegmarken nicht gerecht. Im Interview gewährt der Dozent für Künstlerische Praxis und Fachdidaktik einen Einblick in seinen spannenden Lebenslauf.   Ihr Lebenslauf ist sehr bunt. Woher kommt die Lust am Ausprobieren? Ich glaube, das ist einfach Teil meiner Biografie. Ich habe mich schon immer für ganz viele unterschiedliche Dinge interessiert und dem gehe ich einfach nach. Ich bin so lange mit etwas beschäftigt, bis ich es verstanden oder mir angeeignet habe. Ihr Berufsleben haben Sie sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft verbracht? Ihre Erkenntnis daraus? Beides zusammengenommen hat mir ein breites Feld an Möglichkeiten eröffnet, um mich in verschiedene Richtungen auszuprobieren. Für mich ist es immer ein Vorteil, auch mal andere Dinge gesehen und erlebt zu haben. Je mehr Erfahrungen man gemacht hat und je breiter gefächert diese Erfahrungen sind, desto besser. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke es gibt …