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StadttUni e.V. bringt studentische Kultur in die Stadt

Vor gut eineinhalb Jahren gründete eine Gruppe von Kulturwissenschaftsstudierenden am Campus in Koblenz einen Verein zur Förderung studentischer Kultur, den StadttUni e.V. Heute hat sich aus der Vereinigung eine aktive und gut strukturierte Gruppe entwickelt, die sich kulturellen Veranstaltungen verschrieben haben.

Im Jahr 2012 fing alles an: Einer Gruppe Studierender der Kulturwissenschaft genügte das bisherige Kulturangebot von und für Studierende in Koblenz nicht. Es entstand die Idee, ein selbst gestaltetes Festival in der Stadt zu organisieren. “Schnell wurde klar, dass aufgrund der Größe ein offizieller Rahmen nötig sein würde, um bürokratische Hürden zu verringern”, berichtet Amrei Vogel von der Vereinsgründung. Vogel selbst war nicht von Anfang an mit dabei, heute ist sie jedoch die Öffentlichkeitsbeauftragte der Gruppe – neben dem Vorsitzenden Marcel von der Weiden und seiner Vertreterin Elena Heth.

Der Vorstand des Vereins: Amrei Vogel, Katharina Frese, Elena Heth, Marcel von der Weiden und Silke Radmacher (von links). Foto: Privat

Der Vorstand des Vereins: Amrei Vogel, Katharina Frese, Elena Heth, Marcel von der Weiden und Silke Radmacher (von links). Fotos: Privat

“Unsere Idee ist es, Studenten und deren Kultur in der Bevölkerung und der Stadt präsenter zu machen und zusammen zu bringen und ein breites Angebot zu schaffen”, erklärt Vogel die Grundidee des Vereins. Es sollen jedoch nicht nur Projekte gefördert, sondern auch von den Mitgliedern selbst organisiert werden: “Wir möchten Kultur gestalten und genießen.”

Eine große Projektvielfalt

Die Projekte sind vielfältig und sprechen verschiedene Personengruppen an, immer jedoch mit der Idee im Hintergrund, die Stadt mit studentischer Kultur zu bereichern. So wurden in der Vergangenheit bereits zwei kaleidosKOp– und das Weitwinkel-Festival organisiert, die Ausstellung Blackbox und vor kurzem ein Science Slam im Circus Maximus. Zunächst sind nur Projekte gefördert worden, die im Rahmen des Kulturmanagement-Moduls der Koblenzer Kulturwissenschaftler lanciert wurden. “Mittlerweile haben sich einige Veranstaltungen vom Studiengang gelöst und werden vollständig privat bestritten”, berichtet Vogel von den neueren Entwicklungen. “Diese Dynamik bestärkt uns in unserer Arbeit.”

Die Veranstaltungen des StadttUni e.V. sollen Koblenzer Bürger und Studenten zusammenbringen. Foto: Privat

Die Veranstaltungen des StadttUni e.V. sollen Koblenzer Bürger und Studenten zusammenbringen.

Auch in Zukunft stehen wieder einige Veranstaltungen an: Am Samstag, 7. Dezember, findet die Ausstellung “FLUX – Kunst | Musik | Licht&Schatten” im ehemaligen Mittelrhein Museum statt. Im Frühjahr ist eine Ausstellung mit studentischer Kunst in der Stattbadgalerie in Neuwied geplant, ein zweites Weitwinkel-Festival steht an, bei dem ethnografische Filme gezeigt werden. Auch auf der Organisationsliste: eine Lesung im April und zum dritten Mal ein kaleidosKOp-Festival.

Zum kaleidosKOp Festival 2012 wurden Werbewände in der Koblenzer Innenstadt selbst gestaltet. Foto: Privat

Zum kaleidosKOp Festival 2012 wurden Werbewände in der Koblenzer Innenstadt selbst gestaltet.

Ehrenamtliche Arbeit mit Berufsperspektive

Der Vorstand und die Beauftragten des Vereins investieren viel Zeit in das ehrenamtliche Engagement, aber Vogel ist überzeugt von der Sache. Sie weiß zwar inzwischen, dass sie später mal nicht im Kulturmanagement und Organisationsbereich arbeiten will. “Trotzdem lernt man viel für das spätere Leben, und sei es nur Zeitmanagement und Teamarbeit.”

Hannah Wagner

10 Euro pro Jahr kostet die Mitgliedschaft im StadttUni e.V., der sich vollständig über Beiträge finanziert. Wer Mitglied werden möchte, kann sich unter kulturfestival@uni-koblenz.de ein Anmeldeformular zuschicken lassen.

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