Monate: Januar 2016

Miteinander statt Gegeneinander: Franziska Ehrke entwirft anwendungsorientierte Trainings für soziale Vielfalt im Bildungs- oder Berufskontext Foto: Fotolia/Stillfx

Soziale Vielfalt: Franziska Ehrke entwickelt Trainings zum Abbau von Vorurteilen

Diskriminierung und Ausgrenzung sind in der Schule oder am Arbeitsplatz keine Seltenheit. Diplom-Psychologin Franziska Ehrke, Doktorandin in der Abteilung für Wirtschafts- und Sozialpsychologie in Landau, erprobt und evaluiert für ihre Dissertation Diversity-Trainings: Übungen, die den Abbau von Vorurteilen und die Anerkennung sozialer Vielfalt im Bildungs- und Berufskontext unterstützen sollen.  Die Serie: Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In unserer Serie “Promovierende im Interview” berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Für meine Doktorarbeit entwickle und evaluiere ich Maßnahmen und Übungen für Diversity-Trainings – also Anti-Vorurteilsintervention, die sich mit der Wahrnehmung von sozialer Vielfalt beschäftigt. Das heißt, ich leite aus sozialpsychologischen Theorien Strategien ab und überprüfe sie auf ihre Wirksamkeit. Damit ist meine Forschung sehr anwendungsorientiert. Diversity-Trainings werden sehr häufig im Bildungs- oder Berufskontext eingesetzt, um beispielsweise Sexismus und Diskriminierung aufgrund religiöser Zugehörigkeit, ethnischer Herkunft oder sexueller Orientierung vorzubeugen und zu reduzieren. Bisher gibt es …

Das richtige Praktikum zu finden, ist manchmal gar nicht so leicht und erfordert Vorbereitung. Sandra Erber schnupperte in die Welt des Museums hinein und arbeitete im vergangenen Sommer als Praktikantin am Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Foto: Oliver Killig

Nur ein ausgeschlafener Praktikant ist ein guter Praktikant

Studierende rümpfen häufig die Nase, wenn sie das Wort „Praktikum“ hören, weil sie an langweilige Aufgaben, Kaffee kochen oder schlechte Bezahlung denken. Dabei kann ein Praktikum auch spannend und lehrreich sein: Campus-Reporterin Sandra Erber half während ihres dreimonatigen Praktikums bei der Konzeption einer Ausstellung am Deutschen Hygiene-Musem Dresden mit. Im vergangenen Jahr hatte ich den Plan gefasst, neues berufliches Terrain auszukundschaften: Das Museum. Der Weg dahin würde klassischerweise über ein Praktikum führen. Zwar denke ich an meine bisherigen Praktika meist mit gemischten Gefühlen zurück, aber aus den Erfahrungen habe ich gelernt: Dieses Mal würde genau recherchieren, nach meinem Wunsch-Arbeitgeber suchen und meine Aufgaben im Vorfeld genau absprechen. Das richtige Praktikum finden Zu Beginn meiner Suche setzte ich mich mit der Frage auseinander,  in welchen Bereich ich hineinschnuppern möchte. Denn je nach inhaltlicher Ausrichtung gibt es in Museen ganz verschiedene, teil sehr spezielle Arbeitsbereiche. Für mich stand die Abteilung relativ schnell fest: Die Ausstellungsplanung sollte es sein, denn ich wollte wissenschaftlich arbeiten und den Prozess der Ausstellungskonzeption kennen lernen. Ab Februar des vergangenen Jahres habe ich also eifrig auf verschiedenen Jobportalen für Kunst- …

Erfolgreich dank Start-Up: Sebastian Geißler (29), Doktor Andreas Mäck (36) und sein Bruder Florian Mäck (32) in ihrem Landauer Büro. Fotos: Leyerer

Optimierte Wasserqualität durch Sensorsysteme

Wenn in einer Fischzucht die Pumpe ausfällt, bleibt nur wenig Zeit zu Handeln. Bekommen die Fische zu wenig Sauerstoff, sterben sie. Die Firma Senect von Diplom-Ingenieur Sebastian Geißler (29), Florian Mäck (32) und seinem Bruder Doktor Andreas Mäck (36) hat sich auf Steuersysteme spezialisiert, die verschiedene Wasserparameter messen, überwachen und regeln. Zwei der drei lernten sich in der Arbeitsgruppe Umweltphysik am Campus Landau kennen und wagten mit ihrem Know-how den Weg in die Selbstständigkeit. Die Idee zur eigenen Firmengründung entstand ganz zufällig. Sebastian Geißler erinnert sich, wie sie auf den Einfall kamen: „Ein damaliger Unifreund hat sich über die bestehende Steuerungstechnik beschwert und gemeint, sie sei nicht innovativ. Wir haben den Markt durchleuchtet und gesehen, dass wir ein Produkt entwickeln können, dass es bisher noch nicht gibt.“ Dies war die initiale Zündung. 2013 schlossen sich die ehemaligen Kollegen der Arbeitsgruppe Umweltphysik am Campus Landau für ihr Start-up zusammen. Seitdem bieten sie Steuerungssysteme an, die Kontroll- und Regelmechanismen ausführen, mit denen die Wasserqualität überwacht und geregelt werden kann. Zunächst arbeiteten die Gründer nur nebenher für Senect, seit vergangenem …

Wir ziehen Bilanz: Das sind die 10 beliebtesten Blogartikel des Jahres 2014. Foto: Fotolia/ Sunny Forest

Best of: Die beliebtesten Blogartikel aus 2015

Auch in diesem Jahr blicken wir wieder zurück und präsentieren Ihnen die beliebtesten Blogbeiträge aus dem Jahr 2015. Aus 108 Artikel bekamen die folgenden Beiträge die meisten Klickzahlen. Viel Spaß beim Lesen und Erinnern, und vielleicht auch beim Neuentdecken. TOP 1 „Mein Name ist Ali. Ich komme aus Afghanistan. Ich lebe in Landau“: Landauer Studis geben Deutschkurse für Asylbewerber TOP 2 Before I die TOP 3 Student und Tüftler: Marcus Bausen entwickelt App für Staus und Blitzer TOP 4 Auf High Heels das Studium finanzieren TOP 5 Die Bibel visuell und kindgerecht verpacken TOP 6 Erst das Lehramt, dann die Promotion TOP 7 Als Fitnesstrainerin fit durch den Uni-Alltag TOP 8 ArbeiterKind hilft beim Sprung an die Uni TOP 9 Von Toleranz und Freundschaft: WG mit einem Asylbewerber TOP 10 Foodsharing: Rettungseinsatz für Lebensmittel