Alle Artikel mit dem Schlagwort: Verspätung

Heute schreibt Campus-Reporterin Maria Preuß. Illustration: Designstudio Mathilda Mutant

Geschichten, die das Bahnfahren schreibt

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Heute verteidigt Maria Preuß das Zugfahren, das viel zu oft kritisiert wird. Wo sonst treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander? Es wird sich ja immer viel beschwert über das Zugfahren und vor allem die Deutsche Bahn. Immer sind die Züge zu spät und es werden Anschlüsse verpasst und das bei den Preisen und überfüllt ist es auch noch. Und ja, das ärgert mich. Wenn dann noch die Wagenreihung ganz anders als geplant ist und ganze Völkerwanderungen durch die Gänge drängeln, wird auch mein Geduldsfaden immer dünner. Nichtsdestotrotz möchte ich eine Lanze brechen für das Zugfahren. Abgesehen davon, dass man nicht umweltschonender reisen kann, bekommt man einen viel besseren Bezug zur Welt. Entfernungen sind nicht nur Kilometerangaben, sondern spürbar. Auch lässt sich erleben, wie aus dem norddeutschen Flachland nach und nach die hügelige Pfalz wird. Abgesehen davon erlebe ich beim Bahnfahren etwas, dass man vielleicht nicht vermuten würde: Menschlichkeit. Gerade in den überfüllten, verspäteten Zügen mit der geänderten Wagenreihung sind die …

Heute schreibt Kati Greb. Zeichnung: Carolin Höring

Der Weg ist das Ziel

In der Kolumne schreiben unsere Campus-Reporter, allesamt Studierende in Koblenz und Landau, unplugged aus ihrem Alltag. Zum Ende ihres Studium lässt Katharina Greb Dampf ab über nervige Erlebnisse als Bahnreisende: Hier sind ihre Top-Five. Weder Mitfahrgelegenheiten noch Fernbusse sind das Reisemittel meiner Wahl. In meinen fast fünf Jahren Studium in Landau habe ich meinen Heimweg am liebsten in der Bahn hinter mich gebracht. Warum? Man ist schnell am Ziel und kann dort lesen, schreiben, lernen, hat Strom für mobile Endgeräte und sogar eine Toilette! So viel zu den positiven Seiten der Bahn. Meistens führten mich meine Fahrten in Richtung Norden. Da Landau keine Anbindung an den Fernverkehr hat, tuckert man erst einmal mit Panoramablick auf das Hambacher Schloss bis nach Neustadt und nimmt von da aus die S-Bahn nach Mannheim. Oder man fährt gen Süden und startet seine Fahrt ab Karlsruhe. Denn erst dort kann man sich, den Koffer und Pfälzer Wein- und/oder Lewwerworscht-Mitbringsel für die Familie in den schnelleren IC- oder ICE verfrachten. Man kann über Bahnfahrten ja sagen was man will, aber eins …