Alle Artikel mit dem Schlagwort: Haare

Rebekka Smuda forscht in ihrer Dissertation zum alltäglichen Umgang mit Körperhaar. Für die Datenerhebung nutzte sie ein Kosmetikstudio. Foto: Jan Reutelsterz

Feldforschung im Kosmetikstudio: Eine haarige Angelegenheit

Glatt rasiert oder Zottelmähne? Rebekka Smuda beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit dem alltäglichen Umgang mit Körperhaaren. Ihre Daten sammelte die Geschlechterforscherin im Feld während eines Praktikums in einem Kosmetikstudio. Sie weiß: Wer zu einem so privaten Thema forscht, muss Grenzen respektieren und Vertrauen schaffen. Beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In dieser Serie berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? Meine Dissertation trägt den Titel (un)behaart – Das Haar als Umschlagstelle von Innen und Außen. Da ich mich auf den alltäglichen Umgang mit Körperhaaren als kulturelle Praktik konzentriere, forsche ich ethnografisch. Meine Daten erhebe ich im Feld, also im aktiven Austausch mit meinen Forschungspartnern, um sie anschließend zu analysieren. Das war zunächst schwierig, weil es sich dabei um ein sehr persönliches und individuelles Thema handelt. Gegenseitiges Vertrauen ist der Schlüssel. Einen geeigneten Zugang habe ich in einem Kosmetikstudio gefunden, wo ich …

Theresa-Marie Pongratz zwischen Geisteswissenschaften und Modelbusiness. Foto: Esther Bauer

Auf High Heels das Studium finanzieren

Pädagogik-Studentin Theresa-Marie Pongratz finanziert sich ihr Studium mit Modeln. Für Wella ist sie auf dem Laufsteg unterwegs. Der Job ist aufregend und anstrengend – und bringt auch manchmal rosafarbene Haare mit sich. Wer sind Sie? Ich heiße Theresa-Marie Pongratz, bin 23 Jahre alt und studiere im vierten Semester Pädagogik. Was für einen Nebenjob machen Sie? Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Zum einen kellnere ich in einem relativ großen Pub. Zum anderen modele ich für die Marke “Wella”. Der Model-Nebenjob ist sehr unregelmäßig. In manchen Monaten habe ich gar keinen Job. In anderen ganz viele. Was sind Ihre Aufgaben? Ich werde hauptsächlich für Haar-Shows gebucht. Momentan bin ich weniger ein Fotomodel, sondern eher auf dem Laufsteg unterwegs. Das muss man sich so vorstellen: …