Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gründen Koblenz

Abed Naseri und sein Team haben eine App entwickelt, die Studierenden aus Koblenz im Alltag helfen soll. Foto: Teresa Schardt

DoBeeDo: Die Helfer-App

Beim zweistündigen Besuch im Möbelhaus entstand die zündende Idee zum Start-Up von Abed Naseri: Der 26-jährige Web Science-Student war so genervt von der Dauer des Einkaufs, dass er die App DoBeeDo entwickelt hat. Die Idee: Hilfe geben und nehmen.  Was ist DoBeeDo?  DoBeeDo ist eine lokal basierte App, die Studierenden aus Koblenz das Leben erleichtern soll, indem sie schnell und effektiv kleine Probleme löst. Jeder User kann über das Forum der App um einen Gefallen bitten oder selbst einen Gefallen anbieten. Vergisst jemand beispielsweise die Tomaten beim Einkauf, postet er eine Nachricht in das Forum. Wenn ein Nutzer zufällig gerade im Supermarkt ist und den Aufruf liest, kann er ihm die Tomaten mitbringen. Zur Belohnung erhält der Helfer Punkte, die er wieder gegen Gefallen einlösen kann. Nach erster Registrierung der App verfügt jeder Nutzer über 50 Punkte, sozusagen ein Startguthaben. Wie kamen Sie auf die Idee der App? Die Serie Vom eigenen Konzept zum eigenen Unternehmen – In unseren Gründergeschichten stellen wir Studierende und Absolventen vor, die den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben. Eines Tages …

Das Reiseportal Amavido der Koblenzer Studentin Marie-Janet Calzone vermittelt nachhaltigen Tourismus in unentdeckten Dörfern Italiens. Foto: Mariuccia Preziuso

Karrierestart mit dem Reiseportal Amavido

Club-Urlaub und „all inclusive“ sind in der Tourismusbranche schon längst Schnee von gestern. Marie-Janet Calzone, Studentin der Kulturwissenschaft in Koblenz, hat mit Familie und Freunden Amavido gegründet. Das Reiseportal vermittelt nachhaltigen Tourismus in unentdeckten Dörfern Italiens. Wer über Amavido nach Piemont oder in die Toscana reist, der kommt nicht als Tourist, sondern als Gast, davon ist Marie-Janet Calzone überzeugt. „Mit unserem Reiseportal wollen wir weg vom herkömmlichen Erlebnis- und Massentourismus in Italien und Urlaubern die authentische Lebenswelt und den Alltag in der jeweiligen Urlaubsregion nahe bringen“, erzählt die Gründerin des Portals. So sollen Reisende beispielsweise die kulinarischen Gepflogenheiten und die Ursprünglichkeit des Dorflebens innerhalb einer lokalen Community kennen lernen können. Für die Menschen in Italien biete dies im Gegenzug die Möglichkeit, sich wirtschaftlich unabhängiger zu machen. “In Italien grassiert, wie in vielen dörflichen Regionen Europas, eine starke Landflucht. Unser Ansatz wirkt dem entgegen, indem wir die Ressourcen der Dorfgemeinden bündeln und ein Netzwerk bilden”, erläutert Calzone die Geschäftsidee. Die Serie Vom eigenen Konzept zum eigenen Unternehmen – In unseren Gründergeschichten stellen wir Studierende und Absolventen vor, die den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben. …

Der zweite Transfertag am Campus Landau. Foto: Lisa Braun

Transfertag: Wissensaustausch zwischen Uni und Unternehmen

Die Universität, ein Ort von Forschung, Lehre und Wissen. Wie schafft letzteres, den Weg nach draußen zu finden? Um Universitäts-Akteuren und Unternehmen die Möglichkeiten zum Austausches zu bieten, findet am Donnerstag, 14. November, von 10 bis 16 Uhr ein Transfertag am Campus Landau statt. Zahlreiche Unternehmen, Verbände und Behörden aus der Region sind eingeladen, sich über neue technische und wissensbasierte Innovationen zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen. …