Alle Artikel mit dem Schlagwort: Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz

Das Projekt "Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen“ von Michael Klemm und Eckhard Braun hilft freien Kultureinrichtungen bei einer Neuorientierung. Foto: Teresa Schardt

Frischer Wind für rheinland-pfälzische Kultureinrichtungen

Den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ hört man im beruflichen Kontext häufig. Besonders dann, wenn es darum geht, Veränderungen einzuleiten. Ein Umdenken ist bei festgefahrenen Strukturen eine Herausforderung, denn Arbeitsweisen und strukturelle Mängel verschwinden nicht von Heute auf Morgen. Oft sind Impulse von außen nötig, um angesichts des gesellschaftlichen Wandels nicht den Anschluss zu verlieren. Kultureinrichtungen, die vor diesen Herausforderungen stehen, greifen die Kulturwissenschaftler Professor Michael Klemm und Dr. Eckhard Braun unter die Arme. Sie leiten ein Projekt, mit dem sie der freien Szene in Rheinland-Pfalz helfen, sich zu modernisieren. Das Pilotprojekt, das Ende 2015 an den Start ging, heißt Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen und hat zum Ziel, mit neuen Formen der Kulturförderung einen Transformationsprozess in Kultureinrichtungen einzuleiten. Typische Probleme, die Veränderungsprozesse erforderlich machen, sind strukturelle Mängel in der Organisation, verkrustete Arbeitsabläufe, veraltete Programmangebote oder ein Generationenwechsel. Die jeweilige Einrichtung wird beraten, wie sie sich konzeptionell, strukturell und organisatorisch neu ausrichten, wie sie ihren Mitarbeitenden neue Perspektiven geben und ihren Nutzern zeitgemäße Angebote machen kann. „Um ein neues Konzept zu …

Die Forscherin Stefanie Allgeier aus dem Projekt Moscofee macht Untersuchungen in Neustadt Geinsheim zur Stechmückenpopulation. Foto: Anna Kästel

Zwischen Wasser und Land

Die Schnittstelle zwischen Wasser und Land ist ein spannendes Forschungsgebiet der Umwelt- und Naturwissenschaften: Beide Systeme beeinflussen sich wechselseitig und auch der Mensch hat großen Einfluss auf das Ökosystem. Der Analyse dieses sensiblen Übergangsbereichs hat sich der Forschungsschwerpunkt AufLand verschrieben.  Ein Team von etwa 43 Wissenschaftlern des Insituts für Integrierte Naturwissenschaften am Campus Koblenz und des Landauer Instituts für Umweltwissenschaften forscht interdisziplinär und campusübergreifend im Projekt AufLand. Uniblog im Gespräch mit seiner Sprecherin Prof. Dr. Gabriele Schaumann. Worum geht es in den Forschungsprojekten, die im Rahmen von AufLand entstanden sind? Das zentrale Thema ist Interaktion zwischen Wassersystemen und Landsystemen, insbesondere, wenn sie gestört werden. Diese empfindlichen ökologischen Zonen interessieren uns, weil dort je zwei Systeme aufeinander treffen. Auen sind beispielsweise solche Bereiche. Dort gibt es an Land abwechselnd Überflutungs- und Trockenzeiten, die dazu führen, dass sich die Bedingungen auf dem Land kontinuierlich ändern. Durch diese Dynamik entsteht eine hochsensible Struktur, die gerade hier in Rheinland-Pfalz durch die Nähe zum Rhein enorme Bedeutung hat. Welche Fragestellungen stehen im Fokus? Bei dem Thema Land-Wasser-Interaktionen kann man sich verschiedene Fragestellungen anschauen, aber eigentlich beziehen sich …