Alle Artikel mit dem Schlagwort: Depression

Die Koblenzer Studentinnen Simone Kohl, Pauline Hensch und Carina Schumacher richten sich mit der Kindergruppe Nepomuk an die Kinder von Eltern, die an psychischen Erkrankungen leiden. Sie leiten die Gruppe gemeinsam mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Anne-Kathrin Bohrer. Foto: Lea Adams

Ein Heiliger und ein Drache für Kinder in Notlagen

Einen Elternteil zu haben, der mit Depressionen kämpft,  eventuell sogar mit der Angst leben zu müssen, Mama oder Papa könnte sich eines Tages umbringen – man kann sich vorstellen, welchen Belastungen Kinder dadurch ausgesetzt sind. Die Koblenzer Kindergruppe Nepomuk will sich dieser Problematik annehmen und Kinder  von Eltern mit psychischen Erkrankungen in ihrer belastenden Situation unterstützen.

Perfektionistisch zu sein ist ein Risiko, sagt Dr. Christine Altstötter-Gleich. Die Dozentin an der Uni Koblenz-Landau ist eine der wenigen Forscherinnen, die sich im deutschen Raum mit dem Thema Perfektionismus auseinandersetzen. Foto: Fotolia/ Denis Junker

Überall der oder die Beste sein: Interview mit einer Perfektionismusforscherin

Auf Ihrem Gebiet ist Dr. Christine Altstötter-Gleich eine gefragte Interviewpartnerin: Da rufen schon mal die Redaktionen von GEO oder der Brigitte an, um etwas über das Steckenpferd der Landauerin zu erfahren. Die 56-jährige Dozentin an der Universität Koblenz-Landau ist eine der wenigen Forscherinnen, die sich im deutschen Raum intensiv mit dem Thema Perfektionismus auseinandersetzen. Ich bin fünf Minuten zu spät. Als Perfektionist falle ich wohl aus? Ja (lacht). Perfektionistische Menschen sind häufig sehr gewissenhaft. Und das würde dann natürlich implizieren, dass man auch pünktlich ist. Was versteht man eigentlich unter einem perfektionistischen Menschen? Das Kernelement ist, dass diese Menschen an sich hohe Maßstäbe setzen. Das ist aber nur ein Aspekt. Ein anderer Aspekt, weswegen Perfektionismus immer wieder in der Debatte ist, ist der, dass er natürlich auch einen Risikofaktor darstellt. Wie beispielsweise Burnout, Depressionen oder Essstörungen. Perfektionismus kann sich nämlich auch auf den eigenen Körper beziehen. Welche Berufsgruppen sind denn für einen problematischen Perfektionismus prädestiniert? Da kann man keine hervorheben. Wenn ich einen anspruchsloseren Beruf habe, ist das Risiko natürlich geringer. Also dort, wo keine …