Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wohnserie

Kira Gail wohnt zusammen mit ihrem Hund und einem Mitbewohner in einer WG in Landau. Besonders stolz ist sie auf die vielen alten Möbel. Fotos: Philipp Sittinger

Wohnen wie Oma Erna

Die Psychologiestudentin Kira Gail lebt mit ihrem Hund und einem Mitbewohner in einer Landauer WG. Viele ihrer Möbelstücke haben eine Geschichte. Damit sie dennoch modern wirken, legt Kira Gail auch mal selbst Hand an. Dadurch ist ihre Wohnung nicht nur schön, sondern auch ein sehr persönliches Zuhause. Die Schlittschuhe an Ihrer Wand sehen aus, als hätten sie eine Geschichte. Ja, ich liebe solche alten Gegenstände. Die Sitzecke, auf der wir gerade sitzen, ist zum Beispiel ein Erbstück. Ich habe sie aber ein bisschen aufgemotzt, neu gestrichen und neu gepolstert. Das war sehr aufwendig. Ich habe jedes Polster einzeln abgenommen, mit neuem Stoff bespannt und dann wieder an das Möbelstück gehämmert. Arbeiten Sie viel an Ihren Möbeln? Ja, schon. Das ist mir auch wichtig. Ich möchte die Sachen gerne weiter verwenden. Aber das ursprüngliche Polster der Sitzecke hatte ein hässliches grün-lila-braunes Blumenmuster. So passt es jetzt besser zu mir und zu der Küche. Welche Erbstücke gibt es noch in Ihrer Wohnung? Der Kleiderschrank in meinem Schlafzimmer. Der ist von meinen Großeltern und bestimmt 100 Jahre alt. …

Berend Barkela ist Doktorand am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik in Landau. Wir haben ihn in seiner Wohnung besucht. Fotos: Philipp Sittinger

Würste statt Pinkel: So lebt Berend Barkela in seinem Landauer Altbau

Berend Barkela ist Doktorand am Campus in Landau und schreibt seine Dissertation am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik. Neben seinen Kochkünsten zeichnen ihn vor allem seine Socken aus. Ist Ihre Wohnung typisch für das Zuhause eines Doktoranden? Dazu habe ich keine Daten (lacht). Doktoranden wohnen hier sonst nicht in so großen Wohnungen, weil sie meist weniger Kinder haben als ich. In Berlin zum Beispiel wohnen Doktoranden wiederum mit mehr Kindern in kleineren Wohnungen, weil die Mieten so hoch sind. Was haben Sie verändert, bevor wir angekommen sind? Ich habe den Müll runtergebracht, damit meine Frau stolz auf mich sein kann, sobald sie nach Hause kommt. Ihr Markenzeichnen sind ja die unterschiedlichen Socken, die sie tragen. Findet sich so etwas in Ihrer Wohnung wieder? Ich bin ein Punk, daher die unterschiedlichen Socken. Außerdem ist es morgens einfacher, weil man nicht so lange nach Socken suchen muss. Ich habe eine große Sockenkiste, da greife ich zwei Mal rein – und fertig. Noch bunter als meine Socken sind nur meine Hemden. Welche Ecke mögen Sie in Ihrer Wohnung …

Stefan Schindler lebt zusammen mit vier weiteren Personen in einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft. Im Interview berichtet er zusammen mit seiner Mitbewohnerin Juliane Christ über das Leben in der "Schlachthof-WG". Fotos: Philipp Sittinger

Zu Fünft in der Schlachthof-Romantik

Stefan Schindler und Juliane Christ waren frustriert von der Wohnungssuche in Landau. Durch Zufall stießen sie auf eine frei werdende Wohnung im Landauer Stadtteil Godramstein. Das Besondere an dem Zuhause der heutigen Fünfer-WG: Sie befindet sich in einem alten Schlachthof. Seit wann wohnen Sie hier? Juliane Christ: Ich wohne hier seit März 2018. Stefan Schindler: Ich bin erst später dazu gekommen, von der Besetzung der Gründungsmannschaft sind nur noch Marco und Moritz da. Wie lange haben Sie gesucht, um diese tolle Wohnung zu finden? Christ: Tatsächlich hatte ich einfach Glück. Ich kannte die WG schon, bevor ich mich entschlossen hatte, das Pendeln von Mannheim aufzugeben. Als ich einem der Bewohner, Moritz, erzählte, dass ich nach Godramstein ziehen möchte, sagte er, dass eventuell ein Zimmer frei werde. Ich habe mir noch eine andere WG angeschaut. Aber als feststand, dass nicht nur ein, sondern gleich vier Zimmer frei werden, sind wir eingezogen. Schindler: Ich war erschlagen von der Wohnraumsituation hier in Landau. Kaum eine Wohnung war frei und alles schien festgefahren. Wie entstand der Plan, zusammenzuziehen? Christ: Da …

Julia Cutler und Ricarda Natus sind nicht nur Mitbewohnerinnen, sondern auch enge Freundinnen. Fotos: Philipp Sittinger

Harmonie in vier Räumen

Julia Cutler und Rica Natus kennen sich schon vom Bachelorstudium in Heidelberg, studieren jetzt beide im Masterstudiengang Psychologie am Campus Landau und wohnen zusammen. Im Interview wird klar, warum ihr WG-Leben so gut funktioniert: Die beiden passen einfach perfekt zusammen. Seit wann wohnen Sie hier? Cutler: Seit Oktober 2017. Wie lange haben Sie suchen müssen, um diese tolle Wohnung zu finden? Cutler: Wir hatten riesengroßes Glück, wir haben nur zwei Wohnungen angeschaut und diese sofort bekommen. Haben Sie vorher schon zusammen gewohnt? Natus: Nein, aber wir kannten uns schon sehr gut. Wir haben in Heidelberg zusammen studiert und sogar unsere Bachelorarbeit zusammen geschrieben. Wie entstand der Plan, zusammenzuziehen? Natus: Wir hatten eigentlich nie so konkret darüber gesprochen, es war uns beiden unausgesprochen klar, dass wir auch zusammen wohnen, wenn wir schon gemeinsam nach Landau gehen. Cutler: Man kann sich ja auch nicht mit jeder Freundin vorstellen, zusammenzuwohnen. Aber Rica ist eine der unkompliziertesten Personen, die ich kenne. Gab es etwas, dass Sie jetzt erst nach dem Zusammenziehen aneinander kennen gelernt haben? Cutler: Rica ist super …