Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dozierende

Ursula Reither ist verantwortlich für die Raumplanung an der Universität. Das ist besonders vor neuen Semestern eine große Herausforderung. Foto: Philipp Sittinger

Die Herrin der Räume

Ursula Reither begleitet die Raumplanung der Universität seit 18 Jahren. Egal, was in der Lehre oder der Forschung passiert: Wird dafür ein Raum benötigt, geht die Anfrage über ihren Schreibtisch.  Was ist ihre Aufgabe in der Raumplanung? In der Raumplanung sorge ich dafür, dass die Räume sinnvoll mit Veranstaltungen belegt werden. Ich vermeide Doppelbelegungen und wähle je nach Seminargröße die richtigen Räume für die jeweiligen Veranstaltungen aus. Zu meinen Aufgaben gehört aber auch das Erstellen von Nutzungsvereinbarungen. Die werden von Studierenden oder externen Akteuren benötigt, um an der Universität Räumlichkeiten nutzen zu können. So betreue ich nicht nur die Studierenden und Dozierenden bei ihren Raumanfragen, sondern auch die Stadt oder andere Institutionen bis hin zu Firmen, die Veranstaltungen an der Universität durchführen. Wann ist die stressigste Zeit in Ihrem Job? Das ist die Planungsphase für das folgende Semester. So wird es um den Wechsel von Januar zu Februar öfter mal sehr stressig. Ein ähnliches Aktivitätslevel fahren wir zwischen Mitte Juni und Anfang Juli. Die Raumbelegungen für das kommende Semester müssen meistens schon in der letzten …

JProf. Dr. Mario Schaarschmidt zählt zu den besten Wirtschaftsforschern Deutschlands. Zurzeit ist er als Ass.-Prof. am Institut für Management tätig. Foto: Jan Reutelsterz

Unsere Profs: Mario Schaarschmidt

Im BWL-Ranking der Wirtschaftswoche erreichte er Platz 62: Junior-Professor Dr. Mario Schaarschmidt ist einer der 100 besten Wirtschaftsforscher im deutschsprachigen Raum. Der 39-Jährige studierte am Campus Koblenz Informatik und ist heute als Assistant Professor of Logistics, Technology and Innovation am Institut für Management an unserer Universität tätig. Neben seiner Forschung spielt er zum Ausgleich Fußball. Der Professorenberuf ist mit einigen Klischees behaftet: Lange über Büchern brüten, Zerstreutheit, Einsiedlertum, chaotische Tafelbilder… Was trifft davon auf Sie zu? In meinem Fachgebiet muss ich zumindest nicht lange über Büchern brüten. Dafür lese und analysiere ich zahlreiche Texte in digitalisierter Form. Darauf verwende ich einen Großteil des Tages. Mit chaotischen Tafelbildern kann ich mich ebenso wenig identifizieren, da mittlerweile alles über Powerpoint und Beamer läuft. Wenn Sie meine Frau wegen des Einsiedlertums fragen, würde sie Ihnen vermutlich zustimmen (lacht). Ich investiere viel Zeit in meine Forschung, was ein gewisses Maß an Ruhe voraussetzt. Die Arbeit und den Austausch mit den Studierenden, Doktoranden und Kollegen darf man aber nicht vergessen. Wie waren Sie als Student? In einem Wort? Faul. Ich habe mich nie …