Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bildende Kunst

Im Zuge eines Auslandssemesters verbrachten die Kunststudentinnen Anne Krächan und Juliana Steca ein Semester in Fuzhou an der Ostküste Chinas. Fotos: Anne Krächan

Perspektivwechsel, gutes Essen und Konfuzius

Konfuzius ist in China ziemlich präsent. Diese Erfahrung haben Anne Krächan und Juliana Steca gemacht, als sie ein Semester ihres Studiums in Fuzhou studierten. Die Universität befindet sich in der Provinz Fujian, gut 9000 Kilometer Luftlinie von Landau entfernt. Anne Krächan erzählt von kalten Winternächten, Kakerlaken, Vorurteilen, Hilfsbereitschaft und einer Silvesternacht, die noch vor Mitternacht enden musste. Und tschüss… ! Sie möchten während Ihres Studiums gern ins Ausland gehen? Dann informieren Sie sich über die Möglichkeiten an unserer Universität und lassen Sie sich von Erfahrungsberichten unserer Studierenden inspirieren. Ich war erst im zweiten Semester meines Lehramtsstudiums in Landau, als meine Freundin Juliana und ich entschieden haben, zusammen ein Semester im Ausland zu studieren. Relativ schnell hatten wir die Idee, nach China zu gehen. Nach einem Dreivierteljahr intensiver Vorbereitung startete unser Abenteuer ins Reich der Mitte. Wir waren erst die zweite Gruppe Kunststudierende des Campus Landau, die ein Auslandssemester in Fuzhou verbrachten. Daher gestaltete sich die Planung teilweise etwas schwierig. Auf einige Dokumente haben wir sehr lange gewartet. Und um ein Visum zu bekommen, muss man …

Die Reithalle in Landau ist die neue Heimat des Instituts für Kunstwissenschaften und Bildende Kunst. Foto: Philipp Sittinger

Keine Pferde, dafür richtig Leben in der Bude: Kunst in der Reithalle

Seit November 2018 hat das Institut für Kunstwissenschaften und Bildende Kunst in der Reithalle am ehemaligen Landesgartenschaugelände in Landau eine neue Heimat. Auf etwa 1.900 Quadratmetern ist zum ersten Mal die gesamte Kunst an einem Ort. Der Kunststandort ist nicht nur ein Arbeitsplatz für Studierende, auch Professoren und Dozierende verbringen hier ihre Zeit. An einem normalen Dienstag sitzt Professorin Tina Stolt, geschäftsführende Leiterin des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst, im mittleren Teil des Gebäudes und bereitet ein Masterseminar vor. Der große Raum strahlt Chaos und Ordnung zugleich aus. Neben geordneten Tischen für das Seminar stehen Leinwände, Farbe und halbfertige Arbeiten herum. Stolt freut sich über das neue, offene Atelier. Dadurch, dass alles an einem Ort ist, seien nicht nur die Ergebnisse in Form von fertigen Kunstwerken sichtbar. Man bekomme auch Einblick in Arbeitsprozesse und könne sich wunderbar austauschen. „Manche vermissen schon eine Tür. Aber es ist auch schön, mitzubekommen, was die anderen machen. Und die Gruppenbildung durch die zwei Standorte ist auch nicht mehr so stark“, erzählt sie. Manchmal sei sie gern ein paar Stunden vor …