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Woher kommt das Landauer Mensaessen?

Machen gemeinsame Sache im Rahmen des Projekts MeetYourFarmer: Thomas Mosthaf vom Studierendenwerk und Martin Schulte von der Landauer Umweltgruppe. Foto: Philipp Sittinger

Machen gemeinsame Sache im Rahmen des Projekts MeetYourFarmer: Thomas Mosthaf vom Studierendenwerk und Martin Schulte von der Landauer Umweltgruppe. Foto: Philipp Sittinger

Die Umweltgruppe der Uni in Landau möchte wissen, wo das Essen, das täglich in der Mensa serviert wird, herkommt. Gemeinsam mit dem Studierendenwerk Vorderpfalz verfolgt die Gruppe im Rahmen des Projektes MeetYourFarmer die Lieferkette – und bietet damit Aufklärung über die Herkunft des Mensaessens.

Um die 1000 Menüs gehen täglich am Campus Landau über die Mensatheke. Das ermöglichen 20 Angestellte der Mensa und eine gut organisierte Logistik. Dass es eine große Herausforderung ist, Essen in diesen Mengen frisch und hochwertig anzubieten, leuchtet ein. Dennoch ist für Thomas Mosthaf, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Studierendenwerks Vorderpfalz, klar: “Wir wollen wissen, wo unsere Zutaten herkommen und ob es Verbesserungspotenzial gibt.” Daher stießen die Studierenden, die sich in der Umweltgruppe für Nachhaltigkeit engagieren, bei ihm auf offene Ohren, als sie dem Studierendenwerk das Projekt MeetYourFarmer vorstellten.

In dem Projekt wird die Lieferkette ausgewählter Lebensmittel verfolgt. In einer Umfrage, die die Umweltgruppe in der Mensa durchgeführt hat, wurde deutlich, dass die Mehrzahl der Mensagäste die Herkunft der Eier im Mensaessen erfahren möchte. Daraufhin kontaktierte die Umweltgruppe mit Unterstützung des Studierendenwerkes die Lieferanten und Hersteller.

Transparenz und Austausch als Ziel

“Die Idee hinter dem Projekt ist, die Endverbraucher, also die Studierenden und Mitarbeitenden der Uni, mit den Produzenten zusammen zu bringen”, sagt Martin Schulte, der vor einem Jahr die Idee zu der Initiative hatte. Das Projekt soll den Austausch zwischen Produzenten und Konsumenten anregen sowie für Transparenz und Aufklärung sorgen. Denn bis die Mensagäste ein Brötchen mit gekochtem Ei kaufen können, legt das Ei einen langen Weg zurück: Von den Legebetrieben über die Packstellen zu den verarbeitenden Betrieben bis zum Studierendenwerk. “Die einzelnen Zwischenproduzenten wissen oft gar nicht, was die Kunden am Ende der Kette eigentlich wollen”, erklärt Schulte. Deswegen freuen sich auch die Essenslieferanten über den Austausch mit der Umweltgruppe.

Um die Eiproduktion aus der Nähe zu erleben, hat Schulte gemeinsam mit vier Kommilitonen einen zuliefernden Geflügelhof besucht. Dort haben sich die Studierenden nicht nur die Legehennen und die Packstation angeschaut, sondern den Besuch auch filmisch dokumentiert. Die Reportage soll bald am Campus Landau für alle Studierenden und Interessierten gezeigt werden.

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