Forschen
Schreibe einen Kommentar

Landauer Doktorandin für Poster ausgezeichnet

Unverhofft kommt oft: Kirsten Seutter-Guthöhrlein ist im Rahmen der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) in Braunschweig für ihr Werk mit dem Posterpreis des Waxmann Verlages ausgezeichnet worden. Gerechnet hat sie damit nicht.

Inhalte deutlich transportieren und zugleich ein Blickfang sein, dies sind die Anforderungen an ein wissenschaftliches Poster. Kirsten Seutter-Guthöhrlein gelang dieser Spagat mit ihrem Werk. Foto: Kirsten Seutter-Guthöhrlein

Inhalte deutlich transportieren und zugleich ein Blickfang sein, dies sind die Anforderungen an ein wissenschaftliches Poster. Kirsten Seutter-Guthöhrlein gelang dieser Spagat mit ihrem Werk. Foto: Kirsten Seutter-Guthöhrlein

Als sich die Doktorandin gemeinsam mit ihrer Doktormutter JProf. Dr. Désirée Laubenstein auf den Weg nach Niedersachsen machte, dachte Seutter-Guthöhrlein nicht daran, dass sie wenige Tage später mitsamt Urkunde und 100 Euro Preisgeld zurückkehren würde. Vielmehr war sie darauf vorbereitet, auf dem Jahrestag der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Didaktik und der DGfE-Sektion Sonderpädagogik ihr Promotionsprojekt „Kinder-Sichten“ anhand eines selbst entworfenen Posters vorzustellen. „Es war das erste Mal, dass ich mit einem meiner Poster an einer Preisverleihung teilnahm, zumal ich überhaupt nicht wusste, dass eine Prämierung stattfindet“, berichtet eine sichtlich erfreute Seutter-Guthöhrlein. Als die Juroren vor ihrem Poster Halt machten und um eine Vorstellung des Aushangs baten, erkannte die Billigheimerin diese überhaupt nicht als solche. „Vielleicht war das auch ganz gut so“, mutmaßt sie lächelnd, dadurch sei die Präsentation leichter gefallen.

Entstanden ist das prämierte Stück im Rahmen des Projektes „Kinder-Sichten“. Dabei sollen die Bedingungen an Schwerpunktschulen aus Sicht der dortigen Schüler differenziert erfragt, beschrieben und analysiert werden. Leitendes Erkenntnisinteresse der Dissertation sind kindliches Wohlbefinden und Zufriedenheit am Lernort. Derzeit befindet sich das Projekt in der Auswertungsphase, mit den Ergebnissen ist im Laufe des kommenden Jahres zu rechnen. Wenn die frisch gekürte Preisträgerin erklärt, dass es ihr großen Spaß bereite, solche Poster zu entwerfen, dann darf man davon ausgehen, dass das aktuelle Werk nicht das letzte seiner Art war.

Christoph Demko

Weitere Informationen zur Studie “Kinder-Sichten”

Schreibe einen Kommentar