Campusleben
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Vergangenheitsbewältigung in der Nachtlinie

Hugo Höllenreiner ist einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen des Holocausts. Er wird oft eingeladen, um von seinen Erlebnissen zu berichten. Beim Besuch von Schulklassen begleitet ihn häufig der Landauer Religionspädagoge Professor Dr. Matthias Bahr. Beide waren jetzt zu Gast in der Sendung „Nachtlinie“ des Bayrischen Rundfunks. Darin spricht der Redakteur Andreas Bönte mit Persönlichkeiten, die etwas aus ihrem bewegenden Leben zu erzählen haben.

Hugo Höllenreiner ist Sinto und KZ-Überlebender. Als Neunjähriger kam er mit seiner Familie ins Konzentrationslager Auschwitz. Er wurde ein Opfer von KZ-Arzt Josef Mengele und Augenzeuge am Mord an Familienmitgliedern und Freunden. Höllenreiner überlebte auch Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen. Seit 20 Jahren ist er als Zeitzeuge an Schulen unterwegs. Dort erzählt er aus seiner Kindheit im Nazideutschland und den Erinnerungen an den Holocaust.

Für Matthias Bahr, Professor für Religionspädagogik an der Universität in Landau, sind die Erzählungen von Zeitzeugen die intensivste Art und Weise, Geschichte den Schülern heute näher zu bringen und in die nächsten Generationen weiterzutragen. (ham)

Die Sendung können Sie sich auf der Seite des Bayerischen Rundfunks ansehen
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/nachtlinie/nachtlinie-hugo-hoellenreiner-100.html

 

 

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