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Sprich, wie du schreibst: Tagung zur Sprachforschung

Die Tagung der Professur Deutsche Sprachwissenschaft soll vor allem Deutschlehrern dienen. Foto: Ich-und-Du/ pixelio.de Die Tagung der Professur Deutsche Sprachwissenschaft soll vor allem Deutschlehrern dienen. Foto: Ich-und-Du/ pixelio.de

Die Vorbereitungen für die Tagung der Professur Deutsche Sprachwissenschaft „Gesprochene-Sprache-Forschung und Sprachdidaktik“ laufen auf Hochtouren. Der Startschuss zu der zweitägigen Veranstaltung im Parkhotel in Landau fällt am Freitag, 6. Dezember, um 8.30 Uhr.

Das Institut für Germanistik am Campus Landau lädt zur zweitägigen Tagung ins Parkhotel in Landau ein. Foto: Institut für Germanistik, Campus Landau

Das Institut für Germanistik am Campus Landau lädt zur zweitägigen Tagung ins Parkhotel in Landau ein. Foto: Institut für Germanistik, Landau

Es ist eine Aufgabe, die jedem Deutschlehrer aus der alltäglichen Unterrichtspraxis bekannt ist: Die mündliche Leistung von Schülern zu bewerten. Das Problem: Im Rahmen des Studiums wird nur am Rande das dafür nötige linguistische Handwerkszeug gelehrt. Somit stehen Pädagogen täglich vor einer schwierigen Aufgabe.

Die Gesprochene-Sprache-Forschung beschäftigt sich intensiv damit, Kriterien für die Bewertung gesprochener Äußerungen zu entwickeln. Dies ist ein Anknüpfungspunkt der Tagung im Rahmen des Projektes „Gesprochener Standard“, das von Prof. Dr. Jan Georg Schneider geleitet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) seit Oktober gefördert wird. Die Tagung informiert über den aktuellen Stand der Forschung zur gesprochenen Sprache, vor allem im Hinblick auf die Didaktik.

Die Tagung dient zudem als Fortbildung für Lehrer, ist aber auch interessant für Lehramtsstudierende. Ein Ziel der Organisatoren formuliert Dr. Georg Albert, Akademischer Mitarbeiter am Institut für Germanistik am Campus Landau: „Die Lehrer sollen dafür sensibilisiert werden, dass in der gesprochenen und in der geschriebenen Sprache unterschiedliche grammatische Strukturen vorkommen.“ Das heißt, dass die Beurteilung mündlicher Äußerungen eben nicht einfach nach dem Motto „Sprich, wie Du schreibst!“ oder „Sprich in ganzen Sätzen!“ erfolgen kann.

Der zweite Teil der Veranstaltung am Samstag, 7. Dezember, besteht aus moderierten Diskussionen, wobei konkrete Probleme der Unterrichtspraxis vorgestellt und diskutiert werden sollen. Dies dient zum einen dem Austausch unter Kollegen, zum anderen zum Sammeln von Erfahrungen und Fragen, mit denen sich aktive Lehrkräfte konfrontiert sehen.

Christoph Demko

Weitere Informationen zur Tagung

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