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Quer durch Landau – die schönsten Orte der Stadt

Lust, Landau zu entdecken? Der Uniblog stellt eine Tour durch die Stadt vor. Fotos: Philipp Sittinger

Lust, Landau zu entdecken? Der Uniblog stellt eine Tour durch die Stadt vor. Fotos: Philipp Sittinger

Wer zum Studieren nach Landau zieht und die Stadt noch nicht kennt, befürchtet vielleicht, dass es in der niedlichen Kleinstadt nicht genug zu entdecken gibt. Dem setzen die Campus-Reporter etwas gegen: Eine Stadttour an die schönsten Ecken Landaus.

Start: Untertorplatz im Norden

Wie Vieles in Landau ist auch das Deutsche Tor nach den Plänen des französischen Generals und Marschalls Sébastien Le Prestre, Seigneur de Vauban gebaut worden. Es markierte zu Landaus Zeiten als französische Stadtfestung, auch Vauban-Festung genannt, die nördliche Stadtgrenze. Das berühmte Landauer Wahrzeichen wurde in Form eines römischen Triumphbogens gebaut und trägt das Wappen der Bourbonen sowie einen eher grimmig dreinschauenden Ludwig XIV., der in Richtung Deutschland blickt. Eine weitere Besonderheit ist sein Pendant im Süden der Stadt. Das baugleiche Französische Tor begrenzte die Stadt einst nach Süden hin. Der Triumphbogen im Norden steht auf dem weitläufigen Untertorplatz, den er sich mit einem weiteren Wahrzeichen der Stadt, dem Landauer Löwen teilt. Die sieben Meter hohe Löwenstatue blickt grimmig in Richtung Frankreich. Gebaut in Zeiten des Nationalsozialismus ist die Statue in Landau umstritten. Vom Café auf der anderen Seite des Platzes aus können die beiden Monumente in Ruhe betrachtet werden – bei Kaffee und Kuchen oder bei Weinschorle und lecker belegten Broten.

1. Station: Ostpark

Der nächste Halt der Tour liegt im Osten der Stadt. Auf dem Weg zwischen Innenstadt und Bahnhof liegt zur rechten Seite der Ostpark. Ein Spaziergang um den inliegenden Schwanenweiher ist besonders in den Frühlingsmonaten lohnenswert, wenn dort die Mandelbäume zu blühen beginnen und die rosa Blütenblätter die Wege bedecken. Man trifft hier viele Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Freunden sowie Familien mit Kindern. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite fließt die Queich, die sich einmal quer durch die Innenstadt zieht. Eine kleine Brücke führt in Richtung Stadtbibliothek. Hier bietet es sich an, eine kleine Kaffeepause mit wunderschöner Aussicht einzulegen – aber auch frühstücken lässt es sich hier sehr gut.

2. Station: Südstadt

Jetzt geht es in den Süden der Stadt. An der großen Marienkirche vorbei spaziert man durch eine ruhige Wohngegend, die von Jugendstilhäusern geprägt ist. In einem dieser gut erhaltenen Gebäude verbirgt sich der schönste Hinterhof der Stadt. Er gehört zu einem Café und bietet gerade im Sommer erholsamen Schatten unter Weinreben und Feigenbäumen. Wer in besonderer Lauflaune ist, geht noch weiter bis zum ehemaligen Landesgartenschaugelände. Dort erstreckt sich hinter einem Teich eine große Rasenfläche, auf der im Sommer Studierende Frisbee spielen oder sich in den Liegestühlen sonnen. Das Gelände geht dahinter noch sehr weit und umfasst auch Volleyballfelder. Außerdem steht dort ein Holzturm, der bestiegen werden kann. Von dort oben bekommt ihr den vollen Überblick über die Stadt.

3. Station: Schillerpark im Westen

Im Westen Landaus liegt der nach dem berühmten Dichter benannte Schillerpark. Er besticht durch eine Vielzahl von Pflanzenarten und bietet ausreichend Sitzgelegenheiten in allen Ecken. Wer Ruhe sucht, joggen möchte oder einfach den Straßenlärm gegen Vogelgezwitscher oder das Plätschern eines Brunnens tauschen möchte, kann das an diesem Ort wunderbar machen und muss dahin nicht einmal weit fahren. Gerade im Frühling zeigt sich der Park durch die Blüten der Magnolie und die vieler weiterer Pflanzen äußerst farbenfroh. Auch wer ein angenehmes Plätzchen zum Picknicken sucht oder sich bei einem Frisbee-Spiel austoben möchte, wird hier fündig. Und sollte man dabei einmal seine Trinkflasche vergessen haben, muss hier übrigens niemand verdursten – dafür sorgt der angrenzende Pub.

Endpunkt: Rathausplatz im Zentrum

Zum Ende der Tour geht es jetzt in den Mittelpunkt der Stadt. Der Rathausplatz ist jeden Tag buntes Treiben gewöhnt. Aber vor allem dienstags und samstags ist der Platz mit Leben gefüllt, wenn der Wochenmarkt stattfindet. Für viele ist es zur Tradition geworden, die Leckereien der Stände zu probieren und sich dann bei einem Kaffee zusammenzusetzen. Aber auch am Abend lohnt es sich, den beleuchteten Platz zu kreuzen.

Maria Preuß

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