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Landauer AStA-Sekretariat ist Sammelstelle für herrenlose Dinge

Fundstücke können in einem neuen Briefkasten hinterlegt werden. Foto: Sarah Ochs Fundstücke können in einem neuen Briefkasten hinterlegt werden. Foto: Sarah Ochs

Wer in Landau am Campus etwas verliert, kann sich ab jetzt an das AStA-Sekretariat wenden: Seit kurzem ist das Büro Sammelstelle für verloren gegangene Dinge. In einem Briefkasten kann man auch außerhalb der Öffnungszeiten die Fundsachen einwerfen.

Markus Wollenweber sitzt im Sekretariat des AStA am Campus Landau. Er betreut das Sekretariat. Gerade erledigt er Büroarbeit. Auf dem großen Schreibtisch im Raum stehen übereinandergestapelt Tupperdosen. Hinter Wollenweber steht ein großer Karton, der ein buntes Sammelsurium enthält: Jacken, Pullis, Schals und noch viel mehr liegt darin – alles Dinge, die von ihren Besitzern am Campus vergessen wurden.

AStA-Sekretariat ist neues zentrales Fundbüro am Campus

„Fundsachen werden in der Regel von den Findern immer an der Stelle abgegeben, die am besten zu erreichen ist, wie etwa die Poststelle oder die Bibliothek“, erklärt die Hausverwaltung auf UniBlog-Anfrage. Das AStA-Sekretariat ist jedoch auch bei vielen Studenten als Fundstelle bekannt. „Deshalb werden auch Fundsachen aus der Bibliothek irgendwann an uns weiter gegeben“, berichtet Markus Wollenweber. Inzwischen ist das AStA-Sekretariat zentrale Anlaufstelle für Fundsachen am Campus Landau. „Wir sind natürlich nicht rund um die Uhr hier“, sagt Wollenweber, der meist drei bis vier Mal die Woche für zwei Stunden im Sekretariat anzutreffen ist. „Darum haben wir einen Briefkasten angebracht, in den Fundsachen eingeworfen werden können.“ Er hängt an einer Säule gegenüber des Sekretariateingangs bei den Hörsälen.

Besonders oft gehen Kopierkarten und USB-Sticks verloren

Am Campus wird so einiges verloren: In den verschiedenen Dosen im AStA-Sekretariat sammeln sich zahllose USB-Sticks und stapelweise Kopierkarten. „Obwohl wir hier recht viele Fundsachen haben, finden die meisten zu ihren Besitzern zurück“, erklärt Wollenweber. Inzwischen läuft in Fund-Sachen auch viel über das soziale Netzwerk Facebook. In der Gruppe „Lost & Found Uni Landau“ kann man einen Beitrag posten, je nachdem, ob man etwas vermisst oder etwas gefunden hat. In der Offline-Welt ist vor allem eins wichtig: die Mithilfe der Finder. „Die Sachen müssen ja nicht nur gefunden, sondern auch abgegeben werden.“ Darum sollte jeder, der etwas in den Briefkasten wirft, notieren, wann und wo die Dinge gefunden wurden. Nur so finden die Fundsachen schnell zu ihren Besitzern zurück.

Sarah Ochs

Hier geht es zur Seite des AStA-Sekretariats

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