Studis & ihre Nebenjobs
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Kaffee, Kuchen und Konsum in nostalgischer Kulisse

Katja Savcenko (links) mit einer Kommilitonin im kleinen Café im Kaufladen. Hier arbeitet die 20-Jährige neben dem Studium - und hat sichtlich Spaß dabei. Foto: Esther Guretzke Katja Savcenko (links) mit einer Kommilitonin im kleinen Café im Kaufladen. Hier arbeitet die 20-Jährige neben dem Studium - und hat sichtlich Spaß dabei. Foto: Esther Guretzke

Katja Savcenko studiert im Zwei-Fach-Bachelor Psychologie und Soziologie. Um ihr Sparschwein zu füttern, arbeitet sie in einem kleinen Café und serviert den Gästen Kaffee und hausgemachten Kuchen ganz wie bei Oma.

Die Serie: Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei.

Wer sind Sie?

Mein Name ist Katja Savcenko, ich bin 20 Jahre alt und studiere im 5. Semester Psychologie und Soziologie am Campus Koblenz.

Was für einen Nebenjob machen Sie?

Neben dem Studium arbeite ich in einem kleinen Café in der Altstadt, das Café im Kaufladen.

Was sind Ihre Aufgaben?

Zu meinen Aufgaben zählen hauptsächlich das Servieren, das Zubereiten von Getränken und Kuchen, der Verkauf von Dekorationsartikeln, Geschenken und Stoffen. Wie der Name des Cafés bereits andeutet, handelt es sich nicht um ein normales Café, sondern um eine tolle Kombination aus einem Antiquitäten-/Dekoladen und einem Café.

Was bereitet Ihnen am meisten Freude bei dieser Arbeit?

Ich gehe gerne zur Arbeit, weil ich hier einen Kontrast zum Unialltag habe. Ich finde es schön, auf freundliche Gäste zu stoßen und ihre glücklichen Gesichter zu sehen, wenn ihnen unser hausgemachter Kuchen schmeckt. Die ganze Atmosphäre in unserem Café bereitet mir Freude. Man spürt die Liebe, die meine Chefin in ihre Sammlung von den verschiedensten Dingen steckt, und ihr Werk ist einfach beeindruckend. Mir gefällt der ständige Wandel in unserem Café. Mal sieht es Rosa und Plüschig bei uns aus, ein anderes Mal sind die Dinge anders einsortiert, neue Artikel kommen rein und nicht selten Antiquitäten, die den Charme vergangener Jahrzehnte ausstrahlen.

Wie kamen Sie an Ihren Nebenjob?

Vor einem Jahr schlenderte ich mit Freunden über den Weihnachtsmarkt und ging in die Jesuitengasse. Da viel mir das unscheinbare Café auf, auf dessen Eingangstür ein Schild mit der Aufschrift „Aushilfe gesucht“ hing. Ich ging rein und wurde sofort herzlich aufgenommen. Drei Tage später durfte ich zur Probe arbeiten.

Was verdienen Sie bei diesem Nebenjob?

Ich verdiene den Mindestlohn. Außerdem bekommen die Angestellten das Trinkgeld untereinander aufgeteilt nach jeder Schicht.

Kann man diesen Job weiterempfehlen? Braucht man bestimmte Voraussetzungen dafür?

Ich würde den Job jedem empfehlen, der gerne mit Menschen zusammen ist, dem es nicht schwer fällt, stets freundlich zu sein und der in hektischen Situationen die Ruhe bewahrt. Meine Chefin sagt immer, dass keiner auf der Flucht ist, der einen Kaffee trinken möchte und wir nur zwei Hände haben, um eines nach dem anderen zu erledigen. Ein wenig Geschick ist natürlich auch sehr vorteilhaft, damit nicht zu oft das Klirren von Scherben zu hören ist.

Wie „studienkompatibel“ ist Ihre Arbeit? Bitte vergeben Sie Sterne von 1 bis 5 (5 Sterne = super kompatibel)

Ich vergebe 4 Sterne. Unser Arbeitsplan wird einen Monat im Voraus geschrieben. Ich kann mich flexibel eintragen und wenn ich mal nicht arbeiten kann, frage ich eine meiner Kolleginnen, ob sie für mich einspringen kann.

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