Alle Artikel in: Around the world

Lehramtsstudentin Caroline Richter über den Dächern von Glasgow, der größten Stadt Schottlands. Sie verbrachte einen Monat im nördlichen Drittel Großbritanniens. Foto: Privat

Ein Monat in Schottland

Zur schottischen Folklore das Tanzbein schwingen, die Abende in einem Pub ausklingen lassen und nebenbei Englisch lernen: Die Koblenzer Lehramtsstudentin Caroline Richter verbrachte vier Wochen an einer Sprachschule in Edinburgh, der Hauptstadt an der Ostküste Schottlands. Die schottische Gastfreundschaft, die unberührte Landschaft und neue internationale Freundschaften machten den Aufenthalt für die 22-Jährige zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anfang des Jahres entschloss ich mich dazu, einen Teil meiner Semesterferien in Schottland zu verbringen. Im März ging es los. Vier Wochen mit vier aufgeweckten Hunden, zwei Katzen und sympathischen Gasteltern lagen vor mir. Vom ersten Moment an fühlte ich mich willkommen – und wusste sofort, dass mein Aufenthalt in Edinburgh ein besonderes und aufregendes Erlebnis werden würde. Der Schulalltag: Andere Länder, andere Sitten An meinem ersten Schultag war ich aufgeregt wie ein kleines Schulkind. Zum Sprachkurs in Edinburg kamen Jugendliche und Erwachsene aus allen Teilen der Welt, um ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Dadurch erhielt ich die Möglichkeit, viele spannende Menschen und ganz unterschiedliche kulturelle Praktiken kennenzulernen. Auch die Sprachschule förderte diesen Aspekt mit verschiedenen Veranstaltungen wie dem  „International …

Lehramtsstudentin Jannika Schneider am Big Sioux River in Sioux Falls, South Dekota. Sie verbringt ihr Auslandsjahr in den USA. Foto: Privat

Ein Jahr in den USA

Jannika Schneider ist 22 Jahre alt und studiert am Campus Koblenz Kunst und Englisch auf Lehramt. Gerade verbringt sie zwei Semester in Minneapolis an einer German Immersion School. Zu Beginn war die Skepsis über den kalten Norden groß. Ein Jahr später findet auch sie, dass die Nachbarstadt St. Paul einfach auf der falschen Seite des Mississippis liegt. Vor knapp zwei Jahren habe ich mich bei Amity, einem Programm für den kulturellen Austausch für angehende und bereits tätige Lehrer beworben. Nach circa einem halben Jahr, das vom Ausfüllen zahlreicher Anträge geprägt war, erhielt ich die Bestätigung für einen Praktikumsplatz an einer Schule in Minnesota. Zwar freute ich mich, in das Programm aufgenommen worden zu sein, mit dem Zielort war ich jedoch nicht so einverstanden. Zu dieser Zeit war Minnesota ein großes Thema in den Medien, da der nördliche Teil der USA durch einen Winter mit Temperaturen von bis zu Minus 35°C überrascht wurde. Obwohl Minnesota auf dem gleichen Längengrad liegt wie Deutschland, sind die Winter sehr polar geprägt, was ihn zum kältesten Bundesstaat nach Alaska macht. …

Imposantes Gebäude: Die Bibliothek des IIT. Foto: IIT Kanpur

Ein Auslandssemester in Indien

Jasmin Schneider ist 24 Jahre alt und studiert im Master Psychologie am Campus Landau. Das fünfte Semester verbrachte sie am IIT, dem Indian Institute of Technology Kanpur. Im Uniblog berichtet sie von heiligen Städten, klimatischen Herausforderungen und unvergesslichen Erlebnissen. Indien präsentierte sich mir von ganz verschiedenen Seiten: eindrucksvoll, gastfreundlich, vielfältig, heiß, bunt, laut, scharf, schnell, neugierig, interessiert, abwechslungsreich und unglaublich faszinierend. Ein Auslandssemester in diesem Land bringt durchaus einige Herausforderungen mit sich, aber der derzeit zweitbevölkerungsreichste Staat der Welt ist auch voller Überraschungen und hat – gerade für Studierende – einiges zu bieten. Mein Aufenthalt am Humanities & Social Sciences Department des IIT Kanpur (gegründet 1959) war eine wirkliche – sowohl fachliche, als auch persönliche – Bereicherung. Abwechslungsreiche und anregende Lehre durfte ich sowohl in Psychologie- als auch in Philosophie- und Soziologie-Kursen erleben. Forschung wird in jedem Land nicht zuletzt durch dessen Historie und politische Vergangenheit geprägt, die „indische Perspektive“ dieser Fächer auch in Bezug auf internationale Forschung kennen zu lernen, stellte eine tolle Ergänzung zum Studium und der Perspektive dar, die ich aus Deutschland kannte. …

Lena Merkle im Palmengarten in Kopenhagen. Foto: privat

Ein Auslandssemester in Dänemark

Lena Merkle ist 21 Jahre alt und studiert im sechsten Semester Kulturwissenschaft. Das vierte Semester verbrachte sie an der Københavns Universitet. Seitdem ist sie ein Dänemark-Fan. Im Uniblog berichtet sie über ihre Erfahrungen und erklärt, warum sich ein Besuch in Kopenhagen immer lohnt. Bezeichnend für Kopenhagen ist wohl das Wahrzeichen der Stadt: Die Kleine Meerjungfrau, eine Bronzefigur an der Uferpormenade, ist gerade knapp über einen Meter groß und doch ein echtes Kunstwerk. Auch die Stadt selbst ist mit 1,5 Mio. Einwohnern sicherlich kein Riese und dennoch jeden Besuch wert. Die dänische Hauptstadt ist wunderschön und schafft es, moderne Bauten mit historischen Gebäuden zu kombinieren: An jeder Straßenecke findet man einen Park, das Meer beginnt noch in der Stadt. Kopenhagen ist die Stadt der Fahrradfahrer und auch die Metro fährt rund um die Uhr. Mit zahlreichen Museen, Ladenstraßen und Clubs hat Kopenhagen auch sonst alles, was man sich wünschen kann – man muss es sich aber auch leisten können. Der skandinavische Staat schlägt bei einfach allem, wofür man Geld zahlen muss, voll zu. Fährt man über …

Auslandssemester in Südkorea

Lena May ist 22 Jahre alt und studiert Kulturwissenschaft am Campus in Koblenz. Ihr 5. Semester verbrachte sie in Südkorea, an der Ewha Womans University in Seoul. Zurück in Deutschland berichtet sie an dieser Stelle von ihren Eindrücken, von Vorurteilen, Kuriositäten des Alltags und dem Studium im Ausland. „Südkorea? Da willst du hin? Musst du dann auch Hund essen? Oder noch schlimmer – Insekten?“ Fragen, die ich mehr als einmal zu hören bekam, als ich mich zu einem Auslandssemester in Seoul entschloss, der blühenden Metropole Südkoreas. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Vorstellung, Hund zu essen, ist für die meisten Koreaner ebenso abwegig wie für uns. Und Insekten? Nun ja, es gibt Bondaegi, das sind Larven der Seidenraupe, aber auch die stehen glücklicherweise nicht auf dem täglichen Speiseplan. Nichtsdestotrotz hat Korea einiges an Kuriositäten zu bieten, die bei mir immer wieder für Verwunderung und Schmunzeln sorgten. Selbst Alltägliches wie eine Fahrt mit der U-Bahn ist in Seoul ein kleines Abenteuer: Erstmal die koreanischen Schriftzeichen entschlüsseln, T-Money Card auf die Schleuse legen, dann mit der Rolltreppe zum …