Alle Artikel in: Around the world

Matagalpa ist der zweitgrößte Verwaltungsbezirk in Nicaragua und der Sitz von Grupo Venancia. Fotos: Privat

Freiwilligendienst in Nicaragua

Kurz nach der Abgabe ihrer Bachelorarbeit tritt Solveig Velten die Reise ihres Lebens an: Die Kulturwissenschaftlerin geht mit dem internationalen Friedensdienst Eirene nach Nicaragua, um sich für die Rechte der Frauen einzusetzen. Doch nicht nur für die Menschen vor Ort ist der Freiwilligendienst eine Chance, auch Velten spürt, dass sie in Mittelamerika jeden Tag etwas dazulernt. 0

Griechenland ist mehr als nur eine Auslandserfahrung, es ist zu einem zu Hause für unsere Reporterin geworden. Foto: Hannah Wagner

Baden im November und Schnee auf der Akropolis

Griechenland ist die Wiege der Demokratie, das Land von Olivenöl und Sonnenschein. Viele weitere Facetten des Landes lernt unsere Reporterin Hannah Wagner kennen, denn sie studiert zwei Semester in der griechischen Landeshauptstadt Athen. Für Uniblog berichtet sie von ihren Erfahrungen und rät jedem Studierenden einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen. 0

Texas von seiner schönsten Seite - Studentin Franzi Sannert unterwegs im atemberaubenden Big Bend Nationalpark im Süden der USA. Fotos: Sannert

Texas: Leben auf einer Ranch

2013 machte sich Franzi Sannert das erste Mal auf, um im US-amerikanischen Texas neue Erfahrungen zu sammeln. Ein Jahr später war die damals 19-Jährige gerade im zweiten Semester ihres Pädagogikstudiums, als sie die Möglichkeit für ein Praktikum bei einer texanischen Familie erhielt. Sannert zögerte nicht lange: Nahe der Hauptstadt Austin lernte die Studentin aus Koblenz nicht nur ihre Gastfamilie kennen und lieben, sondern auch die Kultur, die Landschaft und das Essen. 0

In Schweden lernte Elena Hamm das Winterwetter zu genießen und trotz Kälte und Dunkelheit viel Zeit in der Natur zu verbringen. Hier wandert sie durch das Gebirge Sylarna. Fotos: Hamm

Schweden: Rauer Winter und herzliche Menschen

Elena Hamm war mit Erasmus Plus ein Semester als Austauschstudentin an der Mittuniversitetet Östersund. Im hohen Norden traf sie auf viel schwedische Hilfsbereitschaft und winterliche Temperaturen. Auch die Art zu studieren war für die 21-jährige Psychologie-Studentin zunächst neu: An ihrer schwedischen Universität gab es kaum Anwesenheitspflicht und umso mehr Eigenverantwortung für die Studierenden.  0

Matthias Deisen aus Koblenz studiert seit Januar im verschneiten Finnland und ist begeistert. Foto: Privat

Finnland: Im Land der 1000 Seen

Seit Januar ist Matthias Deisen als Austauschstudent im Rahmen des europäischen Erasmus-Plus-Programms in Joensuu, an der University of Eastern Finland. Bis Juni bleibt der 22-jährige Koblenzer Informatik-Student noch im östlichsten der skandinavischen Länder. Er ist begeistert von der Landschaft, den internationalen Kontakten und dem finnischen Bildungssystem. 0

Während ihres Aufenthaltes in Australien lernte Constanze Schreiner nicht nur die Ostküste kennen, sondern bereiste auch die weniger touristische Westküste nördlich von Perth - hier am Nature's Window im Kalbarri Nationalpark. Fotos: Privat

Als Gastwissenschaftlerin in Sydney

Constanze Schreiner ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik am Campus Landau. Im Herbst 2015 verbrachte sie drei Monate in Australien. Als Visiting Scholar in Sydney forschte sie nicht nur zum Einsatz von Geschichten im Gesundheitsbereich, sondern lernte auch, sich ordentlich in Schlangen anzustellen und bei entgegenkommenden Autofahrern die Hand zum Gruß zu heben. 0

Schüler der Grundschule von Bonakanda, einem kleinen Dorf nördlich von Buea (Südwestkamerun).

Kamerun: Im Land der Entschleunigung

In einer Welt, in der man via Smartphone immer erreichbar ist, in der ein Termin auf den anderen und eine Prüfung auf die nächste folgt, steigt zunehmend das Bedürfnis nach Entschleunigung. Dieser Wunsch wird in Kamerun zu Genüge befriedigt: So genau nimmt man es nicht, wann Konferenzen anzufangen oder Busse abzufahren haben. Der Kameruner belächelt häufig die meist nicht nur minutenlangen Verzögerungen und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Wurde der Termin um 8.30 Uhr vereinbart, dann zeigen sich die ersten Konferenzteilnehmer erst um 9 Uhr – und um 9.30 Uhr wird immer noch nach einem Verlängerungskabel für den Beamer gesucht. Nach 12 Tagen Exkursion können wir nun alle ebenfalls behaupten, ein Teil der kamerunischen Gelassenheit mitgenommen zu haben. 0