Autor: Lisa Engemann

Felix Bartsch gewann 2016 den Slam der Universität Koblenz-Landau. Im November vergangenen Jahres nahm er an den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften teil. Foto: Marius Adam

Leidenschaft für Poesie und Performance

Mit Worten und einer großen Portion Humor im Gepäck ist Felix Bartsch als Poetry Slammer in ganz Deutschland unterwegs. Der Koblenzer Kulturwissenschaftsstudent liebt es, auf der Bühne zu stehen und möchte dem Publikum bei seinen Auftritten Spaß an Sprache vermitteln. Wenn Felix Bartsch vom Poetry Slam spricht, liegt in seinem Blick etwas Schelmisches. Seine Sätze sind durchdacht und mit Wortspielen gespickt. Für Bartsch ist Sprache mehr als nur ein Mittel zur Konversation. Seine Karriere als Slammer begann in der Schulzeit: Im Leistungskurs Deutsch entdeckte der heute 24-Jährige sein Talent, mit Worten umzugehen und schrieb erste Kurzgeschichten. Irgendwann traute er sich, seine Texte auf Schulveranstaltungen öffentlich  vorzutragen. Als sein Deutschlehrer ihm daraufhin vorschlug, an einem Poetry Slam teilzunehmen, ahnte Bartsch nicht, welchen Wendepunkt das in seinem Leben darstellen würde: Mittlerweile blickt er auf über 250 Auftritte auf Poetry Slams und Lesebühnen in ganz Deutschland zurück, leitet Workshops und ist Autor einer Facharbeit über Poetry Slam. „Ich bin da irgendwie reingeraten und hängengeblieben“, gibt sich Bartsch bescheiden. Poetry Slam – Die Schlacht der Dichter Entstanden ist Poetry …

Charlotte Kohns steht noch am Anfang ihres Studiums der BioGeowissenschaften, ist aber jetzt schon von den Exkursionen in die Natur begeistert. Foto: Marius Adam

BioGeowissenschaften: Die Natur studieren

Charlotte Kohns studiert seit zwei Semestern BioGeowissenschaften am Campus Koblenz. Im Uniblog erzählt sie, warum die Kombination aus Biologie und Geographie es ihr angetan hat und was sie in dem Studiengang noch macht, außer durch den Sumpf zu stiefeln. Die Serie: Abiturienten stehen viele Möglichkeiten offen. Studieren oder eine Ausbildung beginnen, Uni oder FH? Und welches Fach ist für mich das Richtige? In unserer Serie “Was studieren?” stellen Studierende der Universität Koblenz-Landau ihren Studiengang vor. Woher kommt Ihre Begeisterung für das Fach BioGeowissenschaften? Ich bin gerne in der Natur. Mit meiner Familie war ich früher oft im Wald wandern. Generell begeistere ich mich für Garten und Pflanzen. Auch Umweltschutz war mir schon als Kind wichtig, ich habe mir darüber viele Gedanken gemacht. In der Schule fand ich besonders Biologie und Geographie spannend. Am Studiengang BioGeowissenschaften mag ich, dass er nicht zu spezifisch ist, sondern Themen aus verschiedenen Bereichen behandelt. Warum haben Sie sich für den Studienort Koblenz entschieden? Ich muss zugeben, Koblenz liegt strategisch günstig zwischen meinem Freund und meiner Familie. Ausschlaggebend ist aber auch, dass …

Ernährungswissenschaftlerin Dr. Manuela Schlich. Foto: Marius Adam

Interview: Food-Trends und wie sie entstehen

Studentenfutter gilt als Nervennahrung. Aber steigern Nüsse und Rosinen wirklich die Leistung? Auch sogenanntes Superfood wie Chia-Samen oder Goji-Beeren kurbelt angeblich die Denkleistung an. Die Koblenzer Ernährungswissenschaftlerin Dr. Michaela Schlich im Interview über Food-Trends und gesunde Ernährung. Als Ernährungswissenschaftlerin beschäftigen Sie sich beruflich intensiv mit dem Thema Lebensmittel und Ernährung. Können Sie unbeschwert im Supermarkt einkaufen? Ja, denn gerade durch meinen Beruf weiß ich, welche Ernährung gut für mich ist. Ich verstehe zum Beispiel, was die Nährwertangaben auf den Verpackungen bedeuten. Das Wissen über Lebensmittel und Ernährung belastet mich nicht. Es hilft mir eher, meinen eigenen ausgewogenen Ernährungsstil zu leben. Meine Ernährungskompetenz gibt mir beim Einkaufen Sicherheit. Sie befassen sich im Rahmen Ihrer Forschung unter anderem damit, wie Verbraucher Ernährungstipps aufnehmen. Gibt es ein neues, stärkeres Bewusstsein für Ernährung? Definitiv, das Thema Ernährung ist in den Medien omnipräsent. In populären Verbrauchermagazinen oder Kochshows findet die Themenaufbereitung jedoch unreflektiert und aus ernährungswissenschaftlicher Sicht teilweise problematisch statt. Die sogenannten “Lebensmittelskandale” haben jedoch den positiven Aspekt, dass sie den Verbraucher kurzfristig wachrütteln. Sie können bei ihm eine positive Veränderung im eigenen Ernährungsstil …