Autor: Giovanna Marasco-Albry

Aylin Yüksek (rechts) und Senderkollegin Jeannine Dorenkamp bei einer Aufzeichnung. Foto: Yüksek

Uni-Geschehen auf der Mattscheibe: CampusTV ist gestartet und sucht Mitstreiter

Fernsehen von mittendrin: Im Juni ist CampusTV an den Start gegangen. Betreut wird das Projekt von Aylin Yüksek. Die Kulturwissenschaftlerin volontiert neben ihrem Studium am Campus Koblenz bei DRF1 Deutsches Regionalfernsehen. Unterstützung erhält sie von Kollegin Jeannine Dorenkamp. Und es ist noch Platz im Team: Wer Lust hat, Medienluft zu schnuppern und praktisch zu arbeiten, sollte sich bewerben. Und dieses Interview lesen. Für Studierende, die später Fuß in den Medien fassen wollen, ist es wichtig, sich schon frühzeitig mit den verschiedenen Formaten auseinander zu setzen. Praxisluft schnuppern können sie ab sofort auch bei CampusTV. Was kann man sich darunter vorstellen? Unter CampusTV muss man sich ein Fernsehformat vorstellen, das sich inhaltlich mit dem Geschehen rund um die Uni auseinandersetzt. Dabei sollen die Studierenden die Möglichkeit bekommen, erste praktische Erfahrungen mit dem Medium Fernsehen zu sammeln und das Programm mitzugestalten. Die Studierenden erlernen also das Filmemachen von der Pike auf… Nein, ums Filmemachen geht es nicht, sondern ums Fernsehen machen. Das ist ein Unterschied. Die Studierenden werden Einblicke bekommen, wie man eine Sendung redaktionell plant und Fernsehbeiträge erstellt. Sie …

Wir haben es geschafft, das Semester ist rum, und wir freuen uns auf die vorlesungsfreie Zeit. Foto: Fotolia/ BestForYou

Wir haben es geschafft

Kommt es Ihnen auch so vor, als wäre die Zeit wie im Flug vergangen? Gerade noch freuten wir uns auf den ersten Glühwein und ließen uns vom Vorweihnachtsstress einfangen, bestaunten das Silvesterfeuerwerk am Himmel, schimpften auf den regennassen Januar und plötzlich ist Mitte Februar und die vorlesugsfreie Zeit steht vor der Tür. Auch der Uniblog macht Ferien bis zum Semesterstart im April. Und weil Ihnen unser Jahresrückblick auf die beliebtesten Artikel so gut gefallen hat, haben wir für Sie an dieser Stelle erneut die Artikel mit den meisten Klickzahlen des Semesters zusammengetragen. Und nicht nur dass: Der Uniblog feiert in diesem Monat auch seinen dritten Geburtstag. Für uns ein Grund, mit Ihnen gemeinsam einen kleinen Blick in die Statistik zu werfen: 55 Artikel sind in diesem Wintersemester erschienen 455 Artikel wurden insgesamt seit Bestehen des Blogs verfasst 213 Stunden haben unsere studentischen Reporter in diesem Semester recherchiert, telefoniert, gemailt, fotografiert, interviewt, porträtiert und getextet 1648 Bilder und Grafiken umfasst die Mediathek nach drei Jahren 5000 Leser hat der Blog durchschnittlich im Monat Wir freuen uns, …

UniBlog hat nachgefragt: Wie waren eure ersten Wochen, liebe Erstsemester? Foto: Fotolia/ Bearbeitung: Marasco

Erstsemester-Umfrage: Wie war der Unistart in Koblenz und Landau?

Audimax, AStA, KLIPS und Co.: Zu Beginn des Studiums gibt es viel Neues zu erkunden. Die Universität stellt Erstsemester vor so manche Herausforderung. In welchem Raum findet die Vorlesung statt? Wie organisiere ich meinen Stundenplan? Wo finde ich die Unterlagen für das Seminar? Uniblog hat sich bei Erstsemestern in Koblenz und Landau umgehört, wie sie ins Studium gestartet sind. #KOBLENZ Strukturierter Einstieg „Ich habe vorher schon ein Semester in Köln studiert und kann daher im Vergleich sagen, dass die Uni in Koblenz wirklich strukturiert und überschaubar ist. Man findet alles direkt. Das gefällt mir sehr gut. Auch die Erstiwoche war super. Es herrschte ein sehr gutes Gruppengefühl. Ich fühlte mich aufgehoben und habe schnell Leute kennen gelernt. Auch die Dozenten haben uns in ihren Einführungsveranstaltungen Mut gemacht, alles genau erklärt und sich Zeit genommen. Es ist alles sehr neu, da muss man sich erst einmal einfinden. Insgesamt hatte ich einen sehr guten Studienstart und freue mich auf die kommenden Semester.“ 20 Minuten im falschen Seminarraum  „Bisher gefällt es mir sehr gut hier. Der Campus ist schön übersichtlich, aber …

Auch beim Tag der offenen Tür im Landauer Tierheim gab es 2014 einen Informationsstand. Foto: Privat

Ein Herz für Stupsnasen: Anna Halmburger hilft Kaninchen

Schlappohren, Stupsnase und Kuschelfell: Kaninchen sind beliebte Haustiere. Vermeintlich pflegeleicht und platzsparend, schaffen sich viele Menschen einen kuscheligen Langohren an, ohne über die richtige Haltung Bescheid zu wissen. Um für bessere Aufklärung zu sorgen, engagiert sich Anna Halmburger neben ihrer Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Psychologie an der Universität Koblenz-Landau für den Verein „Kaninchenhilfe Deutschland e.V.“. Im UniBlog erzählt sie, wieso ihr der Tierschutz am Herzen liegt. Nach ihrer Arbeit am Campus Landau in der Arbeitsgruppe Diagnostik, Differentielle- und Persönlichkeitspsychologie, Methodik und Evaluation (DDPME) investiert Anna Halmburger täglich rund eine Stunde in ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei der Kaninchenhilfe Deutschland. „Am Wochenende können es schon mal bis zu fünf Stunden am Tag sein“, berichtet die Diplom-Psychologin, die aktuell zum Thema „Vertrauen in Politiker“ forscht und promoviert. Halmburger kennt sich mit den flauschigen Tieren bestens aus, denn sie schaffte sich in ihrer Studienzeit selbst zwei Kaninchen an. Inzwischen hoppeln fünf Tiere in einem 15 Quadratmeter großen Gehege durch ihren Garten. Die Tierfreundin lernte den Verein erstmals kennen, weil sie selbst Beratung benötigte. „Die Kaninchenhilfe hat mich beraten, …

Die Band Unland begeisterte durch improvisierte Klanglandschaften.

Eine Frage der Kultivierung: Gesang und Klang im Landauer Atrium

Wenn im Atrium eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre herrscht, Teelichter funkeln und Studierende gebannt ruhigen Klängen lauschen, dann ist wieder „Grauflächenkultivierung“ am Landauer Campus. Seit dem vergangenen Semester veranstaltet AStA-Kulturreferent Felix Göttert das neue Format zum Zuhören. Und ist begeistert von der Resonanz. Als Felix Göttert vor einem Semester der neue AStA-Kulturreferent wurde, war schnell klar: Die Universität braucht mehr Musik! „Wir wollten eine musikalische Nische abdecken, die für ein jüngeres Publikum relevant ist. Der Name Grauflächenkultivierung ist auch eine Anspielung auf die kulturelle Landschaft in Landau, die ja teils sehr eintönig ist“, erzählt Göttert. Mit der Veranstaltung wollte der Kulturreferent einen neuen Rahmen schaffen, der nicht nur für das Publikum angenehm ist, sondern auch für die Künstler eine einladende Atmosphäre schafft. Göttert, der selbst in zwei Bands spielt und singt, berücksichtigte bei der Konzeption des Formats seine eigene Bühnenerfahrung: „Wenn ich auftrete, wird die Musik oft zu einer Hintergrundbeschallung, denn die Menschen hören selten richtig zu. Das finde ich grade für Live-Konzerte schade und für die Künstler ist es unschön, nicht offen beachtet zu werden. Gleichzeitig …

Jan Kornelsen, Barbara Kleber und Universitätsmusikdirektor Olaf Meyer (v.li.) bei den Ton-Aufnahmen des Jingles am Campus Landau. Foto: Kornelsen

Melodie an die Stadt: Universitätsmusiker komponieren Jingle

“Landau in der Pfalz, ein blühender Garten“: So lautet der Text für den Jingle zur Landesgartenschau, der in Kürze in der Telefonwarteschleife und auf dem Anrufbeantworter der Stadt Landau zu hören sein wird. Eine Melodie, die im Ohr bleibt und nach Frühling klingt. Universitätsmusikdirektor Olaf Meyer und Musikstudent Jan Kornelsen von der Universität Koblenz-Landau sind die kreativen Köpfe hinter dem Stück. Sie machten der Stadt ein musikalisches Geschenk.  Das blühende Gelände der Landesgartenschau lockt Besucher von weit her. Auch Anrufbeantworter und Telefonwarteschleife im Rathaus Landau stehen bald ganz im Zeichen der Gartenbau-Ausstellung. Der Anlass zur neuen Komposition? „Die alte Telefon-Warteschleife der Stadt fand ich persönlich nicht so ansprechend“, gibt der Universitätsmusikdirektor vom Campus Landau, Olaf Meyer, zu. Also ergriff der Musiker Eigeninitiative und erfand mit Musikstudent Jan Kornelsen eine prägnante Melodie. „Wir haben uns an klassischen Jingles von Haribo oder Calgon orientiert, die ins Ohr gehen und im Ohr bleiben“, erzählt Kornelsen. Die Zusammenarbeit zwischen Meyer und Kornelsen ergab sich durch die unterschiedlichen Qualifikationen der passionierten Komponisten. Meyer erklärt: „Ich bin mehr der klassische Typ …

Stefan Schalles präsentiert sein erstes Buch. Foto: Adrian Müller

Aufzeichnungen eines Reisenden: Koblenzer Kuwi-Student legt Erstlingswerk vor

Stefan Schalles studiert am Campus Koblenz. Wie viele seiner Kommilitonen reist er gerne. Unter Studierenden aber weniger üblich: Der angehende Kulturwissenschaftler hat sein erstes Buch “Aufzeichnungen eines Reisenden” veröffentlicht. Darin berichtet er von seinen Begegnungen als Reisender in Frankreich und Italien. „Aufzeichnungen eines Reisenden“ heißt das erste Werk des 24-jährigen Koblenzer Studenten Stefan Schalles. „Es geht vor allem um die Lust am Reisen, die Sehnsucht, fremde Länder und Menschen kennenzulernen.“ In seinem Buch nimmt er den Leser mit auf eine Reise, die er vor gut zwei Jahren machte. Sie führte ihn von Paris über Marseille an die Cote d’Azur und an Teile der Riviera di Ponente bis hin nach Genua. Es ist das richtige Buch für alle, die das Gefühl von Fernweh kennen, ist sich Schalles sicher. Für ihn ist das Reisen mehr als das bloße Verweilen an einem fremden Ort. „Im Vordergrund stehen nicht die Sehenswürdigkeiten oder Orte an sich, sondern vielmehr die Erlebnisse und Erfahrungen, die Menschen, die ich auf dieser Reise kennen gelernt habe. Das Besondere an diesem Bericht ist dabei mit …

Dr. Kathrin Ruhl ist die Geschäftsführerin des IPZ der Uni Koblenz-Landau und Ansprechpartnerin rund um das Thema Promotion. Foto: Lauermann.

Erst das Lehramt, dann die Promotion

Lehramtsstudierende stellen sich selten die Frage, wie ihre berufliche Zukunft aussehen wird, sondern starten klassisch ins Referendariat. Daneben gibt es attraktive Alternativen: Eine Promotion bietet beispielsweise die Gelegenheit, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen.  Wer ein Lehramtsstudium beginnt, geht in der Regel davon aus, anschließend das Referendariat zu absolvieren und dann einen Arbeitsplatz in einer Schule zu finden. Eine Promotion ist auf diesem Weg nicht vorgesehen. Dennoch kann während des Studiums der Entschluss reifen, eine Dissertation zu verfassen – sei es aus einem Forschungsinteresse heraus oder um sich andere Karrierewege zu eröffnen. Eine Promotion ist grundsätzlich auch nach dem Lehramtsstudium möglich. Dr. Kathrin Ruhl, Geschäftsführerin des Interdisziplinären Promotionszentrums (IPZ), erklärt: “Man sollte sich für eine von zwei guten Optionen entscheiden: Entweder direkt im Anschluss an das Studium zu promovieren oder erst ins Referendariat zu starten und später mit der Doktorarbeit zu beginnen.” Beides parallel zu bewältigen sei theoretisch möglich, jedoch nicht empfehlenswert: “Das würde ich niemandem raten, da das Referendariat eine belastende Zeit und durch äußere Vorgaben wie Unterrichtsbesuche strukturiert ist. Wahrscheinlich würde die Promotion darunter leiden.” Formale …

Jihee Hong ist schon seit ihrer Schulzeit ein Fan deutscher Kultur. Für die Promotion im Fach Germanistik verließ sie ihr Heimatland Korea. Foto: Adrian Müller

Jihee Hong erforscht Reiseliteratur zu ihrer Heimat Korea

Die Koreanerin Jihee Hong ist Doktorandin am Koblenzer Institut für Germanistik und untersucht die Wissensgenerierung über ihr Heimatland Korea in deutscher Reiseliteratur um 1900. Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen. Die Serie Sie forschen, organisieren Tagungen oder schreiben Fachartikel: In dieser Serie berichten wir über Promovierende und ihre Forschung an unserer Universität. Und fragen: Was ist ihr Thema? Was sind ihre Leidenschaften? Wieso haben sie sich für eine Promotion entschieden? Wie organisieren sie ihr Arbeitspensum? In meiner Promotionsarbeit behandle ich die Frage, wie Wissen über ein fremdes Land erzeugt wird. Konkret geht es um die Reiseliteratur deutscher Korea-Reisender vom Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Bei den Untersuchungen stehen sowohl textuelle Erzählstrategien,als auch bildliche Darstellungsmittel im Fokus. Was fasziniert Sie an diesem Thema? Die deutsche Reiseliteratur über Korea fasziniert mich besonders, da ich so mein Heimatland aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen lernen kann. Es ist spannend zu erfahren, welche Erfahrungen und Eindrücke die ersten deutschen Reisenden bereits Ende des 19. Jahrhunderts in der Reiseliteratur verarbeiten. Jedoch ist meine Heimat im …

Lehramtsstudentin Simone Da Silva arbeitet nebenbei als Trainerin in einem Fitnessstudio. Foto: Carolin Höring

Als Fitnesstrainerin fit durch den Uni-Alltag

In diesem Teil der Serie “Studierende und ihre Nebenjobs” spricht Simone Da Silva über ihre Arbeit als Trainerin und Kursleiterin im Fitnessstudio. Dort hält sie sich fit und freut sich nach stressigen Uni-Tagen auf einen sportlichen Ausgleich. Wer sind Sie? Ich bin Simone Da Silva und studiere im siebten Semester Lehramt mit dem Schwerpunkt Grundschule in Landau. Die Serie Das WG-Zimmer, das eigene Auto, der Kinobesuch mit Freunden: Das alles will bezahlt werden. Viele Studierende verdienen sich neben der Unterstützung der Eltern und Bafög etwas dazu oder finanzieren ihr Studium komplett selbst. Uniblog stellt in einer Serie Studierende und ihre Nebenjobs vor. Von alltäglich bis kurios ist fast alles dabei. Bisher erschienene Artikel finden sie hier. Was für einen Nebenjob machen Sie? Seit einigen Jahren arbeite ich als freiberufliche Fitnesstrainerin in einem Fitnessstudio in Kaiserslautern. Dort leite ich verschiedene Kurse, bei denen oft viele Teilnehmer mitmachen. Die Kurse finden zwei bis drei Mal wöchentlich statt und dauern je zwei Stunden. Was sind Ihre Aufgaben? Da ich verschiedene Kursformate anbiete, muss ich mich immer individuell auf …