Autor: Elena Panzeter

Stefanie Kröber und Stephanie Justrie

Mädchen für MINT stark machen: Das Ada-Lovelace-Projekt

Was ich will, das kann ich! Das ist das Motto des Ada-Lovelace-Projekts, mit dem jungen Mädchen Mut zugesprochen wird, eine Karriere im MINT-Bereich anzustreben. In Schulen, Hochschulen und Universitäten wird sich bundesweit dafür eingesetzt, dass traditionelle Rollenbilder von Mann und Frau aufgebrochen und sexistische Vorurteile über Frauen im MINT-Bereich untergraben werden. Die Diplom-Pädagogin Stephanie Justrie ist die Projektleiterin im Bereich Studium. Gemeinsam mit der Projektmitarbeiterin Stefanie Kröber führt sie das Ada-Lovelace-Projekt am Standort Koblenz. Wie Hemmschwellen abgebaut und Berührungsängste junger Mädchen genommen werden können, wie sie mit Vorurteilen umgehen und welche Erfolge sie in ihrer Arbeit bestätigen, berichten die beiden im Interview. 

Carla Christ und Hanna Weiß stehen nebeneinander vor Bäumen.

Bei Kaffee und Kuchen Fremdsprachen aufbessern: Das Sprachencafé

Sprachkenntnisse bequem in der Freizeit aufbessern? Was für viele unmöglich klingt, ist im Sprachencafé Alltag. In entspannter Atmosphäre treten Teilnehmer:innen miteinander in Austausch und polieren ganz nebenbei ihre Fremdsprachen-Fähigkeiten auf. Im Sprachencafé steht einem gemütlichen Sprachtraining und neuen Kontakten nichts im Wege. Koordinatorin Carla Christ und die studentische Hilfskraft Hanna Weiß berichten im Interview unter anderem, wie man am besten Hemmschwellen beim Sprachentraining überwinden kann. 

Zusammenhalten im Studium: Better2Gether – die Uniguides

Beim ersten Campusbesuch haben viele Erstsemester mit Überforderung zu kämpfen: neue Umgebung, neue Menschen, neue Eindrücke. Damit sich die Unsicherheit nicht durch das gesamte Studium zieht, schafft das Kompetenzzentrum für Studium und Beruf Abhilfe. Bei Better2Gether unterstützen erfahrene Mentor*innen, die sogenannten Uniguides, die neuen Studierenden und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Die Mentorinnen Sarah Weißenfels und Julia Antonia Finetti sowie die Koordinatorin Madeleine Stein berichten im Interview unter anderem, warum die Hürden des Studiums am besten gemeinsam überwunden werden sollten, und wie die Arbeit als Mentor*in sich auf das eigene Leben auswirkt. 

Lukas Courtial und Trainingspartnerin beim Üben.. Fotos: Privat

Aktion trifft Entspannung: Acroyoga

Fliegen lernen leicht gemacht – ganz ohne Flugschein. Beim Acroyoga geht es buchstäblich hoch hinaus. Im Mittelpunkt dieses wenig bekannten Yoga-Stils steht das Element des Fliegens: Der Flyer, die gestützte Person, schwebt über der stützenden Person, der Base. Über die Höhen und Tiefen des Acroyoga, wie viel Kreativität benötigt wird und warum Frust ganz normal ist, berichtet der Informatikstudent Lukas Courtial im Interview. 

Die beiden Referent:innen für die SommerUni, Jana Gail und Tobias Fey, stehen auf der Bühne, um das offizielle Programm der diesjährigen Veranstaltungsreihe zu eröffnen. Fotos: Leo Katz, Jan Klein

Sommer, Sonne, SommerUni

“So schwer kann es wohl nicht sein, eine Kultur- und Projektwoche neben dem Studium auf die Beine zu stellen.” Das dachten sich Jana Gail und Tobias Fey vom AStA Koblenz, die in diesem Jahr die Organisation der SommerUni übernommen haben. Dass die Vorbereitung sehr viel Zeit, Mühe und Einsatz erfordert, wussten sie bereits aus vorherigen Veranstaltungen. Wie sie sich in der Rolle der Großveranstaltungsleitung gefühlt haben, berichten sie im Interview. 

Jannis, Benedikt, Jan, Christoph und Philipp vereint eins: Die Liebe zum Darts. Gemeinsam vertreten sie als Unikorns Koblenz die Universität bei Darts-Turnieren. Fotos: Privat

Unikorns Koblenz: Großer Sport der kleinen Pfeile

Christoph Manthei liebt es, kleine Pfeile auf eine Scheibe zu werfen. Was viele mit lockeren Kneipenabenden verbinden, ist für die Hochschulgruppe Unikorns Koblenz längst zur Leidenschaft geworden. Christoph hat gemeinsam mit zwei dartsbegeisterten Freund:innen, Nikolaus Speckhardt und Nina Schätz, den AHS-Kurs für Steeldarts am Campus Koblenz ins Leben gerufen. Seit 2018 vertritt das Team die Universität bei sportlichen Wettkämpfen. Nachdem wir Christoph 2019 schon einmal vorgestellt habe, haben wir jetzt im Interview gefragt, wem er den Sport empfehlen würde und wie die Hochschulgruppe durch die Pandemie gekommen ist.

Prellball ist eine relativ unbekannte Sportart. Selbst ihre Entstehungsgeschichte ist unklar. Man weiß, dass sie in den 1930ern in Turnstunden gespielt wurde. Fotos: Privat

Prellball: Rar, aber rempelfrei

Wenn Leo Hettrich von Prellball erzählt, muss er den Namen der Sportart zweimal erklären: “Volleyball?” “Nein, Prellball!” Der Koblenzer Lehramtsstudent ist es gewohnt, dass viele mit dem Begriff nichts anfangen können. Umso wichtiger ist es ihm als Spieler und Trainer, Prellball als Ballsportart zu etablieren und bekannt zu machen. Im Interview gibt er einen Einblick in die Welt des “umgekehrten Volleyballs”.

Dr. Tanja Gnosa kümmert sich an der Universität Koblenz-Landau um Themen, die Gleichstellung der Geschlechter betreffen. Als zentrale Gleichstellungsbeauftragte ist sie sowohl für den Campus Koblenz als auch den Verwaltungsstandort Mainz zuständig. Foto: Privat

Gerechtigkeit und Alltag: Gleichstellungsarbeit an der Universität

Dr. Tanja Gnosa ist 2021 vom Senatsausschuss Koblenz zur zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Universität Koblenz-Landau für den Campus Koblenz und den Verwaltungsstandort Mainz bestellt worden. Sie tritt ein Amt an, das steigende Aufmerksamkeit erfährt und wichtiger denn je ist. Über die täglichen Herausforderungen ihrer Arbeit, die Relevanz von Gleichstellungsarbeit sowie eigene Erfahrungen mit Ungerechtigkeiten berichtet  Tanja Gnosa im Interview.  

Erik Schäfer studiert in Landau Lehramt und klettert gerne. Seit dem Beginn des Ukrainekriegs hat sich seine Leben stark verändert. Mit seinem Van bringt er Hilfsgüter in Krisengebiete und hilft dabei, Menschen von dort nach Deutschland zu evakakuieren. Fotos: Privat

Von Landau aus die Welt bewegen

Erik Schäfer packt dort an, wo momentan die Hilfe am dringendsten gebraucht wird: in der Zentralukraine. Als Anfang des Jahres Russland der Ukraine den Krieg erklärte und Millionen Menschen zu Kriegsopfern wurden, verkürzte der Lehramtsstudent kurzerhand seinen Urlaub und fuhr mit seinem Van direkt ins Krisengebiet, um vor Ort Unterstützung zu leisten. Über seine Motivation, seine Eindrücke aus der Ukraine und wie man helfen kann, berichtet er im Interview.

Uniblog-Autorin Elena Panzeter studiert am Campus Koblenz den Master Germanistik: Sprache – Literatur – Medien. Im Rahmen eines Praktikums hat sie dabei einen Einblick in die Unternehmenskommunikation der Mercedes-Benz Group AG gewonnen. Fotos: Privat

Den Sternen ganz nah – Praktikum bei der Mercedes-Benz Group AG

Benchmark-Analyse, Key-Performance-Indicator, Spin-Off … Mit Begriffen wie diesen wurde ich zu Beginn meines Praktikums bei der Mercedes-Benz Group AG im Bereich Marketing und Kommunikation fast erschlagen. Mit meinem ersten Praktikumstag öffnete sich eine Welt voller neuer Eindrücke,  Unternehmenstradition und Praxiserfahrungen – ein harter Kontrast zum theoriegeladenen Studienalltag.