Monate: November 2013

Moritz Freiherr zu Knigge im Gespräch mit ZKW-Leiterin Anja Ohmer. Der Benimm-Experte sprach in der Landauer Festhalle im Rahmen der Reihe "Große Begegnungen". Fotos: Karin Hiller

Knigge: Es sind die kleinen Dinge, die Wertschätzung zeigen

Es sind die kleinen Dinge, die einem Menschen Wertschätzung und Respekt entgegen bringen, meint Moritz Freiherr Knigge. Der Urahn von Adolf Freiherr sprach in der Landauer Jugendstil-Festhalle im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Große Begegnungen“ des Zentrums für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) zum Thema: „Wie macht man’s richtig, Herr Knigge?“ Die Menschen zu verblüffen ist eine Methode, die in der Regel Aufmerksamkeit einbringt. Und manchmal auch Verwirrung stiftet. So staunten einige Zuschauer in der Landauer Festhallte nicht schlecht, als Moritz Freiherr Knigge die Bühne betrat und erst einmal klarstellte, dass weder sein Urahn Adolf Freiherr von Knigge noch er selbst viel mit Etikette am Hut hätten. „Adolf lehnte allzu steife Etikette sogar als unmenschlich ab“, sagte der 45-jährige. „Er war ein Querdenker und ein Unterstützer der französischen Revolution.“ Sein berühmtes Werk „Über den Umgang mit Menschen“ sei in Wahrheit kein Benimm-Ratgeber: Der Begriff „Etikette“ falle gar in nur einem Satz. Die Intention dahinter sei vielmehr diese: „Adolf Freiherr von Knigge bemerkte, dass er viele Menschen in seinem Leben schlecht behandelt hatte. Deshalb schrieb er ein Buch darüber, …

UniBlog hat nachgefragt: Wie waren eure ersten Wochen, liebe Erstsemester? Foto: Fotolia/ Bearbeitung: Marasco

Die ersten Wochen an der Uni: Erstsemester berichten über den Start

Mensa, Klips, SWS, AStA: Nichts ist am Anfang des Studiums verwirrender als das Uni-ABC. Dazu kommen neue Menschen, neue Orte, neues Wissen – das ist aufregend und anstrengend zugleich. UniBlog hat sich bei den Erstsemestern, die vor gut drei Wochen in einen neuen Lebensabschnitt gestartet sind, in Koblenz und Landau umgehört: Wie war der Start? …

Noch prägen Gerüste und Bauzäune das Bild an der neuen Studierendenwohnanlage im Quartier Vauban. Foto: Christoph Demko

Richtfest: Wohnheim im Quartier Vauban nimmt Gestalt an

In Universitätsstädten eine günstige Unterkunft zu finden, ist nicht immer einfach. Mit dem Neubau einer Studierendenwohnanlage im Quartier Vauban sagt das Studierendenwerk Vorderpfalz der Wohnungsknappheit in Landau den Kampf an. Ab dem Wintersemester 2014/15 können die 173 neuen Wohnheimplätze bezogen werden.  Für rund 10,2 Millionen Euro wird seit Juni 2013 eine Wohnanlage am südlichen Stadteingang von Landau errichtet. Es sei ein finanzieller Kraftakt, doch “es wird sich lohnen”, freut sich Alexandra Diestel-Feddersen, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Vorderpfalz, beim Richtfest auf dem Grundstück im Quartier Vauban. Nach fünf Monaten Bauzeit liegen die Arbeiten voll im Zeitplan. Auf der früher vom französischen Militär genutzten Fläche stehen inzwischen die drei Gebäude, in denen ab dem Wintersemester 2014/15 173 neue Wohnplätze bezogen werden können. Zur Vermietung stehen dann 119 Einzelapartments, 15 Zweier-Apartments und sechs Vierer-Wohngruppen mit jeweils 19 Quadratmetern Zimmergröße. Für eine Miete, die circa 300 Euro betragen wird, bekommen die zukünftigen Bewohner ein voll möbliertes Apartment inklusive Strom, Heizung, Warmwasser, Internet und Satelliten-Fernsehen. Ebenfalls im Preis inbegriffen ist einer der 99 zur Verfügung stehenden PKW-Stellplätze. Genau diese Parkplätze waren …

Die 17. Interdisziplinäre Jahreskonferenz zur Gründungsforschung findet in Koblenz statt. Foto: Fotolia

Gründungsexperten tagen in Rhein-Mosel-Halle

Gründungsexperten treffen sich vom 7. bis zum 8. November im Tagungszentrum der Rhein-Mosel-Halle zur 17. Interdisziplinären Jahreskonferen zur Gründungsforschung. Zum ersten Mal findet die wichtigste deutsche Entrepreneurship-Konferenz in Koblenz statt. Das Motto lautet: „Ubiquitous Entrepreneurship – Zur Allgegenwärtigkeit von unternehmerischem Denken und Handeln“. Erwartet werden rund 300 internationale Teilnehmer. In Koblenz fließen für zwei Tage nicht nur Rhein und Mosel am Deutschen Eck zusammen: “Confluentes“ steht dann sinnbildlich auch für das Zusammenkommen ganz unterschiedlicher, interdisziplinärer und internationaler Expertinnen und Experten aus Gründungsforschung und Praxis“, erklärt Prof. Dr. Harald von Kortzfleisch, Tagungspräsident und Leiter des Programm-Komitees G-Forum 2013. Zum ersten Mal findet die Tagung in Koblenz statt. Sie richtet sich gleichermaßen an Entrepreneurship-Forschung, -Lehre und -Praxis. So gibt es neben dem Wissenschaftsteil auch einen eigenständigen Praxisteil. Dazu zählen unter anderem Präsentationen von Projekten zur Motivation von Gründungen, die besonders Lehrende und Lernende ansprechen. Für das internationale Publikum werden neben den deutschsprachigen auch englischsprachige Tagungs-Tracks angeboten. Als Keynote-Speaker referieren Frank Gotthardt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical AG Koblenz, zur „Freude am Gründen und Wachsen“ und Prof. Walter …

Der Landauer AStA sucht noch Talente für die offene Bühne am 7. November. Foto: Rolf van Melis/pixelio.de

Offene Bühne: Talente zeigen ihr Können

An Universitäten schlummern die größten Talente. Davon ist Simone Mehlem, Kulturreferentin des AStA am Campus Landau, überzeugt. Und da Talente Bühnen und ein Publikum brauchen, möchte sie eine Offene Bühne etablieren. Was das ist und wer mitmachen kann? UniBlog-Reporterin Sarah Ochs hat nachgefragt. Die Offene Bühne soll ein Ort werden, an dem sich junge Talente ausprobieren können. Ganz egal, ob es sich dabei um Musik, Comedy oder Poesie handelt: “Wir freuen uns über jeden Teilnehmer”, sagt Simone Mehlem. Musik steht eigentlich im Vordergrund. Warum aber nicht auch mal vom Konzept abweichen? Mehlem findet es schön, wenn auch andere Dinge gezeigt werden. „Jeder kann ein Buch mitbringen, eine Gitarre oder seine Jonglier-Utensilien und einfach loslegen”, erklärt sie. Die Offene Bühne ist ein Angebot für Jedermann, denn unentdeckte Talente gebe es überall. „Es gibt nur eine Bedingung”, schränkt die Kulturreferentin ein. „Die Küstler bekommen keine Gage für ihren Auftritt.” Aber das macht eine Offene Bühne ja auch eigentlich aus: „Sie ist ein Raum, in dem einfach alles Künstlerische gezeigt werden kann”, erklärt Mehlem. „Wer sich und sein …